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	<title>vegan-und-lecker.de &#187; einfach</title>
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	<description>Vegan und Lecker (heldenhafte Rezepte für jeden Tag)</description>
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		<title>K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 20:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein neues Spielzeug   Einen Hochleistungsmixer! Nein, ich habe mich nicht der Keimling-Vitamix-Riege angeschlossen. Das Produkt mag gut sein, aber erstens ist mir das Marketing zu aufdringlich (ich wurde auch schon gefragt, ob ich nicht testen m&#246;chte, so wie gef&#252;hlte andere tausend blogs&#8230;) und es &#228;rgert mich, dass Blogger daf&#252;r kostenlos &#8220;missbraucht&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein neues Spielzeug <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Einen Hochleistungsmixer! Nein, ich habe mich nicht der Keimling-Vitamix-Riege angeschlossen. Das Produkt mag gut sein, aber erstens ist mir das Marketing zu aufdringlich (ich wurde auch schon gefragt, ob ich nicht testen m&#246;chte, so wie gef&#252;hlte andere tausend blogs&#8230;) und es &#228;rgert mich, dass Blogger daf&#252;r kostenlos &#8220;missbraucht&#8221; werden, zweitens ist mir das Ding schlicht zu teuer und drittens finde ich das Design furchtbar! Es erinnert mich an die Computer aus den 80ern und die Zeiten sind gl&#252;cklicherweise vorbei. Aber das ist ja alles Geschmacksache&#8230;Jedenfalls habe ich mich f&#252;r den Hochleistungsmixer von bianco entschieden, den <a href="https://www.bianco-power-shop.com/forte.html">bianco forte</a>. Leistungsmerkmale entsprechen dem Vitamix, dazu gibt es aber noch die sechs Automatikprogramme, die wirklich sehr praktisch sind und den St&#246;&#223;el mit Temperaturanzeige (f&#252;r alle, die sich rohk&#246;stlich ern&#228;hren &#8211; ich habe bisher noch keine Anwendung daf&#252;r gefunden&#8230;). Au&#223;erdem ich finde ihn um L&#228;ngen h&#252;bscher und zudem unschlagbar g&#252;nstig (insofern man in diesem Preissegment von g&#252;nstig sprechen kann). Es gibt ihn nat&#252;rlich auch in ganz schniekem Design, aber das waren mir die 150€ mehr nicht wert (alles ist identisch au&#223;er dem Design).</p>
<p>Lange lange lange habe ich mich gegen diesen Hochleistungsmixer-Hype gewehrt und hatte beschlossen, mir NIE so ein Ding anzuschaffen. Braucht doch kein Mensch, pah! Stimmt. Brauchen tut so ein Ger&#228;t ganz wirklich gar &#252;berhaupt niemand. Man kann alles auch so irgendwie machen und ein guter P&#252;rierstab tut´s auch. Echt jetzt. Ist so. ABER: das Ding ist einfach gro&#223;artig! Toll! Wunderbar! Fantastisch! Ich will es nicht mehr missen. Himmel, ich bin mal wieder echt ganz richtig doll verliebt in ein K&#252;chenger&#228;t. Peinlich, aber wahr <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Mein Mann hat nur nachsichtig gel&#228;chelt, als ich nach Ankunft des Mixers selig grinsend in die K&#252;che geschwebt bin und dem kleinen M. erz&#228;hlt, dass er seine Mama jetzt sehr sehr lange nicht wiedersehen wird. Jepp. Ich jage seitdem quasi ALLES durch den Mixer! Und das Kind hat mittlerweile schon diverse Smoothies verk&#246;stigt und scheinbar f&#252;r sehr gut befunden. Suppe gab´s auch schon. Und Nussk&#228;se. Und Saucen. Und Cremes. Und Aufstriche. Und K&#228;sekuchen.</p>
<p>Jaaaaaa, K&#228;sekuchen! Aus dem Mixer?? Richtig. Und keine Angst, ich bin nicht auf den Rohkost-Tripp gekommen. Werde ich auch nie, denn ich liebe gekochtes Essen. Aber vor sieben Jahren (damals&#8230;.) habe ich in der relativen N&#228;he von M&#252;nchen gelebt. Dort gab es eines der ersten veganen Restaurants in Deutschland: das Zerwirk. Gibt es mittlerweile leider nicht mehr, aber damals eben schon noch (&#252;brigens hat der Moschinski da gearbeitet und den habe ich dort 2006 mal kennengelernt, als ich mich da f&#252;r einen Job beworben habe &#8211; er war irgendwie seltsam und das mit dem Job war auch seltsam, aber das ist ein anderes Thema &#8211; ich schweife ab). Jedenfalls dieses Restaurant (was sehr lecker war!!) hatte auch noch ein kleines Bistro angeschlossen und da wiederum gab es ganz viel Rohkost-Zeugs. Unter anderem K&#228;sekuchen. Und das war ungelogen einer der besten K&#228;sekuchen, die ich jemals gegessen habe! Und ich habe schon viele gegessen. Falls es untergegangen sein sollte: ich LIEBE K&#228;sekuchen! Also, der Laden hat mittlerweile dicht, aber an diesen Kuchen muss ich immer noch denken. Und versuche seitdem, den irgendwie nachzubauen. Daher also nun mal wieder ein Versuch, dieses Mal mit meinem neuen Spielzeug.</p>
