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	<title>vegan-und-lecker.de &#187; Nüsse</title>
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	<description>Vegan und Lecker (heldenhafte Rezepte für jeden Tag)</description>
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		<title>K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 20:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein neues Spielzeug   Einen Hochleistungsmixer! Nein, ich habe mich nicht der Keimling-Vitamix-Riege angeschlossen. Das Produkt mag gut sein, aber erstens ist mir das Marketing zu aufdringlich (ich wurde auch schon gefragt, ob ich nicht testen m&#246;chte, so wie gef&#252;hlte andere tausend blogs&#8230;) und es &#228;rgert mich, dass Blogger daf&#252;r kostenlos &#8220;missbraucht&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein neues Spielzeug <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Einen Hochleistungsmixer! Nein, ich habe mich nicht der Keimling-Vitamix-Riege angeschlossen. Das Produkt mag gut sein, aber erstens ist mir das Marketing zu aufdringlich (ich wurde auch schon gefragt, ob ich nicht testen m&#246;chte, so wie gef&#252;hlte andere tausend blogs&#8230;) und es &#228;rgert mich, dass Blogger daf&#252;r kostenlos &#8220;missbraucht&#8221; werden, zweitens ist mir das Ding schlicht zu teuer und drittens finde ich das Design furchtbar! Es erinnert mich an die Computer aus den 80ern und die Zeiten sind gl&#252;cklicherweise vorbei. Aber das ist ja alles Geschmacksache&#8230;Jedenfalls habe ich mich f&#252;r den Hochleistungsmixer von bianco entschieden, den <a href="https://www.bianco-power-shop.com/forte.html">bianco forte</a>. Leistungsmerkmale entsprechen dem Vitamix, dazu gibt es aber noch die sechs Automatikprogramme, die wirklich sehr praktisch sind und den St&#246;&#223;el mit Temperaturanzeige (f&#252;r alle, die sich rohk&#246;stlich ern&#228;hren &#8211; ich habe bisher noch keine Anwendung daf&#252;r gefunden&#8230;). Au&#223;erdem ich finde ihn um L&#228;ngen h&#252;bscher und zudem unschlagbar g&#252;nstig (insofern man in diesem Preissegment von g&#252;nstig sprechen kann). Es gibt ihn nat&#252;rlich auch in ganz schniekem Design, aber das waren mir die 150€ mehr nicht wert (alles ist identisch au&#223;er dem Design).</p>
<p>Lange lange lange habe ich mich gegen diesen Hochleistungsmixer-Hype gewehrt und hatte beschlossen, mir NIE so ein Ding anzuschaffen. Braucht doch kein Mensch, pah! Stimmt. Brauchen tut so ein Ger&#228;t ganz wirklich gar &#252;berhaupt niemand. Man kann alles auch so irgendwie machen und ein guter P&#252;rierstab tut´s auch. Echt jetzt. Ist so. ABER: das Ding ist einfach gro&#223;artig! Toll! Wunderbar! Fantastisch! Ich will es nicht mehr missen. Himmel, ich bin mal wieder echt ganz richtig doll verliebt in ein K&#252;chenger&#228;t. Peinlich, aber wahr <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Mein Mann hat nur nachsichtig gel&#228;chelt, als ich nach Ankunft des Mixers selig grinsend in die K&#252;che geschwebt bin und dem kleinen M. erz&#228;hlt, dass er seine Mama jetzt sehr sehr lange nicht wiedersehen wird. Jepp. Ich jage seitdem quasi ALLES durch den Mixer! Und das Kind hat mittlerweile schon diverse Smoothies verk&#246;stigt und scheinbar f&#252;r sehr gut befunden. Suppe gab´s auch schon. Und Nussk&#228;se. Und Saucen. Und Cremes. Und Aufstriche. Und K&#228;sekuchen.</p>
<p>Jaaaaaa, K&#228;sekuchen! Aus dem Mixer?? Richtig. Und keine Angst, ich bin nicht auf den Rohkost-Tripp gekommen. Werde ich auch nie, denn ich liebe gekochtes Essen. Aber vor sieben Jahren (damals&#8230;.) habe ich in der relativen N&#228;he von M&#252;nchen gelebt. Dort gab es eines der ersten veganen Restaurants in Deutschland: das Zerwirk. Gibt es mittlerweile leider nicht mehr, aber damals eben schon noch (&#252;brigens hat der Moschinski da gearbeitet und den habe ich dort 2006 mal kennengelernt, als ich mich da f&#252;r einen Job beworben habe &#8211; er war irgendwie seltsam und das mit dem Job war auch seltsam, aber das ist ein anderes Thema &#8211; ich schweife ab). Jedenfalls dieses Restaurant (was sehr lecker war!!) hatte auch noch ein kleines Bistro angeschlossen und da wiederum gab es ganz viel Rohkost-Zeugs. Unter anderem K&#228;sekuchen. Und das war ungelogen einer der besten K&#228;sekuchen, die ich jemals gegessen habe! Und ich habe schon viele gegessen. Falls es untergegangen sein sollte: ich LIEBE K&#228;sekuchen! Also, der Laden hat mittlerweile dicht, aber an diesen Kuchen muss ich immer noch denken. Und versuche seitdem, den irgendwie nachzubauen. Daher also nun mal wieder ein Versuch, dieses Mal mit meinem neuen Spielzeug.</p>
<p>Und was soll ich sagen?! Er ist gro&#223;artig geworden! Schmeckt zwar ein bisschen anders als der vom Zerwirk, aber er ist einfach unglaublich k&#246;stlich. So cremig, vanillig, zitronig, s&#252;&#223; (aber nicht zu sehr&#8230;). Wirklich gut. Und richtig fix gemacht (abgesehen vom Einweichen der Cashews&#8230;). Nichts muss backen. Also perfekt geeignet f&#252;r warme Sommermonate. Und wer mag, genie&#223;t den Kuchen als Eistorte oder halbgefroren. Sehr erfrischend.</p>
<p>Kalorientechnisch nat&#252;rlich nichts f&#252;r schwache Nerven, denn er besteht nur aus N&#252;ssen, S&#252;&#223;ungsmitteln und Kokosfett. Daf&#252;r ist er super gesund, enth&#228;lt keinen raffinierten Zucker, s&#228;ttigt angenehm und macht gl&#252;cklich. Aber vorsichtshalber habe ich nur eine kleine Springform gemacht, das war die perfekte Menge, um drei Tage zu zweit davon zu essen. Das Rezept geht nat&#252;rlich tats&#228;chlich konsequent roh, mein Kuchen war es aber nicht, da wahrscheinlich keine meiner verwendeten Zutaten Rohkostqualit&#228;t hatte. Aber das ist mir ja bums. Bei dem Kokosfett ist es nat&#252;rlich euch &#252;berlassen, ob ihr lieber neutrales Kokosfett oder nach Kokos schmeckendes Kokos&#246;l nehmt, je nach Gusto.</p>
<p>Ach, und das Rezept funktioniert bestens auch ohne Hochleistungsmixer. Einfach die Cashews ca. 8-12 Stunden einweichen und ggf. gaaaanz feine St&#252;ckchen in Kauf nehmen &#8211; das tut dem Geschmack keinen Abbruch.</p>
<div id="attachment_1607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1607 " title="K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/07/Rohkostkuchen.jpg" alt="K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh" width="576" height="277" /><p class="wp-caption-text">K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine kleine Springform (18 cm Durchmesser):</strong></p>
<ul>
<li><strong>130 g Mandeln (oder Waln&#252;sse oder beides gemischt)</strong></li>
<li><strong>75 g Datteln, getrocknet und entsteint</strong></li>
<li><strong>1 El Wasser</strong></li>
<li><strong>nach Belieben eine Prise Salz, gemahlene Vanille, Zimt o.&#228;.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>200 g Cashews, unger&#246;stet und ungesalzen (f&#252;r 2-12 Stunden in Wasser eingeweicht)</strong></li>
<li><strong>75 ml Zitronensaft, frisch gepresst</strong></li>
<li><strong>60-70 g Agavensirup (je nach S&#252;&#223;schnabeligkeit)</strong></li>
<li><strong>75 g Kokos&#246;l oder Kokosfett (fest)</strong></li>
<li><strong>60 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>1/2 Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>1 Prise Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>F&#252;r den Boden die Mandeln (oder gemischten N&#252;sse) zusammen mit den Datteln mahlen/p&#252;rieren/mixen (hierf&#252;r nehme ich den Mixuntersatz meines P&#252;rierstabes). Die Konsistenz sollte ruhig noch feinst&#252;ckig sein, damit der Boden etwas Biss hat. Gew&#252;rze und das Wasser zuf&#252;gen und nochmal kurz durchmixen bis alles zusammenh&#228;lt, wenn man etwas Masse zwischen den Fingern presst (sollte eure Masse noch nicht klebrig genug sein, noch einen Essl&#246;ffel Wasser zugeben, aber nicht zu viel!).</p>
<p>Eine kleine Springform mit Backpapier auskleiden. Die Mandel-Dattel-Masse hineingeben, mit den Fingern andr&#252;cken und einen ca. 2cm hohen Rand hochziehen/festdr&#252;cken.</p>
<p>F&#252;r die F&#252;llung die einweichten Cashews (ohne Einweichwasser) in den Mixer geben. Das Kokosfett vorsichtig bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und zusammen mit den &#252;brigen Zutaten zu den Cashews geben. Wer einen Hochleistungsmixer hat, gibt die Vanilleschote im Ganzen hinein, ansonsten das Mark auskratzen und nur das verwenden. Alles auf h&#246;chster Stufe 1-2 Minuten mixen (ggf. l&#228;nger) bis eine m&#246;glichst glatte feine homogene Creme entstanden ist.</p>