<p>Und was soll ich sagen?! Er ist gro&#223;artig geworden! Schmeckt zwar ein bisschen anders als der vom Zerwirk, aber er ist einfach unglaublich k&#246;stlich. So cremig, vanillig, zitronig, s&#252;&#223; (aber nicht zu sehr&#8230;). Wirklich gut. Und richtig fix gemacht (abgesehen vom Einweichen der Cashews&#8230;). Nichts muss backen. Also perfekt geeignet f&#252;r warme Sommermonate. Und wer mag, genie&#223;t den Kuchen als Eistorte oder halbgefroren. Sehr erfrischend.</p>
<p>Kalorientechnisch nat&#252;rlich nichts f&#252;r schwache Nerven, denn er besteht nur aus N&#252;ssen, S&#252;&#223;ungsmitteln und Kokosfett. Daf&#252;r ist er super gesund, enth&#228;lt keinen raffinierten Zucker, s&#228;ttigt angenehm und macht gl&#252;cklich. Aber vorsichtshalber habe ich nur eine kleine Springform gemacht, das war die perfekte Menge, um drei Tage zu zweit davon zu essen. Das Rezept geht nat&#252;rlich tats&#228;chlich konsequent roh, mein Kuchen war es aber nicht, da wahrscheinlich keine meiner verwendeten Zutaten Rohkostqualit&#228;t hatte. Aber das ist mir ja bums. Bei dem Kokosfett ist es nat&#252;rlich euch &#252;berlassen, ob ihr lieber neutrales Kokosfett oder nach Kokos schmeckendes Kokos&#246;l nehmt, je nach Gusto.</p>
<p>Ach, und das Rezept funktioniert bestens auch ohne Hochleistungsmixer. Einfach die Cashews ca. 8-12 Stunden einweichen und ggf. gaaaanz feine St&#252;ckchen in Kauf nehmen &#8211; das tut dem Geschmack keinen Abbruch.</p>
<div id="attachment_1607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1607 " title="K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/07/Rohkostkuchen.jpg" alt="K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh" width="576" height="277" /><p class="wp-caption-text">K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine kleine Springform (18 cm Durchmesser):</strong></p>
<ul>
<li><strong>130 g Mandeln (oder Waln&#252;sse oder beides gemischt)</strong></li>
<li><strong>75 g Datteln, getrocknet und entsteint</strong></li>
<li><strong>1 El Wasser</strong></li>
<li><strong>nach Belieben eine Prise Salz, gemahlene Vanille, Zimt o.&#228;.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>200 g Cashews, unger&#246;stet und ungesalzen (f&#252;r 2-12 Stunden in Wasser eingeweicht)</strong></li>
<li><strong>75 ml Zitronensaft, frisch gepresst</strong></li>
<li><strong>60-70 g Agavensirup (je nach S&#252;&#223;schnabeligkeit)</strong></li>
<li><strong>75 g Kokos&#246;l oder Kokosfett (fest)</strong></li>
<li><strong>60 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>1/2 Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>1 Prise Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>F&#252;r den Boden die Mandeln (oder gemischten N&#252;sse) zusammen mit den Datteln mahlen/p&#252;rieren/mixen (hierf&#252;r nehme ich den Mixuntersatz meines P&#252;rierstabes). Die Konsistenz sollte ruhig noch feinst&#252;ckig sein, damit der Boden etwas Biss hat. Gew&#252;rze und das Wasser zuf&#252;gen und nochmal kurz durchmixen bis alles zusammenh&#228;lt, wenn man etwas Masse zwischen den Fingern presst (sollte eure Masse noch nicht klebrig genug sein, noch einen Essl&#246;ffel Wasser zugeben, aber nicht zu viel!).</p>
<p>Eine kleine Springform mit Backpapier auskleiden. Die Mandel-Dattel-Masse hineingeben, mit den Fingern andr&#252;cken und einen ca. 2cm hohen Rand hochziehen/festdr&#252;cken.</p>
<p>F&#252;r die F&#252;llung die einweichten Cashews (ohne Einweichwasser) in den Mixer geben. Das Kokosfett vorsichtig bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und zusammen mit den &#252;brigen Zutaten zu den Cashews geben. Wer einen Hochleistungsmixer hat, gibt die Vanilleschote im Ganzen hinein, ansonsten das Mark auskratzen und nur das verwenden. Alles auf h&#246;chster Stufe 1-2 Minuten mixen (ggf. l&#228;nger) bis eine m&#246;glichst glatte feine homogene Creme entstanden ist.</p>
<p>Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.</p>