<p>Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.</p>
<p>F&#252;r 1-2 Stunden in den K&#252;hlschrank und dann f&#252;r einige Stunden in den Gefrierschrank stellen. Der Schritt mit dem Gefrierschrank ist nicht zwingend notwendig, gibt dem Kuchen aber eine bessere Konsistenz. Vor dem Servieren etwa eine Stunde auftauen lassen bzw. den Kuchen im K&#252;hlschrank aufbewahren. Alternativ dauerhaft gerfrieren und als Eistorte genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		<title>Nacho-&#8221;K&#228;se&#8221;-Sauce</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/04/18/nacho-kaese-sauce/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2014 09:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Brotaufstrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Sauce]]></category>
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		<description><![CDATA[Jepp, mich gibt es auch noch. Zum Gl&#252;ck   . Ich finde es wahnsinnig schade, dass hier im Moment auf dem blog so wenig los ist und w&#252;rde das liebend gerne &#228;ndern, denn das Bloggen fehlt mir! Sehr. Der Grund f&#252;r die derzeitige Abstinenz ist ganz einfach: ich habe im Moment so gut wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jepp, mich gibt es auch noch. Zum Gl&#252;ck <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Ich finde es wahnsinnig schade, dass hier im Moment auf dem blog so wenig los ist und w&#252;rde das liebend gerne &#228;ndern, denn das Bloggen fehlt mir! Sehr. Der Grund f&#252;r die derzeitige Abstinenz ist ganz einfach: ich habe im Moment so gut wie keine Zeit und Energie, um neue Rezepte zu kreieren, auszuprobieren und zu fotografieren. Kochen und Backen dient derzeit ausschlie&#223;lich der Nahrungsaufnahme &#8211; f&#252;r mehr ist irgendwie kein Platz. Das hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anders vorgestellt und erhofft&#8230;</p>
<p>Der kleine M. w&#228;chst und gedeiht pr&#228;chtig und ist ein wahnsinnig zauberhafter kleiner Kerl, aber er fordert auch nonstop und ist alles andere als &#8220;pflegeleicht&#8221; (bl&#246;des Wort f&#252;r ein Kind&#8230;). Ich hatte mir vorgestellt, dass ich in der Zeit, wo er tags&#252;ber schl&#228;ft, wunderbar den Haushalt schmei&#223;en und Kochen und Backen kann, fotografiert w&#252;rde dann so zwischendrin. Tja, Pustekuchen, denn ich habe ein Kind, was Tagschlaf hasst! Und sich weigert, liegend zu schlafen&#8230;er schl&#228;ft nur in der Trage und dann darf ich dabei nat&#252;rlich nicht rumwuseln. sonst wacht er auf und wird sehr unleidig *seufz*. Soviel zu den schlauen Ratschl&#228;gen, was man alles tun kann, w&#228;hrend das Kind schl&#228;ft! Naja, wir haben halt ein sehr aufgewecktes und neugieriges Baby und das Nicht-Schlafen-Wollen geh&#246;rt eben auch zu ihm und seiner Pers&#246;nlichkeit. Jedenfalls f&#252;hrt das dazu, dass der Haushalt abends und am Wochenende notd&#252;rftig erledigt wird und f&#252;r entspanntes Kochen und Backen ist einfach kein Platz. So. Das nur mal zur Erkl&#228;rung f&#252;r euch. Ich hoffe seeeeehr, dass sich das alles bald bessert, denn ich bleibe bei dem Ganzen doch etwas auf der Strecke. Jedenfalls bin ich aber auch ganz schrecklich dankbar, dass ihr mir trotzdem noch so toll die Stange haltet und kommentiert und mails schreibt usw. Das ist echt sch&#246;n <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  !</p>
<p>Jetzt gibt´s aber euch endlich mal wieder ein Rezept. Tadaaa!</p>
<p>Ich lebe ja nun wirklich schon sehr lange vegan und habe bei Kinobesuchen schon immer sehr neidisch auf die Nachos mit K&#228;se-Dip geschielt. Keine Ahnung, wie der Dip schmeckt, denn zu meiner unveganen Zeit gab es sowas noch nicht, aber da ich fr&#252;her alles in Richtung Schmelzk&#228;se geliebt habe, stellte ich mir die Nacho-K&#228;se-Sauce immer sehr k&#246;stlich vor. Nachos schmecken zwar auch mir einer guten Salsa wirklich lecker, aber ab und zu mag man ja auch mal Abwechslung.</p>
<p>Daran habe ich mich erinnert als ich mal wieder meine Lieblings-Instant-K&#228;se-Sauce auf Cashew-Basis gemacht habe. Flugs ein bisschen rumgelesen und Inspirationen gesammelt und dann ein eigenes Rezept kreiert. Eine Basis rein aus Cashews war mir zu nussig und s&#252;&#223;lich, au&#223;erdem stimmte die Konsistenz nicht. Also habe ich mich daran erinnert, in irgendeine amerikanischen Rezept von gekochten Kartoffeln und M&#246;hren gelesen zu haben im Zusammenhang mit einer veganen K&#228;sesauce. Bisher dachte ich immer, dass es sich dabei um eine nichtschmeckende low-fat-Variante handelt, ins Leben gerufen von Fett-Paranoikern und habe es nie getestet. Bis jetzt. Denn genau diese Kombi aus Cashews und gekochter M&#246;hre plus Kartoffel macht den perfekten Schmelz und genau die richtige Nacho-Cheese-Sauce-Konsistenz.</p>
<p>Gepimpt habe ich das Ganze noch mit ger&#246;steter Paprika (bei mir aus dem Glas), was einen tollen Geschmack gibt. Abgerundet wird die Sauce mit Hefeflocken und diversen Gew&#252;rzen, wobei eine besondere Rolle dem Miso zukommt. Hierdurch entsteht der spezielle k&#228;sige Geschmack. Es geht auch ohne, aber perfekt wird es mit. Wundert euch nicht &#252;ber das Knoblauchpulver und das Zwiebelsalz &#8211; normalerweise mag ich solche Sachen gar nicht und benutze lieber frische Zutaten, aber im Zusammenhang mit veganer K&#228;sesauce finde ich es einfach perfekt, um den gew&#252;nschten Yummy-Effekt zu erreichen. Aus irgendeinem Grund klappt das mit den pulverisierten Zutaten besser als mit frischen &#8211; ich hab´s oft ausprobiert und mir mittlerweile einfach beides zugelegt. H&#228;lt ewig und wird ausschlie&#223;lich f&#252;r K&#228;sesaucen genutzt.</p>
<p>Die vegane Nacho-K&#228;se-Sauce schmeckt ganz k&#246;stlich warm, aber ebenso auch kalt. Sowohl zu Nachos als auch zu Gem&#252;se-Sticks, als Brotaufstrich, als Saucen-Verfeinerung usw. Ob sie sich auch zum &#220;berbacken eignet, kann ich leider nicht sagen, denn daf&#252;r war sie zu schnell aufgefuttert. Selbst der Liebste, der gar nicht so auf Nachos steht, war hin und weg von der leckeren K&#228;se-Sauce.</p>
<div id="attachment_1596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1596 " title="Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/04/DSC_5886.jpg" alt="Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce" width="350" height="448" /><p class="wp-caption-text">Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce</p></div>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>1 mittlere M&#246;hre (ca. 100 g)</strong></li>
<li><strong>1 mittlere Kartoffel (ca. 125 g)</strong></li>
<li><strong>3 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>1/2 rote Paprikaschote, ger&#246;stet und enth&#228;utet (aus dem Glas oder selbst gemacht)</strong></li>
<li><strong>50 g Cashews, natur</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Knoblauchpulver</strong></li>
<li><strong>1 Tl Zwiebelsalz</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
<li><strong>1 Tl Miso, hell</strong></li>
<li><strong>1 El Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>2 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Senf, mittelscharf</strong></li>
<li><strong>200 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>ein Schuss Sojasahne (ca. 1 El)</strong></li>
<li><strong>2 El Margarine</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Kartoffel und die M&#246;hre sch&#228;len und in kleine W&#252;rfel schneiden. In wenig Wasser ganz weich kochen (ca. 10-15 Minuten). Das Kochwasser abgie&#223;en und die Gem&#252;sew&#252;rfel mit allen anderen Zutaten im Mixer ganz fein cremig p&#252;rieren. Zur Not tut´s auch der P&#252;rierstab <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Die Sauce in einen kleinen Topf geben und unter R&#252;hren kurz aufkochen bis sie sch&#246;n andickt. Von der Herdplatte nehmen, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und lauwarm oder kalt mit den Nachos servieren und genie&#223;en. H&#228;lt sich auch einige Tage im K&#252;hlschrank.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 14:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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		<description><![CDATA[Yeah, endlich mal wieder ein neues K&#228;sekuchen-Rezept! Wie sehr ich auf veganen K&#228;sekuchen stehe, brauche ich wohl nicht mehr zu erw&#228;hnen &#8211; ich glaube, das eine oder andere Mal wurde diese Tatsache bereits auf dem Blog kundgetan   . Und auch meine Liebe zu allen Variationen von Apfelkuchen sollte hinl&#228;nglich bekannt sein.