<p>F&#252;r 1-2 Stunden in den K&#252;hlschrank und dann f&#252;r einige Stunden in den Gefrierschrank stellen. Der Schritt mit dem Gefrierschrank ist nicht zwingend notwendig, gibt dem Kuchen aber eine bessere Konsistenz. Vor dem Servieren etwa eine Stunde auftauen lassen bzw. den Kuchen im K&#252;hlschrank aufbewahren. Alternativ dauerhaft gerfrieren und als Eistorte genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		<title>Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2014 20:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen muss, aber bisher waren sie immer zu schnell aufgegessen, um h&#252;bsche Fotos davon zu machen&#8230;), aber Br&#246;tchen-Hunger kommt bei mir meist spontan und will ebenso spontan befriedigt werden, so dass ich dann h&#228;ufig auf gekaufte zur&#252;ckgreife. Aber ansonsten backe ich selbst. Und friere ein.</p>
<p>Irgendwie hat sich das in den letzten Jahren so eingeb&#252;rgert. Ich habe immer weniger Brot gefunden, was mir wirklich geschmeckt hat und habe auch keine Lust, daf&#252;r durch die halbe Stadt zu fahren. Au&#223;erdem bin ich ein Fan von 100%igem Vollkornbrot, was es fast nirgends gibt. Dazu kommt, dass mich das herk&#246;mmliche gekaufte Brot oft auch gar nicht satt macht, so dass ich sehr viel davon essen muss, wozu ich aber nicht immer Lust habe. Brot vom Biob&#228;cker ist zwar manchmal ok, wobei es auch da gro&#223;e Qualit&#228;ts- und Geschmacksunterschiede gibt, aber auf Dauer und bei uns Viel-Brot-Essern ist mir das einfach zu teuer. F&#252;r ein 1kg-Brot zahle ich hier vier Euro aufw&#228;rts, je nachdem, was an Saaten o&#228; drin ist.</p>
<p>Jedenfalls habe ich mich irgendwann mal vor ca. 7 Jahren mit dem Ansetzen von Sauerteig auseinandergesetzt und nach ein paar Fehlschl&#228;gen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Anfangs noch mit gekauftem Vollkornmehl, mittlerweile aber haben wir eine sehr gute und robuste M&#252;hle in der K&#252;che stehen, die in Windeseile frisches Korn zu fluffigem Mehl vermahlt. Hierdurch ist das Ergebnis nochmal um L&#228;ngen besser geworden. Von dem Erhalt der guten Inhaltsstoffe von Getreide und Pseudogetreide mal abgesehen, (so dass das Brot auch aus ern&#228;hrungsphysiologischer Sicht bombe ist) ist der Geschmack wirklich fantastisch und kein bisschen mit gekauftem Sauerteig und gekauftem Brot zu vergleichen! Auch ein noch so gutes Bio-B&#228;cker-Brot kann da einfach nicht mithalten.</p>
<p>Wie man an den diversen Brotback-Blogs sehen kann, gibt es unz&#228;hlige Verarbeitungsm&#246;glichkeiten von Mehl zu Brot, was meist aber mit relativ viel Aufwand und vor allem Genauigkeit, verschiedenen Teigf&#252;hrungen, Br&#252;hst&#252;cken, Quellst&#252;cken und Zeitpl&#228;nen verbunden ist. Die Ergebnisse k&#246;nnen sich zwar sehen lassen, aber mir pers&#246;nlich ist das viel zu viel Aufwand! Und wenn ein Brot schon dadurch misslingt, weil 0,5 g zu viel Hefe zugef&#252;gt wurde oder ich es nicht exakt bei 28°C habe reifen lassen oder gar 1 Minute zu lang auf falscher Stufe geknetet habe, dann ist dieses Rezept nichts f&#252;r mich. Ich ben&#246;tige Rezepte mit Mengenangaben, die auch ein paar Gramm Abweichung zulassen, au&#223;erdem muss die Zubereitung schnell und simpel und die Zeiteinteilung relativ flexibel sein. Dem kleinen M. ist es n&#228;mlich v&#246;llig egal, ob das Brot genau JETZT dreimal gefaltet werden muss, wenn er vor Hunger br&#252;llt, schlafen will oder die Windel voll hat und auch sonst nimmt er herzlich (und herzlos <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) wenig R&#252;cksicht, auf das, was seine Mami gerade tun will&#8230;</p>
<p>Daher habe ich in den letzten Monaten ein Rezept entwickelt, was mittlerweile zu meinem absoluten Standard-Brot-Rezept geworden ist. Es besteht aus reinem Vollkornmehl und ist unglaublich variabel! Ich schreibe euch hier die 100% Roggen-Variante mit K&#252;rbiskernen auf, aber man kann problemlos die H&#228;lfte des Mehls durch anderes Vollkornmehl nach Geschmack austauschen, auch durch helleres Mehl, falls man es nicht ganz so vollkornig mag (dann aber etwas weniger Wasser nehmen), mit den Kernen und Saaten ganz nach Geschmack variieren usw. Bei uns gibt es das Brot seit Monaten in zig Varianten, das hier ist die Basis-Version.</p>
<p>Au&#223;erdem ist es herrlich unkompliziert in der Zubereitung. Ihr braucht lediglich einen backstarken Roggenvollkorn-Sauerteig-Ansatz (der h&#228;lt sich im K&#252;hlschrank aber ewig, wenn man ihn regelm&#228;&#223;ig immer weiter z&#252;chtet &#8211; es lohnt sich also, einmal Zeit zu investieren und sich einen guten heran zu ziehen! Meiner ist bestimmt einige Jahre alt&#8230;). Ich habe immer 250 g Sauerteig im K&#252;hlschrank, den ich f&#252;r den Ansatz des Brotes nehme. Der wird gef&#252;ttert und dann werden 250 g abgenommen zur Verarbeitung und 250 g kommen wieder in den K&#252;hlschrank. F&#252;r das n&#228;chste Brot drei Tage sp&#228;ter&#8230;</p>