Was liegt also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yeah, endlich mal wieder ein neues K&#228;sekuchen-Rezept! Wie sehr ich auf veganen K&#228;sekuchen stehe, brauche ich wohl nicht mehr zu erw&#228;hnen &#8211; ich glaube, das eine oder andere Mal wurde diese Tatsache bereits auf dem Blog kundgetan <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Und auch meine Liebe zu allen Variationen von Apfelkuchen sollte hinl&#228;nglich bekannt sein.</p>
<p>Was liegt also n&#228;her, als endlich endlich endlich (warum habe ich das vorher noch nie ausprobiert??) beides zu kombinieren?! Genau. Nichts. Also gedacht und dann auch schleunigst getan. Aber damit es nicht zu schn&#246;de und langweilig wird, habe ich kurzerhand eine Tarteform genommen, wodurch der Kuchen erstens flacher ist als gewohnt und zweitens doppelt so sch&#246;n aussieht. Dadurch, dass er flacher ist, entf&#228;llt das ansonsten bei K&#228;sekuchen n&#246;tige, aber unglaublich l&#228;stige, lange Abk&#252;hlen und Warten. Gro&#223;artig, oder?! Diese Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte k&#252;hlt (je nach Wetter&#8230;) in weniger als einer Stunde soweit ab, dass man sie prima anschneiden und schon gleich genie&#223;en kann. Perfekt!</p>
<p>Da ich derzeit auf einem kleinen Nussmus-Trip bin und noch ein angebrochenes Glas Haselnussmus in Schrank hatte, habe ich bei dem M&#252;rbeteig sowohl mit Margarine als auch Nussmus gearbeitet. Belohnt wurde diese Experimentierfreude durch einen sehr feinen, nicht dominanten, Nussgeschmack und eine wunderbare Zartheit des Teiges. Kann ich also nur empfehlen. Und wer sich &#252;ber das Haselnussmus wundert, obwohl es auf diesem Blog noch nie was mit Haseln&#252;ssen gab, da ich bekannterma&#223;en dagegen allergisch bin: aus mir unerfindlichen Gr&#252;nden bin ich nicht mehr sonderlich allergisch und kann zumindest Haseln&#252;sse in Mus-Form oder auch gemahlen verarbeitet problemlos essen. Meine Theorie hierzu ist, dass ich wegen der vorzeitigen Wehen im letzten Jahr zwei Cortisonspritzen bekommen habe, um die Lungenreife von M. zu forcieren und Cortison wird auch bei starken Allergien eingesetzt und soll Wunder wirken. Nat&#252;rlich mit all den bl&#246;den Nebenwirkungen&#8230;daher kam und kommt es in diesem Bereich f&#252;r mich nicht in Frage, aber m&#246;glicherweise ist diese ungewohnte Allergiefreiheiheit ein angenehmer Nebeneffekt dieser uns&#228;glichen Krankenhauszeit.</p>
<p>Jedenfalls esse ich derzeit daher wahnsinnig gerne und recht oft Haseln&#252;sse in verbackener Form und freue mich wie ein kleines Tofu-Schnitzel dar&#252;ber. Wer wei&#223;, wie lange das geht&#8230;</p>
<p>Daher auch hier. Es geht aber auch jedes andere Nussmus. Und zusammen mit der K&#228;sekuchenf&#252;llung und den &#196;pfeln verbindet sich alles zu einem gar k&#246;stlichen Gesamt-Geschmacks-Erlebnis! Diese Tarte schmeckt einfach gro&#223;artig. Nach Haselnuss, nach Zitrone, nach Vanille, nach Apfel. Alles zusammen. Und da sie so sch&#246;n flach ist, kann man auch prima zwei St&#252;cke davon verdr&#252;cken.</p>
<p>Einzig die Konsistenz des M&#252;rbeteiges gef&#228;llt mir noch nicht so richtig, da er am zweiten Tag ziemlich br&#246;selig geworden ist und die H&#228;lfte in der Form h&#228;ngengeblieben ist. Geschmacklich ist das ja egal, aber f&#252;r die Optik&#8230;ich glaube, beim n&#228;chsten Mal werde ich etwas mehr Mehl zuf&#252;gen, dann sollte er auch etwas besser zusammenhalten.</p>
<p>Ach ja, es sollten unbedingt sehr aromatische &#196;pfel verwendet werden, sonst habt ihr nur den halben Spa&#223;. Auch noch anzumerken ist, dass die Tarte nicht sonderlich s&#252;&#223; ist, aber durch die karamellisierte Zuckerkruste wunderbar &#8220;rund&#8221; im Geschmack. Aber wer sehr s&#252;&#223;schnabelig ist, sollte die Zuckermenge in Teig und F&#252;llung etwas erh&#246;hen.</p>
<div id="attachment_1591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="size-full wp-image-1591  " title="Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/03/Apfel-K&#228;sekuchen.jpg" alt="Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte" width="493" height="347" /><p class="wp-caption-text">Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine gro&#223;e Tarteform (ca. 28 cm Durchmesser, alternativ eine gro&#223;e Springform nehmen):</strong></p>
<ul>
<li><strong>100 g Pflanzenmargarine, sehr weich</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>30 g Haselnuss-Mus (oder anderes Nussmus)</strong></li>
<li><strong>eine Prise Salz</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>175 g Mehl (evtl. mit 200 g versuchen&#8230;)</strong></li>
<li><strong>1 El Maisst&#228;rke</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>75 g Pflanzenmargarine, sehr weich</strong></li>
<li><strong>50 g Puderzucker</strong></li>
<li><strong>Schale und Saft 1/2 Zitrone</strong></li>
<li><strong>Mark einer Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>35 g Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>350 g Sojajoghurt, natur (Zimmertemperatur!)</strong></li>
<li><strong>2 gro&#223;e &#196;pfel, mit Schale</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Rohrohrzucker zum Bestreuen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>F&#252;r den M&#252;rbeteig die Margarine zusammen mit dem Rohrohrzucker kr&#228;ftig schaumig schlagen (mit dem Quirl des Handmixers oder der K&#252;chenmaschine) bis die Masse heller geworden ist. Das Nussmus zuf&#252;gen und alles cremig verr&#252;hren. Dann Salz, Vanille, Backpulver und St&#228;rke unterr&#252;hren, zum Schluss das Mehl zuf&#252;gen und verkneten. Der Teig ist sehr weich, daher ggf. noch etwas mehr Mehl zuf&#252;gen (gesamt aber h&#246;chstens 200 g).</p>
<p>Eine Tarteform gut einfetten, dann den Teig mit den H&#228;nden/Fingern m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig in die Form dr&#252;cken (zum Ausrollen ist der Teig zu weich) und einen kleinen Rand hochziehen.</p>
<p>F&#252;r die K&#228;sekuchen-Creme die Margarine zusammen mit dem Puderzucker einige Minuten richtig sch&#246;n cremig wei&#223;lich aufschlagen, dann die St&#228;rke zuf&#252;gen, ebenso wie das Vanillemark und die abgeriebene Zitronenschale. Zum Schluss den Sojajoghurt und Zitronensaft zugeben und alles zu einer m&#246;glichst glatten Creme verr&#252;hren. Falls der Joghurt zu kalt ist, bilden sich kleine Margarine-Kl&#252;mpchen, das ist aber nicht weiter schlimm und verschwindet beim Backen.</p>
<p>Die Creme auf dem M&#252;rbeteig verteilen und glattstreichen. &#196;pfel waschen, entkernen, vierteln und mit der Schale in d&#252;nne gleichm&#228;&#223;ige Spalten schneiden (ca. 3 mm). Die Spalten so dekorativ wie m&#246;glich und gew&#252;nscht auf der Creme verteilen, dann alles mit dem Rohrohrzucker bestreuen.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel des Backofens etwa 45 Minuten backen bis die Tarte leicht gebr&#228;unt ist. Falls sie zu schnell br&#228;unt ggf. mit Backpapier abdecken.</p>
<p>etwas ausk&#252;hlen lassen, anschneiden, genie&#223;en und schwelgen.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/01/25/macadamia-blondies-mit-weisser-schokolade/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jan 2014 13:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute teile ich eines meiner liebsten Lieblings-Rezepte mit euch, was ich bisher geh&#252;tet habe wie einen kleinen Schatz: Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade!
Wer wei&#223;e Schokolade mag, wird diese kleinen K&#246;stlichkeiten lieben, ich verspreche es! F&#252;r alle Liebhaber der dunklen Schokolade ist das Rezept vielleicht nichts, aber nichtsdestotrotz solltet ihr es unbedingt testen &#8211; ich habe ungelogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute teile ich eines meiner liebsten Lieblings-Rezepte mit euch, was ich bisher geh&#252;tet habe wie einen kleinen Schatz: Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade!</p>
<p>Wer wei&#223;e Schokolade mag, wird diese kleinen K&#246;stlichkeiten lieben, ich verspreche es! F&#252;r alle Liebhaber der dunklen Schokolade ist das Rezept vielleicht nichts, aber nichtsdestotrotz solltet ihr es unbedingt testen &#8211; ich habe ungelogen noch niemanden gefunden, dem diese Blondies nicht geschmeckt haben und in den letzten Jahren habe ich einige davon verteilt&#8230;</p>
<p>Sie sind s&#252;&#223; (aber keinesfalls zu s&#252;&#223;!), m&#228;chtig, buttrig, schokoladig, nussig, cremig, vanillig. Einfach lecker und f&#252;r mich ganz und gar perfekt! Selbst nach drei Tagen und dem zehnten St&#252;ck.</p>
<p>Man ben&#246;tigt Unmengen an wei&#223;er Schokolade (ich nehme immer <a href="http://www.vantastic-foods.com/upload/images/artikel/112/vf_buttons_weiss.jpg">diese hier</a>) und riiiiiichtig viele Macadamias &#8211; beides kommt sowohl in den Teig als auch oben drauf. Und die Kombination, die sich schon bei den <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/03/02/macadamia-zitronen-cakepops-mit-weisser-schokolade/">Macadamia-Zitronen-Cakepops</a> vortrefflich bew&#228;hrt hat, ist auch dieses Mal unschlagbar! Never change a winning team <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Gut, f&#252;r kalorienz&#228;hlende Kohlenhydrate-Zucker-Wei&#223;mehl-Meider sind die Blondies ja mal rein gar nichts &#8211; alle anderen: unbedingt nachmachen! Dekadente kleine K&#246;stlichkeiten, die stante pedes auf den H&#252;ften landen, daf&#252;r aber jeden Bissen wert sind und ein gl&#252;ckseliges Grinsen ins Gesicht zaubern. Ist ja auch mal sch&#246;n Besseres Seelenfutter gibt´s f&#252;r mich kaum. Ich k&#246;nnt´ schon wieder&#8230;</p>
<div id="attachment_1586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1586 " title="Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/01/Blondies_1.jpg" alt="Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade" width="512" height="466" /><p class="wp-caption-text">Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine 20 x 20 cm Form:</strong></p>