<p>Auch zeitlich ist dieses Brot quasi in jeden Alltag integrierbar. Morgens oder vormittags einfach den Sauerteig mit Wasser und Vollkornmehl vermengen. Ein paar Stunden reifen lassen (mindestens 4, nach oben keine wirkliche Grenze&#8230;), mit den &#252;brigen Zutaten vermengen (nur mit dem L&#246;ffel, keine K&#252;chenmaschine ist n&#246;tig, kein langes Kneten usw!), in die Form f&#252;llen, gehen lassen, backen, ausk&#252;hlen, genie&#223;en. Ich liebe es!</p>
<div id="attachment_1599" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1599 " title="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/05/Vollkornbrot.jpg" alt="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" width="576" height="360" /><p class="wp-caption-text">Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ein Kastenbrot (ca. 34&#215;12 cm, Fassungsverm&#246;gen der Form: 2l, wird aber nur knapp voll):</strong></p>
<ul>
<li><strong>250 g backstarker Roggensauerteigansatz (aus dem K&#252;hlschrank)</strong></li>
<li><strong>120 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>130 g Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>500 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>15 g Meersalz</strong></li>
<li><strong>15 g Agavensirup (oder Rohrohrzucker)</strong></li>
<li><strong>5-10 g Frischhefe (je nachdem, wie backstark euer Sauerteig ist)</strong></li>
<li><strong>400 g Wasser</strong></li>
<li><strong>50 g K&#252;rbiskerne</strong></li>
<li><strong>Haferflocken f&#252;r die Form</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Den Sauerteigansatz mit 120 g Roggenvollkornmehl und 130 g Wasser in einer Plastiksch&#252;ssel mit Deckel verr&#252;hren. An einem warmen Ort abgedeckt ca. 4 Stunden (oder l&#228;nger&#8230;) gehen lassen bis der Ansatz aktiviert und deutlich gegangen ist. Es sollten sich jetzt viele Blasen gebildet haben.</p>
<p>Von diesem Ansatz nun 250 g abnehmen und wieder zur&#252;ck in den K&#252;hlschrank stellen (ich bewahre meinen Sauerteigansatz immer in einem Einmachglas auf).</p>
<p>Die &#252;brigen 250 g des Sauerteigs mit allen &#252;brigen Zutaten (bis auf die Haferflocken) in eine gro&#223;e Sch&#252;ssel geben und alles gr&#252;ndlich mit einem L&#246;ffel vermengen. Ich gehe zum Schluss immer nochmal mit den H&#228;nden durch, damit alles gut vermischt ist. Die Konsistenz des Teiges ist recht weich und sehr klebrig, aber das soll so, da er noch ordentlich quillt und das Brot dadurch sch&#246;n saftig wird.</p>
<p>Die Kastenform gut einfetten und gleichm&#228;&#223;ig mit den Haferflocken (oder Mehl/Saaten o&#228;) ausstreuen. Den Teig einf&#252;llen und mit dem feuchten L&#246;ffelr&#252;cken glatt streichen. Mit Haferflocken bestreuen.</p>
<p>Das Brot an einem warmen Ort (ich heize immer den Ofen kurz auf 50°C, stelle ihn aus und dann das Brot in den kuschelig warmen Ofen) ca. 2 Stunden gehen lassen bis es sich merklich vergr&#246;&#223;ert hat und knapp an den Rand der Kastenform reicht.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen, dann das Brot aus der Form l&#246;sen, umdrehen und so auf dem Kopf weitere 10-15 Minuten backen (ich schalte da meist den Ofen aus und nutze die Restw&#228;rme).</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen und erst dann anschneiden. Genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nacho-&#8221;K&#228;se&#8221;-Sauce</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/04/18/nacho-kaese-sauce/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2014 09:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Brotaufstrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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		<category><![CDATA[Sauce]]></category>
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		<category><![CDATA[Snack]]></category>
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		<description><![CDATA[Jepp, mich gibt es auch noch. Zum Gl&#252;ck   . Ich finde es wahnsinnig schade, dass hier im Moment auf dem blog so wenig los ist und w&#252;rde das liebend gerne &#228;ndern, denn das Bloggen fehlt mir! Sehr. Der Grund f&#252;r die derzeitige Abstinenz ist ganz einfach: ich habe im Moment so gut wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jepp, mich gibt es auch noch. Zum Gl&#252;ck <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Ich finde es wahnsinnig schade, dass hier im Moment auf dem blog so wenig los ist und w&#252;rde das liebend gerne &#228;ndern, denn das Bloggen fehlt mir! Sehr. Der Grund f&#252;r die derzeitige Abstinenz ist ganz einfach: ich habe im Moment so gut wie keine Zeit und Energie, um neue Rezepte zu kreieren, auszuprobieren und zu fotografieren. Kochen und Backen dient derzeit ausschlie&#223;lich der Nahrungsaufnahme &#8211; f&#252;r mehr ist irgendwie kein Platz. Das hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anders vorgestellt und erhofft&#8230;</p>
<p>Der kleine M. w&#228;chst und gedeiht pr&#228;chtig und ist ein wahnsinnig zauberhafter kleiner Kerl, aber er fordert auch nonstop und ist alles andere als &#8220;pflegeleicht&#8221; (bl&#246;des Wort f&#252;r ein Kind&#8230;). Ich hatte mir vorgestellt, dass ich in der Zeit, wo er tags&#252;ber schl&#228;ft, wunderbar den Haushalt schmei&#223;en und Kochen und Backen kann, fotografiert w&#252;rde dann so zwischendrin. Tja, Pustekuchen, denn ich habe ein Kind, was Tagschlaf hasst! Und sich weigert, liegend zu schlafen&#8230;er schl&#228;ft nur in der Trage und dann darf ich dabei nat&#252;rlich nicht rumwuseln. sonst wacht er auf und wird sehr unleidig *seufz*. Soviel zu den schlauen Ratschl&#228;gen, was man alles tun kann, w&#228;hrend das Kind schl&#228;ft! Naja, wir haben halt ein sehr aufgewecktes und neugieriges Baby und das Nicht-Schlafen-Wollen geh&#246;rt eben auch zu ihm und seiner Pers&#246;nlichkeit. Jedenfalls f&#252;hrt das dazu, dass der Haushalt abends und am Wochenende notd&#252;rftig erledigt wird und f&#252;r entspanntes Kochen und Backen ist einfach kein Platz. So. Das nur mal zur Erkl&#228;rung f&#252;r euch. Ich hoffe seeeeehr, dass sich das alles bald bessert, denn ich bleibe bei dem Ganzen doch etwas auf der Strecke. Jedenfalls bin ich aber auch ganz schrecklich dankbar, dass ihr mir trotzdem noch so toll die Stange haltet und kommentiert und mails schreibt usw. Das ist echt sch&#246;n <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  !</p>
<p>Jetzt gibt´s aber euch endlich mal wieder ein Rezept. Tadaaa!</p>
<p>Ich lebe ja nun wirklich schon sehr lange vegan und habe bei Kinobesuchen schon immer sehr neidisch auf die Nachos mit K&#228;se-Dip geschielt. Keine Ahnung, wie der Dip schmeckt, denn zu meiner unveganen Zeit gab es sowas noch nicht, aber da ich fr&#252;her alles in Richtung Schmelzk&#228;se geliebt habe, stellte ich mir die Nacho-K&#228;se-Sauce immer sehr k&#246;stlich vor. Nachos schmecken zwar auch mir einer guten Salsa wirklich lecker, aber ab und zu mag man ja auch mal Abwechslung.</p>
<p>Daran habe ich mich erinnert als ich mal wieder meine Lieblings-Instant-K&#228;se-Sauce auf Cashew-Basis gemacht habe. Flugs ein bisschen rumgelesen und Inspirationen gesammelt und dann ein eigenes Rezept kreiert. Eine Basis rein aus Cashews war mir zu nussig und s&#252;&#223;lich, au&#223;erdem stimmte die Konsistenz nicht. Also habe ich mich daran erinnert, in irgendeine amerikanischen Rezept von gekochten Kartoffeln und M&#246;hren gelesen zu haben im Zusammenhang mit einer veganen K&#228;sesauce. Bisher dachte ich immer, dass es sich dabei um eine nichtschmeckende low-fat-Variante handelt, ins Leben gerufen von Fett-Paranoikern und habe es nie getestet. Bis jetzt. Denn genau diese Kombi aus Cashews und gekochter M&#246;hre plus Kartoffel macht den perfekten Schmelz und genau die richtige Nacho-Cheese-Sauce-Konsistenz.</p>
<p>Gepimpt habe ich das Ganze noch mit ger&#246;steter Paprika (bei mir aus dem Glas), was einen tollen Geschmack gibt. Abgerundet wird die Sauce mit Hefeflocken und diversen Gew&#252;rzen, wobei eine besondere Rolle dem Miso zukommt. Hierdurch entsteht der spezielle k&#228;sige Geschmack. Es geht auch ohne, aber perfekt wird es mit. Wundert euch nicht &#252;ber das Knoblauchpulver und das Zwiebelsalz &#8211; normalerweise mag ich solche Sachen gar nicht und benutze lieber frische Zutaten, aber im Zusammenhang mit veganer K&#228;sesauce finde ich es einfach perfekt, um den gew&#252;nschten Yummy-Effekt zu erreichen. Aus irgendeinem Grund klappt das mit den pulverisierten Zutaten besser als mit frischen &#8211; ich hab´s oft ausprobiert und mir mittlerweile einfach beides zugelegt. H&#228;lt ewig und wird ausschlie&#223;lich f&#252;r K&#228;sesaucen genutzt.</p>