<ul>
<li><strong>150 g wei&#223;e Schokolade</strong></li>
<li><strong>80 g Alsan (oder andere Pflanzenmargarine)</strong></li>
<li><strong>35 g Zucker (wei&#223; oder Rohrohr, ganz nach Belieben)</strong></li>
<li><strong>2 El Sojamehl</strong></li>
<li><strong>das Mark einer halben Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>75 g Macadamias, ger&#246;stet und gesalzen</strong></li>
<li><strong>225 g Weizenmehl Typ 405 oder 550</strong></li>
<li><strong>50 g gemahlene Cashews (zur Not gemahlene Mandeln)</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Natron</strong></li>
<li><strong>1 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>140 ml Sojamilch (oder Hafermilch)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>30 g wei&#223;e Schokolade</strong></li>
<li><strong>50 g Macadamias, ger&#246;stet und gesalzen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>100 g wei&#223;e Schokolade mit Alsan und Zucker in einen kleinen Topf geben und bei geringer Hitze unter h&#228;ufigem R&#252;hren schmelzen bis sich alles aufgel&#246;st und etwas verbunden hat. Dann mit einem Schneebesen das Sojamehl sowie die Pflanzenmilch einr&#252;hren und alles gut verquirlen.</p>
<p>In einer R&#252;hrsch&#252;ssel Mehl, gemahlene Cashews, Backpulver und Natron mischen. Die verbliebenen 50 g der wei&#223;en Schokolade grob hacken, Macadamias mit Wasser abbrausen, damit das Salz abgesp&#252;lt wird. Mit einem sauberen Handtuch etwas trockentupfen und ebenfalls grob hacken.</p>
<p>N&#252;sse und Schokolade zu der Mehlmischung geben, ebenso wie das ausgekratzte Vanillemark. Dann die Schokoladen-Alsan-Zucker-Mischung zuf&#252;gen und alles mit dem Schneebesen zu einem z&#228;hen Teig verr&#252;hren.</p>
<p>In die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und glatt streichen. Die Blondies im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.</p>
<p>Aus dem Ofen holen und auf der noch hei&#223;en Oberfl&#228;che die restliche wei&#223;e Schokolade verteilen und schmelzen lassen, dann mit einem Pinsel gleichm&#228;&#223;ig verstreichen. Die restlichen Macadamias ebenfalls mit Wasser absp&#252;len und grob hacken, dann auf die noch warmen Schokolade streuen und leicht andr&#252;cken.</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen, dann anschneiden und schwelgen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apfel-Nuss-Crumble</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/05/apfel-nuss-crumble/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 14:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Auflauf]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[glutenfrei/glutenarm]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[schnell]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Still ist´s geworden hier &#8211; dabei war doch mein Plan, nach dem Schweden-Urlaub gaaaaaanz viel Zeit in der K&#252;che mit Kochen und Backen zu verbringen&#8230;(vorher war Sommer bedingte Pause   ) Aber wie das so ist mit den Pl&#228;nen: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Und in den letzten Monaten ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Still ist´s geworden hier &#8211; dabei war doch mein Plan, nach dem Schweden-Urlaub gaaaaaanz viel Zeit in der K&#252;che mit Kochen und Backen zu verbringen&#8230;(vorher war Sommer bedingte Pause <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) Aber wie das so ist mit den Pl&#228;nen: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Und in den letzten Monaten ist leider sehr viel anders gekommen als gedacht und geplant. Der Knaller kam dann vor 2 1/2 Wochen und hat alles &#252;ber den Haufen geworfen.</p>
<p>Ich musste n&#228;mlich von jetzt auf gleich f&#252;r zwei Wochen ins Krankenhaus. Keine Sorge, mir geht´s (k&#246;rperlich) gut, aber seit einigen Monaten bin ich nicht mehr alleine, sondern teile gro&#223;z&#252;gigerweise meinen Unterleib mit einem kleinen strampelnden Jungen &lt;3 . Ich bin n&#228;mlich im 8. Monat schwanger. Leider verl&#228;uft die Schwangerschaft alles andere als sch&#246;n und gut und problemlos, woran ich ziemlich zu knabbern habe. Und nun musste ich auch noch mit vorzeitigen Wehen ins Krankenhaus. Da geht man einfach zur banalen Vorsorge und dann das. Ich hab´s nicht gemerkt (r&#252;ckblickend schon, aber ich hatte die Zeichen einfach ignoriert&#8230;) und habe dann in der Klinik das volle Programm bekommen mit Wehenhemmer-Tropf (Tokolyse) und Cortison zur Lungenreife des Babys usw, von den Sorgen und Vorw&#252;rfen mal ganz abgesehen (die habe ich aber nicht bekommen, sondern mir selber gemacht). Nun bin ich in der 31. Woche und durfte vor ein paar Tagen ENDLICH wieder nach hause (Krankenh&#228;user machen mich n&#228;mlich ganz klar krank!), aber da ich mein Baby nicht im Brutkasten besuchen m&#246;chte, ist die n&#228;chsten Wochen absolutes Low-Level-Programm angesagt mit wenig Treppensteigen (haha, wir wohnen im 5. Stock!!), viel Sitzen und Liegen, wenig Hausarbeit, kein Einkaufen, nichts Tragen usw. Ich habe noch Gl&#252;ck, da ich den wundervollsten Mann der Welt habe, der mir schon im Krankenhaus unglaublich toll zur Seite gestanden hat und der auch jetzt tut, was er kann neben seinem echt anstrengenden Vollzeit-Job, aber mich macht das alles wahnsinnig! Ich will in die K&#252;che und ich mag sogar den Haushalt machen und ich liebe Lebensmittel-Einkaufen und ich will rumlaufen und ich will ich will ich will&#8230;nein, ich bin keine 3 Jahre alt und tue nat&#252;rlich alles, um das Baby noch m&#246;glichst lange in mir zu halten, aber Spa&#223; ist was anderes.</p>
<p>So, das ist aber jedenfalls der Grund f&#252;r die derzeitige Abwesenheit, die wahrscheinlich auch noch etwas dauern wird. Denn, wenn ich im Moment koche, muss es einfach und schnell sein und das ist meist nicht bloggenswert&#8230;in 2-3 Wochen wird es dann hoffentlich wieder besser, aber wie war das nochmal mit den Pl&#228;nen?? Ich sollte einfach damit aufh&#246;ren. Jedenfalls bin ich nicht weg, lebe immer und auch weiterhin vegan (ja, auch eine vegane Schwangerschaft funktioniert problemlos trotz Unkerei meiner Frauen&#228;rztin&#8230;das Baby entwickelt sich pr&#228;chtig!!), werde nach wie vor bloggen und kochen und backen, aber im Moment muss ich meine Priorit&#228;ten einfach anders setzen, ob es mir passt oder nicht (nach meinem Willen geht´s hier schon lange nicht mehr&#8230;so ein Baby ist schon im Mutterleib SEHR willensstark *seufz*).</p>
<p>Ok, genug der Jammerei, denn heute gibt es tats&#228;chlich doch mal wieder ein Rezept von mir! Und zwar eines, was man total gut im Sitzen und mit wenig Aufwand zubereiten kann: Apfel-Nuss-Crumble! Super lecker! Apple-Crumble liebe ich ja eh und mache ihn meist frei Schnauze, da er wunderbar unkompliziert ist. Heute gibt es mal eine gehaltvolle Variante (nichts f&#252;r Kalorien-Phobiker) mit vielen N&#252;ssen, die wunderbar r&#246;sten im Ofen beim Backen und einen traumhaften Geschmack geben. Aus Faulheit, &#228;h, der N&#228;hrstoffe wegen, habe ich die &#196;pfel komplett mit Schale verarbeitet, was prima funktioniert hat. Dazu gab es bei uns fluffig aufgeschlagene Vanille-Sahne auf Haferbasis, die ich aus Schweden mitgebracht habe. Ein Knaller! Wie bl&#246;d, dass es sowas hier nicht gibt&#8230;aber Vanillesauce/-pudding/-eis tut´s nat&#252;rlich auch! Ach so, nicht wundern, die Konsistenz der Streusel ist ist recht fein, da geschmolzene Margarine verwendet wird. Wer sie lieber grober/dicker mag, sollte einfach weiche Margarine nehmen.</p>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="size-full wp-image-1566  " title="Apfel-Nuss-Crumble" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/Nuss-Crumble.jpg" alt="Apfel-Nuss-Crumble" width="493" height="329" /><p class="wp-caption-text">Apfel-Nuss-Crumble</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine mittelgro&#223;e Auflaufform (ca. 25&#215;20 cm):</strong></p>
<ul>
<li><strong>125g N&#252;sse (ich hatte Cashews, Mandeln und Paran&#252;sse)</strong></li>
<li><strong>100 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>3 El Haferflocken, Kleinblatt</strong></li>
<li><strong>65-75 g Rohrohrzucker, je nachdem, wie s&#252;&#223; ihr es m&#246;gt</strong></li>
<li><strong>eine gute Prise Salz</strong></li>
<li><strong>einige Abriebe Muskatnuss</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Zimt, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>100 g Pflanzenmargarine</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>750 g s&#252;&#223;-s&#228;uerliche &#196;pfel (bio, falls ihr die Schale mit verwendet)</strong></li>
<li><strong>1 El Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 El Vanillezucker, am Besten selbstgemacht</strong></li>
<li><strong>2 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>abgeriebene Schale 1/2 Zitrone</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Als erstens werden die Streusel gemacht, da sie vor der Verwendung wieder etwas fester werden sollen. Hierf&#252;r die N&#252;sse fein mahlen und mit dem Mehl, Haferflocken, Zucker und Gew&#252;rzen gut vermengen. Die Margarine vorsichtig schmelzen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles mittels einer Gabel oder den H&#228;nden gut verkneten &#8211; der Teig wirkt relativ feucht. Zur Seite stellen, so dass die Margarine wieder etwas fester werden kann.</p>
<p>Die &#196;pfel entkernen (nach Wunsch auch sch&#228;len, aber die Schale hat wirklich null gest&#246;rt und wurde aufgrund der langen Backzeit wunderbar weich und zart) und in kleine W&#252;rfel schneiden. In einer gro&#223;en Sch&#252;ssel mit Mehl, Vanillezucker, Zitronensaft und -schale gut vermischen.</p>