<p>Die vegane Nacho-K&#228;se-Sauce schmeckt ganz k&#246;stlich warm, aber ebenso auch kalt. Sowohl zu Nachos als auch zu Gem&#252;se-Sticks, als Brotaufstrich, als Saucen-Verfeinerung usw. Ob sie sich auch zum &#220;berbacken eignet, kann ich leider nicht sagen, denn daf&#252;r war sie zu schnell aufgefuttert. Selbst der Liebste, der gar nicht so auf Nachos steht, war hin und weg von der leckeren K&#228;se-Sauce.</p>
<div id="attachment_1596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1596 " title="Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/04/DSC_5886.jpg" alt="Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce" width="350" height="448" /><p class="wp-caption-text">Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce</p></div>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>1 mittlere M&#246;hre (ca. 100 g)</strong></li>
<li><strong>1 mittlere Kartoffel (ca. 125 g)</strong></li>
<li><strong>3 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>1/2 rote Paprikaschote, ger&#246;stet und enth&#228;utet (aus dem Glas oder selbst gemacht)</strong></li>
<li><strong>50 g Cashews, natur</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Knoblauchpulver</strong></li>
<li><strong>1 Tl Zwiebelsalz</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
<li><strong>1 Tl Miso, hell</strong></li>
<li><strong>1 El Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>2 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Senf, mittelscharf</strong></li>
<li><strong>200 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>ein Schuss Sojasahne (ca. 1 El)</strong></li>
<li><strong>2 El Margarine</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Kartoffel und die M&#246;hre sch&#228;len und in kleine W&#252;rfel schneiden. In wenig Wasser ganz weich kochen (ca. 10-15 Minuten). Das Kochwasser abgie&#223;en und die Gem&#252;sew&#252;rfel mit allen anderen Zutaten im Mixer ganz fein cremig p&#252;rieren. Zur Not tut´s auch der P&#252;rierstab <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Die Sauce in einen kleinen Topf geben und unter R&#252;hren kurz aufkochen bis sie sch&#246;n andickt. Von der Herdplatte nehmen, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und lauwarm oder kalt mit den Nachos servieren und genie&#223;en. H&#228;lt sich auch einige Tage im K&#252;hlschrank.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/01/25/macadamia-blondies-mit-weisser-schokolade/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jan 2014 13:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute teile ich eines meiner liebsten Lieblings-Rezepte mit euch, was ich bisher geh&#252;tet habe wie einen kleinen Schatz: Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade!
Wer wei&#223;e Schokolade mag, wird diese kleinen K&#246;stlichkeiten lieben, ich verspreche es! F&#252;r alle Liebhaber der dunklen Schokolade ist das Rezept vielleicht nichts, aber nichtsdestotrotz solltet ihr es unbedingt testen &#8211; ich habe ungelogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute teile ich eines meiner liebsten Lieblings-Rezepte mit euch, was ich bisher geh&#252;tet habe wie einen kleinen Schatz: Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade!</p>
<p>Wer wei&#223;e Schokolade mag, wird diese kleinen K&#246;stlichkeiten lieben, ich verspreche es! F&#252;r alle Liebhaber der dunklen Schokolade ist das Rezept vielleicht nichts, aber nichtsdestotrotz solltet ihr es unbedingt testen &#8211; ich habe ungelogen noch niemanden gefunden, dem diese Blondies nicht geschmeckt haben und in den letzten Jahren habe ich einige davon verteilt&#8230;</p>
<p>Sie sind s&#252;&#223; (aber keinesfalls zu s&#252;&#223;!), m&#228;chtig, buttrig, schokoladig, nussig, cremig, vanillig. Einfach lecker und f&#252;r mich ganz und gar perfekt! Selbst nach drei Tagen und dem zehnten St&#252;ck.</p>
<p>Man ben&#246;tigt Unmengen an wei&#223;er Schokolade (ich nehme immer <a href="http://www.vantastic-foods.com/upload/images/artikel/112/vf_buttons_weiss.jpg">diese hier</a>) und riiiiiichtig viele Macadamias &#8211; beides kommt sowohl in den Teig als auch oben drauf. Und die Kombination, die sich schon bei den <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/03/02/macadamia-zitronen-cakepops-mit-weisser-schokolade/">Macadamia-Zitronen-Cakepops</a> vortrefflich bew&#228;hrt hat, ist auch dieses Mal unschlagbar! Never change a winning team <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Gut, f&#252;r kalorienz&#228;hlende Kohlenhydrate-Zucker-Wei&#223;mehl-Meider sind die Blondies ja mal rein gar nichts &#8211; alle anderen: unbedingt nachmachen! Dekadente kleine K&#246;stlichkeiten, die stante pedes auf den H&#252;ften landen, daf&#252;r aber jeden Bissen wert sind und ein gl&#252;ckseliges Grinsen ins Gesicht zaubern. Ist ja auch mal sch&#246;n Besseres Seelenfutter gibt´s f&#252;r mich kaum. Ich k&#246;nnt´ schon wieder&#8230;</p>