<p>Die Apfelf&#252;llung in eine Auflaufform geben und die Streusel gleichm&#228;&#223;ig dar&#252;ber verteilen. Die Form mit Alufolie oder Backpapier gut abdecken und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze 40 Minuten backen lassen. Dann die Abdeckung entfernen (Vorsicht, hei&#223;er Dampf!) und den Crumble weitere ca. 20 Minuten fertig backen bis er oben sch&#246;n knusprig und leicht gebr&#228;unt ist und die F&#252;llung so sch&#246;n blubberig duftend ist.</p>
<p>Kurz abk&#252;hlen lassen und die erste Portion am Besten noch lauwarm mit Vanillesahne/-sauce/-eis oder einfach pur genie&#223;en!</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/07/14/gartenkraeuter-pesto-kranz/</link>
		<comments>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/07/14/gartenkraeuter-pesto-kranz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 10:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Dip]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Snack]]></category>

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		<description><![CDATA[Aaaaaalso, zun&#228;chst einmal die Knallernachricht: ich habe doch tats&#228;chlich mit meinen Spaghetti-Eis-Cupcakes den ersten Platz beim Back-A-Thon belegt und damit gewonnen   Ich freue mich immer noch riesig doll, bin ganz rot und ein kleines bisschen stolz. Auch meinen Gewinn (bis auf das Armband) habe ich schon bekommen und flei&#223;ig in dem tollen Kochbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aaaaaalso, zun&#228;chst einmal die Knallernachricht: ich habe doch tats&#228;chlich mit meinen <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/06/23/spaghetti-eis-cupcakes/">Spaghetti-Eis-Cupcakes</a> den ersten Platz beim <a href="http://bakingthelaw.wordpress.com/2013/06/07/back-a-thon-no-6-i-scream-for-ice-cream/">Back-A-Thon</a> belegt und damit gewonnen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich freue mich immer noch riesig doll, bin ganz rot und ein kleines bisschen stolz. Auch meinen Gewinn (bis auf das Armband) habe ich schon bekommen und flei&#223;ig in dem tollen Kochbuch &#8220;<a href="http://www.lotusartichoke.com/de/">The Lotus and the Artichoke</a>&#8221; gest&#246;bert. Ein wirklich sch&#246;nes empfehlenswertes Buch ohne Lifestyle-Chichi, bergeweise Ersatzprodukte, fancy Zutaten und &#228;hnlich unn&#252;tzen Krempel, daf&#252;r einfach mit ganz viel Geschmack und Seele und Pers&#246;nlichkeit und Bildern &#8211; so mag ich Kochb&#252;cher! Und der Gutschein f&#252;r den Shop &#8220;<a href="http://www.cupcakelook.com/shop-Cupcakelook.html">Cupcake Look</a>&#8221; ist quasi auch schon verbraten.</p>
<p>Jetzt aber zum heutigen Rezept: ich bin gar nicht so eine gro&#223;e Grillfreundin, aber wenn, dann ist tolles Brot ein absolutes Muss! Am Liebsten nicht einfach irgendein schn&#246;des gekauftes Baguette, sondern selbstgebacken sollte es sein und im besten Fall auch noch irgendetwas Au&#223;ergew&#246;hnliches haben. Dieses Mal habe ich eine Abwandlung meines geliebten <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/06/05/baerlauch-falten-brot/">B&#228;rlauch-Falten-Brotes</a> gemacht und ich bin ganz begeistert ob der Einfachheit der Zubereitung und des gro&#223;artigen Geschmacks. Definitiv ein neues Lieblings-Beilagen-Brot!</p>
<p>An sich ist es einfach ein ganz schlichter Brotteig, der ausgerollt und mit Pesto bestrichen wird, dann eingerollt, halbiert, &#8220;geflochten&#8221; und gebacken. Heraus kommt ein herrlich aromatisches fluffiges duftiges Brot, was von Pesto durchzogen ist &#8211; ein bisschen wie Zimtschnecken in herzhaft. Lecker!! Und die Optik erst&#8230;ich finde das Brot wirklich wundersch&#246;n.</p>
<p>Da auf unserem Balkon neben ein paar Tomaten und Blumen gaaaaaaanz viele verschiedene Kr&#228;uter wachsen, habe ich mich einfach mal f&#252;r ein Gartenkr&#228;uter-Pest entschieden mit tats&#228;chlich allem, was der Blumenk&#228;sten hergaben: Petersilie, Basilikum, Kerbel, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Zitronenmelisse. Eine auf den ersten Blick vielleicht etwas gewagte Kombination, aber geschmacklich wirklich herausragend! Nehmt also einfach, was ihr m&#246;gt und da habt &#8211; es schmeckt mit allem! Nat&#252;rlich auch mit Tomatenpesto oder ganz anderem&#8230;</p>
<p>Die obligatorischen N&#252;sse durften nat&#252;rlich nicht fehlen, ebenso wenig wie meine geliebten Hefeflocken, aber auch hier: experimentiert einfach rum, nehmt K&#252;rbiskerne statt N&#252;sse, lasst die Hefeflocken weg und verwendet Knoblauch, nehmt anderes &#214;l als Oliven&#246;l oder oder oder&#8230;ich verspreche, dieses Brot wird g&#246;ttlich! Es schmeckt ganz prima pur zu Gegrilltem und Salaten, aber auch mit leckerem <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/05/31/hummus-mit-paprika-und-petersilie/">Hummus</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/01/31/tofu-kraeuter-aufstrich/">veganem Frischk&#228;se</a> &#8211; ein Genuss!</p>
<div id="attachment_1549" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1549 " title="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/Pestobrot.jpg" alt="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz" width="448" height="329" /><p class="wp-caption-text">Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz</p></div>
<div id="attachment_1550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1550 " title="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/Pestobrot_.jpg" alt="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten" width="448" height="322" /><p class="wp-caption-text">Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r einen gro&#223;en Kranz:</strong></p>
<ul>
<li><strong>400 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>2 Tl Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>220 ml lauwarmes Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>50 g frische Gartenkr&#228;uter (zB Petersilie, Basilikum, Kerbel, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Zitronenmelisse)</strong></li>
<li><strong>25 g Mandeln</strong></li>
<li><strong>25 g Waln&#252;sse</strong></li>
<li><strong>50 g (ja, Gramm!) Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>1-2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>ca. 3/4 Tl Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Mehl, Salz, Rohrohrzucker, Hefe und Wasser einige Minuten auf kleiner Stufe zu einem glatten Hefeteig verkneten (geht nat&#252;rlich auch mit den H&#228;nden). Der Teig sollte nicht trocken sein, aber auch auf keinen Fall klebrig!</p>
<p>Abgedeckt ca. 2-3 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat. Wer es eiliger hat, kann entweder einen Vorteig machen oder etwas mehr Hefe benutzen, dann geht´s etwas schneller.</p>
<p>Zwischenzeitlich die Kr&#228;uter waschen und zusammen mit den restlichen Zutaten zu einer feinen glatten Pesto-Paste p&#252;rieren, die Paste ist relativ fest, aber das soll so. Das Anr&#246;sten der N&#252;sse ist nicht notwendig, da das Pesto im Ofen durch das Backen quasi noch ger&#246;stet wird.</p>
<p>Wenn der Teig gut gegangen ist, auf der bemehlten Arbeitsfl&#228;che m&#246;glichst rechteckig ausrollen, ca. 0,5 cm dick. Gleichm&#228;&#223;ig mit dem Pesto bestreichen und dann von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer l&#228;ngs einmal halbieren und die beiden so entstandenen Str&#228;nge miteinander zu einem Zopf &#8220;verflechten&#8221;. Entweder so als Zopf backen oder zu einem Kranz zusammenlegen und die Enden etwas andr&#252;cken.</p>
<p>Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals f&#252;r mindestens 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel etwa 25 Minuten backen lassen (ich habe vergessen, auf die Uhr zu gucken, von daher: kontrolliert euer Brot lieber regelm&#228;&#223;ig und vielleicht braucht es auch l&#228;nger) bis es sch&#246;n aufgegangen und gut gebr&#228;unt ist.</p>
<p>Herausnehmen, kurz abk&#252;hlen lassen und m&#246;glichst frisch genie&#223;en (schmeckt aber auch noch prima am n&#228;chsten Tag <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) !</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mandel-Butterkuchen mit Aprikosen</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/06/16/mandel-butterkuchen-mit-aprikosen/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 12:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[schnell]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kind des Nordens wurde mir der klassische Butterkuchen quasi mit der Muttermilch eingefl&#246;&#223;t. Irgendwie gab es den immer. So gut wie nie selbstgemacht, daf&#252;r frisch vom B&#228;cker als 1/8- oder 1/4-Blech. Dick mit Mandebl&#228;ttchen und Zucker bestreut und kleinen fetten Butter-Seen in den Vertiefungen&#8230;g&#246;ttlich! Soweit ich wei&#223;, wurde Kuchen sonst nie vom B&#228;cker geholt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kind des Nordens wurde mir der klassische Butterkuchen quasi mit der Muttermilch eingefl&#246;&#223;t. Irgendwie gab es den immer. So gut wie nie selbstgemacht, daf&#252;r frisch vom B&#228;cker als 1/8- oder 1/4-Blech. Dick mit Mandebl&#228;ttchen und Zucker bestreut und kleinen fetten Butter-Seen in den Vertiefungen&#8230;g&#246;ttlich! Soweit ich wei&#223;, wurde Kuchen sonst nie vom B&#228;cker geholt, sondern selber gebacken, aber der Butterkuchen bildete irgendwie eine Ausnahme &#8211; ich glaube, er war recht g&#252;nstig, fast immer im Angebot und schmeckte eh nur ganz frisch, so dass sich das Selberbacken oft wohl nicht lohnte.</p>
<p>Jedenfalls wurde h&#228;ufig 1/8-Blech mitgenommen, das gab es dann zu hause. Bei den Nachbarn war es ebenso, so dass es eigentlich immer irgendwo Butterkuchen gab. Schon damals war ich ein gro&#223;er Fan der trockenen Kuchen (trocken nat&#252;rlich nicht im Sinne von dr&#246;ge, angetrocknet, langweilig, spr&#246;de oder &#228;hnlichem, sondern saftige Kuchen aus R&#252;hr- oder Hefeteig, aber eben ohne Creme oder Sahne) und f&#252;r so einen Butterkuchen habe ich alles andere links liegen gelassen &#8211; genauso wie f&#252;r Marmor- oder Nusskuchen!</p>
<p>Jetzt gibt es ja leider leider leider nie irgendwo auch nur jemals veganen Butterkuchen zu kaufen, daher hei&#223;t es wie so oft: selbermachen! Ist auch zum Gl&#252;ck gar nicht schwer! Wobei ich viele Jahre einfach einen klassischen s&#252;&#223;en Hefeteig gemacht habe als Basis, der zwar recht lecker schmeckte, aber irgendwie nicht so ganz ans Original herankam und zudem schnell trocken wurde. Vor einiger Zeit bin ich dann auf ein <a href="http://www.eatupyourgreens.de/rezepte/bremen-und-umzu-butterkuchen/">Rezept von Johanna auf ihrem blog &#8220;Eat up your greens&#8221;</a> gesto&#223;en, was ich sofort ausprobieren musste! Der Unterscheid zu meinem vorherigen Rezept ist nur ein recht kleiner, aber anscheinend entscheidender: es wird kein Hefeteig geknetet und ausgerollt, sondern ein z&#228;hfl&#252;ssiger Hefeteig hergestellt (ohne gro&#223; Kneten), der in der Konsistenz R&#252;hrkuchen &#228;hnelt. Hierdurch wird der Kuchen ganz wunderbar saftig, h&#228;lt sich l&#228;nger frisch und schmeckt einfach UNGLAUBLICH gut!! Ich habe das Rezept nach meinem Geschmack abge&#228;ndert (weniger Hefe, mehr Salz, Vanillemark und Zitronenschale dazu) und die Zutaten ausgewogen. Herausgekommen ist der beste Butterkuchen, den ich je gegessen habe! Wir haben das halbe Rezept innerhalb weniger Stunden komplett weggefuttert zu zweit.</p>
<p>Dieses Mal habe ich noch Aprikosen auf den Belag gegeben, die dem Kuchen eine sch&#246;ne Frische und S&#228;ure verleihen. War auch lecker, aber ich muss ehrlich sagen, dass der Mandel-Butterkuchen mir ganz pur doch am Besten schmeckt&#8230;ach ja, ich nehme f&#252;r den Belag immer Alsan, da die am butter-&#228;hnlichsten schmeckt, es geht nat&#252;rlich auch mit jeder anderen Margarine &#8211; der Kuchen wird dann nur nicht mehr ganz so fein geschmacklich (lecker aber trotzdem <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). Oh, und das Sch&#246;ne an dem Rezept ist, dass man zum R&#252;hren lediglich einen R&#252;hrl&#246;ffelund keinen Handmixer, K&#252;chenmaschine oder &#228;hnliches &#8211; ganz einfach also!</p>
<div id="attachment_1535" class="wp-caption aligncenter" style="width: 446px"><img class="size-full wp-image-1535 " title="Mandel-Butterkuchen mit Aprikosen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/06/Aprikosen-Butterkuchen.jpg" alt="Mandel-Butterkuchen mit Aprikosen" width="436" height="448" /><p class="wp-caption-text">Mandel-Butterkuchen mit Aprikosen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine 20&#215;20 cm-Form:</strong></p>
<ul>
<li><strong>190 ml Sojamilch</strong></li>
<li><strong>10 g Frischhefe</strong></li>
<li><strong>25 g Alsan</strong></li>
<li><strong>25 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>Mark 1/2 Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>abgeriebene Schale 1/2 Zitrone</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 El Kartoffelmehl oder Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>225 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>90 g Alsan, sehr kalt</strong></li>
<li><strong>40 g Zucker, wei&#223;</strong></li>
<li><strong>50 g Mandelbl&#228;ttchen</strong></li>
<li><strong>200 g Aprikosen </strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Sojamilch mit der Alsan ganz vorsichtig erw&#228;rmen, so dass die Margarine gerade schmilzt. Eventuell wieder etwas abk&#252;hlen lassen auf K&#246;rpertemperatur. In eine gro&#223;e Sch&#252;ssel geben, dann die Hefe hineinr&#252;hren und alles ca. 10 stehen lassen, damit die Hefe aktiv werden kann.</p>
<p>Den Rohrohrzucker, Vanillemark, Salz und Zitronenschale in die Hefe-Sojamilch-Mischung r&#252;hren, dann Kartoffelmehl und Weizenmehl zuf&#252;gen. Alles mit einem L&#246;ffel (am Besten einem Holzl&#246;ffel) miteinander vermengen bis es ein schwer rei&#223;ender Teig ist.</p>
<p>Die Backform mit Backpapier auskleiden, dann den Teig darauf geben und mit einem feuchten Spatel oder L&#246;ffelr&#252;cken gleichm&#228;&#223;ig in der Form verteilen und glatt streichen.</p>
<p>An einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.</p>
<p>Mit dem Finger oder dem Stiel des Holzl&#246;ffels gleichm&#228;&#223;ig Vertiefungen in den Teig dr&#252;cken. Die sehr kalte Margarine in kleine St&#252;ckchen schneiden und in den Vertiefungen verteilen. Die Aprikosen entkernen und achteln. Ebenfalls auf dem Teig verteilen.</p>
<p>Die Mandelbl&#228;ttchen gro&#223;z&#252;gig &#252;ber den Teig streuen, dar&#252;ber dann den Zucker.</p>
<p>Den Kuchen nun im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen (eher in der unteren H&#228;lfte des Ofens, aber nicht zu weit unten!) bis die Mandelbl&#228;ttchen sch&#246;n goldbraun sind und sich Alsan und Zucker zu einer leckeren Kruste verbunden haben (je nach Ofen kann das auch blo&#223; 20 Minuten oder sogar 30 Minuten dauern&#8230;).</p>
<p>Etwas abk&#252;hlen lassen und dann am Besten das erste St&#252;ck noch ganz frisch und lauwarm genie&#223;en!</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pesto trapanese (mit Cashew-Parmesan)</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/06/12/pesto-trapanese-mit-cashew-parmesan/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 10:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Brotaufstrich]]></category>
		<category><![CDATA[Dip]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[glutenfrei/glutenarm]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Sauce]]></category>
		<category><![CDATA[schnell]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Pesto ist toll. Lustigerweise wusste ich das bis vor wenigen Jahren noch gar nicht! Denn das erste Mal habe ich Pesto vor etwa 6 Jahren gegessen &#8211; bis dahin war es mehr oder minder unbemerkt an mir vorbei gegangen. Ich konnte mir irgendwie nicht vorstellen, dass so eine Paste aus Basilikum und &#214;l (damals existierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pesto ist toll. Lustigerweise wusste ich das bis vor wenigen Jahren noch gar nicht! Denn das erste Mal habe ich Pesto vor etwa 6 Jahren gegessen &#8211; bis dahin war es mehr oder minder unbemerkt an mir vorbei gegangen. Ich konnte mir irgendwie nicht vorstellen, dass so eine Paste aus Basilikum und &#214;l (damals existierte in meinem Kopf einzig und allein die Vorstellung von Pesto genovese&#8230;) wirklich und wahrhaftig schmecken sollte. Welch Trugschluss!!!</p>
<p>Mittlerweile habe ich Blut, &#228;h, Pesto geleckt und liebe das Zeug in s&#228;mtlichen Variationen. Und derer gibt es bekanntlich ja nun wirklich viele! Mein allerliebstes Lieblingspesto ist das <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/06/25/pesto-presto/">Pesto Presto</a> &#8211; da k&#246;nnte ich mich reinlegen, soooooo gut und unglaublich lecker und aromatisch und&#8230;(das m&#252;sst ihr UNBEDINGT ausprobieren, falls das noch nicht geschehen ist!). Aber auch andere Sorten wie zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/10/01/wuerzige-austernpilze-mit-petersilien-pesto/">Petersilien-Pesto</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2009/11/01/basilikum-nuss-pesto/">Basilikum-Nuss-Pesto</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/12/15/basilikum-pesto/">Basilikum-Pesto</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/12/15/pesto-rosso/">Pesto rosso</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/05/01/baerlauch-pesto/">B&#228;rlauch-Pesto</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/07/23/rucola-tomaten-pesto/">Rucola-Tomaten-Pesto</a> sind wirklich lecker! Das Tolle an Pestos (ja, das ist tats&#228;chlich laut Duden der korrekte Plural&#8230;) ist die Tatsache, dass sie super schnell gemacht sind (schneller als die Nudeln kochen), eine prima Resteverwertung darstellen (der Fantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt und man kann alles an N&#252;ssen und Samen nehmen, was gerade da ist und schon hat man einen neuen Geschmack! Dasselbe gilt f&#252;r die verwendeten &#214;le) und sich zudem meist noch einige Zeit im K&#252;hlschrank halten &#8211; also prima sind als Vorrat, wenn mal wieder eine schnelle Sauce zu Nudeln gebraucht wird. &#220;brigens ist Pesto auch als Brotaufstrich toll! Und man kann es hervorragend kombinieren, also entweder einfach pur auf die Nudeln geben oder Gem&#252;se anbraten, Pesto und etwas Nudelwasser dazu &#8211; fertig ist eine komplette Sauce. Dasselbe gilt nat&#252;rlich auch f&#252;r Kartoffeln oder &#228;hnliches. Au&#223;erdem kann man mit etwas Sojajoghurt einen tollen Dipp daraus zaubern oder man verwendet es f&#252;r <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/06/05/baerlauch-falten-brot/">Faltenbrot</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/12/07/kraeuterwuerziger-zwiebel-fladen-mit-zucchini/">Flammkuchen</a>/<a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/03/27/mangold-zucchini-quiche-mit-tomaten/">Quiches</a>.</p>
<p>Dieses Mal gibt es Pesto trapanese, das ist ein Pesto aus Mandeln, frischen Strauchtomaten, Knoblauch, Basilikum, wenig Oliven&#246;l und verteufelt leckerem Cashew-Parmesan! Es ist grobst&#252;ckiger als das klassische Pesto, aber gerade das finde ich so furchtbar lecker. Dazu ist es sehr frisch, da frische rohe Tomaten verwendet werden, und seeeeeehr aromatisch. Es schmeckt zu Pasta, aber auch wunderbar als Brotaufstrich oder anstelle von Tomatensauce auf Pizza. Sehr k&#246;stlich und ein hei&#223;er Anw&#228;rter auf Platz 1 meiner Pesto-Top-Five!</p>