<div id="attachment_1586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1586 " title="Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/01/Blondies_1.jpg" alt="Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade" width="512" height="466" /><p class="wp-caption-text">Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine 20 x 20 cm Form:</strong></p>
<ul>
<li><strong>150 g wei&#223;e Schokolade</strong></li>
<li><strong>80 g Alsan (oder andere Pflanzenmargarine)</strong></li>
<li><strong>35 g Zucker (wei&#223; oder Rohrohr, ganz nach Belieben)</strong></li>
<li><strong>2 El Sojamehl</strong></li>
<li><strong>das Mark einer halben Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>75 g Macadamias, ger&#246;stet und gesalzen</strong></li>
<li><strong>225 g Weizenmehl Typ 405 oder 550</strong></li>
<li><strong>50 g gemahlene Cashews (zur Not gemahlene Mandeln)</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Natron</strong></li>
<li><strong>1 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>140 ml Sojamilch (oder Hafermilch)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>30 g wei&#223;e Schokolade</strong></li>
<li><strong>50 g Macadamias, ger&#246;stet und gesalzen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>100 g wei&#223;e Schokolade mit Alsan und Zucker in einen kleinen Topf geben und bei geringer Hitze unter h&#228;ufigem R&#252;hren schmelzen bis sich alles aufgel&#246;st und etwas verbunden hat. Dann mit einem Schneebesen das Sojamehl sowie die Pflanzenmilch einr&#252;hren und alles gut verquirlen.</p>
<p>In einer R&#252;hrsch&#252;ssel Mehl, gemahlene Cashews, Backpulver und Natron mischen. Die verbliebenen 50 g der wei&#223;en Schokolade grob hacken, Macadamias mit Wasser abbrausen, damit das Salz abgesp&#252;lt wird. Mit einem sauberen Handtuch etwas trockentupfen und ebenfalls grob hacken.</p>
<p>N&#252;sse und Schokolade zu der Mehlmischung geben, ebenso wie das ausgekratzte Vanillemark. Dann die Schokoladen-Alsan-Zucker-Mischung zuf&#252;gen und alles mit dem Schneebesen zu einem z&#228;hen Teig verr&#252;hren.</p>
<p>In die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und glatt streichen. Die Blondies im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.</p>
<p>Aus dem Ofen holen und auf der noch hei&#223;en Oberfl&#228;che die restliche wei&#223;e Schokolade verteilen und schmelzen lassen, dann mit einem Pinsel gleichm&#228;&#223;ig verstreichen. Die restlichen Macadamias ebenfalls mit Wasser absp&#252;len und grob hacken, dann auf die noch warmen Schokolade streuen und leicht andr&#252;cken.</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen, dann anschneiden und schwelgen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Flammkuchen</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/01/12/flammkuchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 14:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich lebe noch   Und es ist auch alles in Ordnung! Aber die ersten Wochen mit Baby waren und sind doch deutlich herausfordernder als ich es mir habe vorstellen k&#246;nnen&#8230;zumal wir auch nicht mit einem unkomplizierten Anf&#228;ngerbaby gesegnet wurden. Daf&#252;r haben wir den s&#252;&#223;esten Knopf der Welt (selbstredend   ). Wir sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich lebe noch <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Und es ist auch alles in Ordnung! Aber die ersten Wochen mit Baby waren und sind doch deutlich herausfordernder als ich es mir habe vorstellen k&#246;nnen&#8230;zumal wir auch nicht mit einem unkomplizierten Anf&#228;ngerbaby gesegnet wurden. Daf&#252;r haben wir den s&#252;&#223;esten Knopf der Welt (selbstredend <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Wir sind nach wie vor in der Eingew&#246;hnungsphase, aber es klappt immer besser und wird auch langsam sch&#246;ner. Trotzdem bin ich noch weit von Alltag entfernt und so ist auch immer noch wenig Platz f&#252;r Kochen und Backen (was &#252;ber reine Nahrungsaufnahme hinausgeht) und noch weniger f&#252;r Kreativit&#228;t und Experimente. Aber es kommt langsam! Daher werdet ihr nun ab jetzt auch endlich wieder h&#228;ufiger neue Rezepte und posts bekommen &#8211; ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass ich das immer besser mit meinem Mami-Dasein verbinden kann. Und Kommentare werden ab jetzt auch wieder beantwortet! Falls bei denen der letzten zwei Monate noch aktuell brennende Fragen dabei sein sollten, meldet euch bitte nochmal, dann kann ich darauf eingehen.</p>