<p>Im Original kommt es ohne Tomatenmark daher, aber weil ich die Tomaten samt Innerem verwende, ist es mir ohne das Tomatenmark zu fl&#252;ssig &#8211; so hat es jetzt die f&#252;r mich perfekte Konsistenz! Lasst das Pesto am Besten eine Stunde durchziehen vor dem Servieren, so entfalten sich die Aromen nochmal besser und es schmeckt fantastisch! Leider h&#228;lt es sich aufgrund der hohen Feuchtigkeit nicht so lange im K&#252;hlschrank wie sonst &#252;blich bei Pesto, aber wahrscheinlich werdet ihr es eh blitzschnell aufgefuttert haben <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<div id="attachment_1531" class="wp-caption aligncenter" style="width: 333px"><img class="size-full wp-image-1531 " title="Pesto trapanese (mit Cashew-Parmesan)" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/06/Pesto.jpg" alt="Pesto trapanese (mit Cashew-Parmesan)" width="323" height="512" /><p class="wp-caption-text">Pesto trapanese (mit Cashew-Parmesan)</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 2 gro&#223;e Gl&#228;ser voll:</strong></p>
<ul>
<li><strong>350 g reife schmackhafte Strauchtomaten</strong></li>
<li><strong>70 g Mandeln (ruhig mit Haut)</strong></li>
<li><strong>25 g Basilikum</strong></li>
<li><strong>1 kleine Knoblauchzehe</strong></li>
<li><strong>Salz</strong></li>
<li><strong>2 El gutes Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>1/2 El Aceto alsamico</strong></li>
<li><strong>2 El Tomatenmark</strong></li>
<li><strong>1 Rezept Cashew-Parmesan</strong></li>
</ul>
<p><strong>Cashew-Parmesan</strong></p>
<ul>
<li><strong>40 g Cashews</strong></li>
<li><strong>35 g Paniermehl</strong></li>
<li><strong>2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>1 Tl Shiro Miso (alternativ etwas mehr Salz, aber das Miso sorgt f&#252;r den authentischen Stinke-K&#228;se-Parmesan-Geschmack, die Anschaffung lohnt sich, da es ewig h&#228;lt und h&#228;ufig anstelle von Salz verwendet werden kann und vielen Gerichten einen einzigartigen und tollen Geschmack verleiht!)</strong></li>
<li><strong>Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Tomaten kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser &#252;berbr&#252;hen, kurz stehen lassen, dann kalt abschrecken und die Haut abziehen. Den Strunk entfernen und ganz grob klein schneiden.</p>
<p>Zusammen mit den restlichen Zutaten (inklusive der Zutaten f&#252;r den Cashew-Parmesan) in den Mixer/Cutter geben bzw. alternativ eine Sch&#252;ssel und den P&#252;rierstab nehmen. Einige Sekunden mixen/p&#252;rieren bis die Masse eine s&#228;mige Konsistenz hat, aber immer noch Mandelst&#252;ckchen erkennbar sind. Kr&#228;ftig mit Salz abschmecken und am Besten eine Stunde durchziehen lassen.</p>
<p>Wer nur den Cashew-Parmesan zubereiten  m&#246;chte, mahlt einfach alle Zutaten dessen zusammen ganz fein zu einer kr&#252;meligen Masse (&#228;hnlich wie gemahlene Mandeln). Der Parmesan h&#228;lt sich verschlossen im K&#252;hlschrank eine ganze Weile und schmeckt super &#252;ber Nudeln, Aufl&#228;ufe, aber auch in Saucen etc.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pfannkuchen mit hei&#223;en Kirschen</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/04/18/pfannkuchen-mit-heissen-kirschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 16:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
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		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, an denen wei&#223; man schon beim Aufstehen, dass sie nur ein Berg Pfannkuchen zum Fr&#252;hst&#252;ck retten kann! Zumindest geht es mir so&#8230;und letztens war so ein Tag. Ich wusste, es w&#252;rde alles doof und doof und nochmal doof, wenn ich nicht als Seelenbalsam Pfannkuchen zum Fr&#252;hst&#252;ck essen w&#252;rde! Das geht nat&#252;rlich nur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tage, an denen wei&#223; man schon beim Aufstehen, dass sie nur ein Berg Pfannkuchen zum Fr&#252;hst&#252;ck retten kann! Zumindest geht es mir so&#8230;und letztens war so ein Tag. Ich wusste, es w&#252;rde alles doof und doof und nochmal doof, wenn ich nicht als Seelenbalsam Pfannkuchen zum Fr&#252;hst&#252;ck essen w&#252;rde! Das geht nat&#252;rlich nur, wenn man gen&#252;gend Zeit dazu morgens hat, aber die hatte ich zum Gl&#252;ck. Leider muss ich mir solche Leckereien immer selber machen, denn was noch besser ist als Pfannkuchen zum Fr&#252;hst&#252;ck, sind Pfannkuchen zum Fr&#252;hst&#252;ck, die einem mit Liebe gebrutzelt wurden. Aber gut, ich will ja nicht meckern&#8230;denn immerhin KANN ich mir einfach mal so Pfannkuchen zum Fr&#252;hst&#252;ck machen, ha!</p>
<p>Ich liebe es, gemahlene Mandeln oder Cashews in den Teig zu geben, dadurch werden sie etwas fluffiger, gewinnen aber vor allem geschmacklich immens! Dazu kommt noch selbstgemachter Vanillezucker und eine Mischung aus Pflanzenmilch und Wasser (durch die Verwendung von Wasser werden die weichen Pfannkuchen au&#223;en sch&#246;n knusprig, mmmhhhh&#8230;.). F&#252;r mich ergibt dieses Rezept die perfekten Pfannkuchen! Dieses Mal habe ich den Teig relativ d&#252;nn gemacht, wenn man Obst in den Teig gibt, sollte er etwas dickfl&#252;ssiger sein.</p>
<p>Aber das Obst kam nicht IN den Pfannkuchen, sondern oben drauf. Und zwar ganz wunderbar dekadent in Form von hei&#223;en Kirschen. Ja, richtig gelesen: hei&#223;e Kirschen! So, wie man es sonst eher von Waffeln kennt. Macht sich aber auch ganz wunderbar auf Zucker-Zimt-Pfannkuchen. Au&#223;erdem  gibt es in diesem Hauhalt kein Waffeleisen, da ich tats&#228;chlich mit einem Menschen zusammenlebe, der sich nichts aus Waffeln macht <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':-o' class='wp-smiley' />  ! Ich h&#228;tte nicht gedacht, das es sowas gibt&#8230;wie kann man denn keine Waffeln m&#246;gen???! H&#228;tte ich das doch mal vor der Hochzeit gewusst (ok, ich wusste es, aber ich habe es VERDR&#196;NGT! Aus gutem Grund!). Aber dieser Jemand mag auch keine s&#252;&#223;en Pfannkuchen, oh Mann, welch Frevel! Aber gut, ich schweife ab&#8230;jedenfalls ist so eine Ladung hei&#223;er Kirschen auf Pfannkuchen eine ganz wunderbare M&#246;glichkeit f&#252;r mich armes Kind, was unter eklatantem Waffelentzug leidet, ein In-etwa-Waffel-Gef&#252;hl zu bekommen. Au&#223;erdem machen sie sich quasi von selbst.</p>
<p>Da ich immer erst alle Pfannkuchen backe, um sie dann gesamt zu verspeisen, hat es sich hervorragend bew&#228;hrt, den Teller mit den fertigen Pfannkuchen im 100°C warmen Ofen zwischen zu parken. Probiert das mal aus, das klappt toll! Und man kann dann gemeinsam essen (bei uns fr&#252;her war es immer so, dass ein Pfannkuchen nach dem anderen gebacken wurde und somit immer nur einer zur Zeit essen konnte und meine Mama, die am Herd stand, quasi nie bzw. erst gaaaanz zum Schluss und manchmal war dann fast nix mehr da&#8230;). Mein Tag war nach diesem Start auf jeden Fall gerettet!</p>
<div id="attachment_1508" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1508 " title="Pfannkuchen mit hei&#223;en Kirschen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/04/Pfannkuchen.jpg" alt="Pfannkuchen mit hei&#223;en Kirschen" width="448" height="297" /><p class="wp-caption-text">Pfannkuchen mit hei&#223;en Kirschen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 5 eher d&#252;nne Pfannkuchen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>150 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 El Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>1 1/2 El gemahlene Mandeln</strong></li>
<li><strong>1 El Vanillezucker, selbstgemacht (aus alten Vanilleschoten und Rohrohrzucker)</strong></li>
<li><strong>ein Prise Salz</strong></li>
<li><strong>1/3 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>ein Spritzer Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>150 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)</strong></li>
<li><strong>100 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>etwas &#214;l oder Margarine zum Braten</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1/2 Glas Sauerkirschen oder Schattenmorellen</strong></li>
<li><strong>150-200 ml vom Kirschsaft</strong></li>
<li><strong>1 knapper El Vanillepuddingpulver oder Maisst&#228;rke</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Zimt und Zucker nach Geschmack</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung</strong>:</p>
<p>F&#252;r die Pfannkuchen die trockenen Zutaten in einer ausreichend gro&#223;en Sch&#252;ssel vermengen, dann Sojamilch, Wasser und Zitronensaft zuf&#252;gen. Alles mit einem Schneebesen richtig gut durchquirlen bis ein ganz glatter recht fl&#252;ssiger Teig entsteht. Den Teig ca. 10 Minuten ruhen und quellen lassen.</p>
<p>Eine beschichtete Pfanne erhitzen (nicht zu hei&#223;!), etwa einen Teel&#246;ffel Margarine oder &#214;l in die Pfanne geben und dann eine Sch&#246;pfkelle voll Teig dazu. Die Pfanne etwas schwenken, bis der Boden gleichm&#228;&#223;ig d&#252;nn bedeckt ist. Auf mittlerer Hitze goldbraun backen, dann wenden. Den fertigen Pfannkuchen auf einen flachen Teller geben und diesen in den auf 100 °C vorgeheizten Backofen stellen. Mit den restlichen Pfannkuchen ebenso verfahren bis der komplette Teig aufgebraucht ist.</p>
<p>W&#228;hrenddessen nebenbei die Kirschen zubereiten. Hierf&#252;r die Kirschen samt Saft bis auf 2 El in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Das Vanillepuddingpulver mit dem &#252;brigen Saft glattr&#252;hren und sobald die Kirschen im Topf kochen, einr&#252;hren. Das Gemisch unter R&#252;hren kurz aufkochen, nach Belieben mehr Saft zuf&#252;gen, je nachdem, wie dick- oder d&#252;nnfl&#252;ssig man die hei&#223;en Kirsch mag. In ein Sch&#228;lchen geben .</p>
<p>Die fertigen Pfannkuchen mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen und dazu die hei&#223;en Kirschen servieren. Alles auf einmal aufessen, genie&#223;en und sich schon viiiiiieeeeeel besser f&#252;hlen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Apfel-Vanillecreme-Kuchen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 11:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;oder: meine gro&#223;e Liebe Elise.
Ich bin leider leider leider allergisch gegen rohe &#196;pfel und finde das ganz schrecklich gemein! Denn &#196;pfel sind soooooo lecker&#8230;die ersten 15 Jahre meines Lebens konnte ich sie auch problemlos essen, aber dann kam die Allergie und jeder Biss in einen Apfel r&#228;chte sich mittels geschwollener Zunge und Hals, juckendem Mund- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;oder: meine gro&#223;e Liebe Elise.</p>
<p>Ich bin leider leider leider allergisch gegen rohe &#196;pfel und finde das ganz schrecklich gemein! Denn &#196;pfel sind soooooo lecker&#8230;die ersten 15 Jahre meines Lebens konnte ich sie auch problemlos essen, aber dann kam die Allergie und jeder Biss in einen Apfel r&#228;chte sich mittels geschwollener Zunge und Hals, juckendem Mund- und Rachenraum, Niesen und leichter Atemnot. Nicht sch&#246;n. Und auch nicht spa&#223;ig. Daher war der Genuss von &#196;pfeln damit vorbei. Dabei sind &#196;pfel meines Erachtens eine der tollsten Obstsorten, die es gibt. Ich glaube, die wenigsten Menschen wissen &#196;pfel zu sch&#228;tzen, was wohl oft auch daran liegt, dass sie Supermarkt-&#196;pfel aus Argentinien essen, die geschmacklich nun wirklich nicht viel her machen.</p>
<p>Aber wenn man wie ich im &#8220;Alten Land&#8221;, dem gr&#246;&#223;ten zusammenh&#228;ngenden Obstanbaugebiet Mitteleuropas, direkt zwischen Apfel- und Kirschb&#228;umen aufgewachsen ist, wei&#223; man, dass ein guter Apfel eine wahre Delikatesse ist! Daher ist der Verlust dieses Geschmackserlebnisses umso bl&#246;der. Aber n&#252;tzt ja nix und ich habe mir all die Jahre halt mit Apfelmus (am Besten mit &#196;pfeln von Mama&#8230;) und Apfelkuchen in s&#228;mtlichen Variationen geholfen. Bis vor 1 1/2 Jahren!!</p>
<p>Da kam es zu der &#8220;lebensver&#228;ndernden&#8221; Begegnung zwischen Elise und mir. Ich hatte ja schon h&#228;ufig davon gelesen, dass es angeblich Apfelsorten geben soll, die Allergiker vertragen, aber dem Braten habe ich nicht getraut, denn die vielbeschworenen alten Sorten kann ich auch nicht roh essen. Aber irgendwann war ich mal wieder im Bioladen, wo mal wieder zwei Sorten als allergikerfreundlich beworben wurde &#8211; eine davon war Elise. Und aus einer experimentelle Laune heraus habe ich mich getraut, einen winzigen Apfel zu kaufen (warum ich mich nicht f&#252;r die zweite Sorte entschieden haben, wei&#223; kein Mensch&#8230;). Den habe ich nach Hause getragen und todesmutig ein klitzekleines Bisschen probiert! Gewartet, dass die allergischen Reaktion einsetzt, l&#228;nger gewartet, noch l&#228;nger, aber es kam nichts! Ich habe den ganzen Apfel essen k&#246;nnen, ohne jegliche Reaktion!</p>
<p>Ein unglaubliches Gl&#252;cksgef&#252;hl! Ausgel&#246;st durch einen kleinen Apfel aus dem D&#252;sseldorfer Umland&#8230;den Rest des Tages habe ich strahlend verbracht und jedem stolz erz&#228;hlt, dass ich doch tats&#228;chlich einen Apfel gegessen h&#228;tte. Aber irgendwie fanden die anderen Menschen nicht, dass das Applaus verdient h&#228;tte &#8211; ich schon! Am n&#228;chsten Tag bin ich wieder in den Bioladen und habe kiloweise Elise-&#196;pfel nach hause geschleppt und hingebungsvoll gefuttert. Denn Elise ist zum Gl&#252;ck nicht nur irgendein Apfel, den ich halt vertrage, nein! Elise ist einer der besten &#196;pfel, die ich jemals gegessen habe!! Festes knackiges Fruchtfleisch, wunderbar fruchtig apfelig, leicht s&#228;uerlich und einfach durch und durch k&#246;stlich. Denn mit einem sehr s&#252;&#223;en Apfel zum Beispiel h&#228;tte man mich nicht hinterm Ofen vorlocken k&#246;nnen, ob allergikerfreundlich oder nicht.</p>
<p>Seitdem esse ich jedes Jahr einige viele Kilo Elise-&#196;pfel. Aber einen &#8220;Haken&#8221; hat die ganze Sache: es gibt nur einen Hof hier im Umland, der diese Sorte hat, daher sind auch die Mengen begrenzt, so dass Elise ein reiner Saison-Apfel ist. Es gibt ihn leider nur von Oktober bis M&#228;rz und wenn die Vorr&#228;te ersch&#246;pft sind, gibt´s halt keine mehr. Leider vergesse ich das st&#228;ndig und so hat mich auch dieses Jahr das Ende kalt erwischt: ich bin in den Bioladen, um Nachschub zu holen und sie waren weg. F&#252;r immer. Naja, zumindest bis Herbst&#8230;.soooooo lang hin!! Dabei will ich doch meinen Apfel! Aber zum Gl&#252;ck gibt es bald wieder Aprikosen und Pfirsiche und Erdbeeren, damit l&#228;sst sich die Wartezeit &#252;berbr&#252;cken.</p>
<p>Und nat&#252;rlich mit Apfelmus und Apfelkuchen. So wie dieser hier. Ein k&#246;stlich luftig-leichter R&#252;hrteig mit &#196;pfeln und Streuseln. F&#252;r sich schon wunderbar, aber als Kr&#246;nung habe ich zwischen R&#252;hrteig und &#196;pfel eine dicke Schicht Vanillepudding gegeben. Also, der Creme, die man sonst manchmal AUF den Kuchen gibt, einfach mit verbacken. Perfekt! Herausgekommen ist ein leckerer Apfelkuchen mit Vanillecreme, wirklich k&#246;stlich! Und um das Ganze etwas sommerlicher zu gestalten, kommt ganz viel abgeriebene Zitronenschale in die Streusel &#8211; das ist gerade eines meiner Lieblings-&#8221;Gew&#252;rze&#8221;. Und wenn man &#8211; wie ich &#8211; fertigen Vanillepudding nimmt, ist der Kuchen sogar recht schnell gemacht.</p>
<div id="attachment_1499" class="wp-caption aligncenter" style="width: 398px"><img class="size-full wp-image-1499 " title="Apfel-Vanillecreme-Kuchen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/04/Apfelkuchen.jpg" alt="Apfel-Vanillecreme-Kuchen" width="388" height="448" /><p class="wp-caption-text">Apfel-Vanillecreme-Kuchen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine 20cm-Springform (f&#252;r eine 24-26cm-Form die 1 1/2fache Menge nehmen):</strong></p>
<ul>
<li><strong>150 g Weizenmehl Typ 550 oder 405</strong></li>
<li><strong>2 El Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>2 El gemahlene Mandeln</strong></li>
<li><strong>60 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1 Prise Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Natron</strong></li>
<li><strong>1 El Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>70 ml neutrales &#214;l </strong></li>
<li><strong>100-120 ml Hafermilch (oder jede andere Pflanzenmilch)</strong></li>
<li><strong>250 g Soja-Vanillepudding (ich nehme immer den von alpro, aber man kann auch selber einen Pudding kochen aus 250 ml Sojamilch, 1 1/2 El Zucker und 1/2 Pckg Vanillepuddingpulver)</strong></li>
<li><strong>3 mittelgro&#223;e &#196;pfel (Boskoop o.&#228;.)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>150 g Weizenmehl Typ 550 oder 405</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>abgeriebene Schale einer halben gro&#223;en Bio-Zitrone</strong></li>
<li><strong>75 g Alsan (oder andere Margarine), weich</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Mehl mit St&#228;rke, gemahlenen Mandeln, Zucker, Vanille, Salz, Backpulver und Natron mischen. In einer zweiten Sch&#252;ssel/einem Gef&#228;&#223; das &#214;l mit der Hafermilch und Zitronensaft verquirlen. Die fl&#252;ssigen Zutaten zu den trockenen geben und alles mit einem L&#246;ffel kr&#228;ftig verr&#252;hren bis m&#246;glichst keine gro&#223;en Kl&#252;mpchen mehr vorhanden sind (kleine Kl&#252;mpchen sind nicht schlimm).</p>
<p>Den R&#252;hrteig in eine gefettete Springform geben und glattstreichen. Den Vanillepudding gleichm&#228;&#223;ig dar&#252;ber verteilen.</p>
<p>Die &#196;pfel sch&#228;len (oder auch nicht, je nachdem, wie man es mag&#8230;) und in d&#252;nne Spalten schneiden (oder w&#252;rfeln oder sternf&#246;rmig, herzf&#246;rmig oder&#8230;). Auf den Vanillepudding geben und verteilen. Leicht andr&#252;cken.</p>
<p>F&#252;r die Streusel alle Zutaten in eine Sch&#252;ssel geben und mit den H&#228;nden einige Minuten zerkr&#252;meln und verkneten bis klassischen Streusel entstehen (falls sie zu trocken sein sollten, noch etwas Margarine zuf&#252;gen). Die Streusel &#252;ber den &#196;pfeln verteilen.</p>
<p>Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei knapp 200 °C Ober- und Unterhitze etwa 40-45 Minuten backen bis er sch&#246;n aufgegangen ist und die Streusel leicht gebr&#228;unt sind.</p>
<p>Vor dem Anschneiden 1-2 Stunden ausk&#252;hlen lassen, dann einfach nur genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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