<p>Erstmal m&#246;chte ich mich bei euch allen lieben treuen Leserinnen und Lesern bedanken f&#252;r die schrecklich vielen und lieben und tollen Gl&#252;ckw&#252;nsche und W&#252;nsche zur Geburt des kleinen M. Ich war und bin richtig ger&#252;hrt &lt;3 und habe dadurch einiges an Kraft sch&#246;pfen k&#246;nnen. Danke.</p>
<p>So, jetzt aber mal Schluss mit Mami-Baby-Kram und ordentlich &#8220;Tofu bei die Algen&#8221; (ich liebe den Tatortreiniger!!): ich habe nat&#252;rlich auch ein neues Rezept mitgebracht. Es musste zwar einige Zeit in der Schublade rumliegen, hat aber nichts ans Leckerheit verloren und passt vor allem ganz wunderbar zur k&#252;hlen Jahreszeit.</p>
<p>Es gibt oberleckeren Flammkuchen! Ich liebe alles, was in die Richtung Quiche, Tarte oder Flammkuchen geht wie zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/03/12/quiche-mit-champignons-zwiebeln-und-lauch/">Quiche mit Champignons, Zwiebeln und Lauch</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/12/07/kraeuterwuerziger-zwiebel-fladen-mit-zucchini/">kr&#228;uterw&#252;rziger Zwiebelfladen mit Zucchini</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/06/24/polenta-tartes-mit-mangold-und-tomaten/">Polenta-Tartes mit Mangold und Tomaten</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/03/27/mangold-zucchini-quiche-mit-tomaten/">Mangold-Zucchini-Quiches mit Tomaten</a>. Die Unterschiede liegen neben der Form, Dicke und Art des Teiges und der F&#252;llung bzw. des Belages vor allem in der Masse, die auf den Teig gestrichen wird. Manchmal nehme ich daf&#252;r p&#252;rierten Tofu, manchmal Sojajoghurt und manchmal pflanzliche Sahne. Alles sehr lecker, aber alles auch unterschiedlich in Konsistenz und Geschmack.</p>
<p>Dieses Mal wollte ich einen &#8220;richtigen&#8221; Flammkuchen, der im Original meines Wissens nach eine Basis von Creme fraiche hat und neben Zwiebeln/Lauch noch mit krossen Speckstreifen belegt ist. Anstelle der Creme fraiche habe ich Hafersahne mit Mandelmus und Zitronensaft verr&#252;hrt, kr&#228;ftig gew&#252;rzt und auf den Teig gestrichen, darauf kamen dann Zwiebeln, Zucchini und Lauch &#8211; alles vorher anged&#252;nstet. Und zuoberst dann richtig kross angebratene R&#228;uchertofuscheiben und alles mit dem Rest Hafersahne-Mandelmus-Mischung betr&#228;ufelt und ab in den Ofen.</p>
<p>K&#246;stlich!!! Wirklich oberk&#246;stlich! Ich glaube, ich habe noch nie so einen guten veganen Flammkuchen gegessen&#8230;(jaja, Eigenlob und so, aber es stimmt), was vor allem an der Hafesahne-Mandelmus-Mischung lag, die gar k&#246;stlich &#252;berbacken und alles sch&#246;n saftig und trotzdem knusprig gehalten hat. Und das Highlight waren die krossen R&#228;uchertofuscheiben. Alles in allem also eine rundum gelungene und feine Sache. Ich fand das Ganze so lecker, dass ich dasselbe Rezept zwei Tage sp&#228;ter gleich wieder gemacht habe.</p>
<p>Der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt, was Gem&#252;se und W&#252;rzung angeht. Und wahrscheinlich kann man auch Sojasahne daf&#252;r nehmen, aber mit Hafersahne wird´s einfach perfekt, da sie andere Schmelzeigenschaften hat als die Sojasahne und sich viel besser zum &#220;berbacken eignet und gerade in Verbindung mit dem Mandelmus einfach wunderbar harmoniert. Probiert´s aus!</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1581" title="Flammkuchen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/01/Flammkuchen.jpg" alt="Flammkuchen" width="512" height="312" /></p>
<p><strong>Zutaten f&#252;r drei sehr d&#252;nne Bleche oder zwei etwas dickere:</strong></p>
<ul>
<li><strong>500 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>100 g Hartweizengrie&#223;</strong></li>
<li><strong>2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>2 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>320 ml Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>250 ml Hafersahne</strong></li>
<li><strong>2 El Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>2 Tl Maisst&#228;rke (Speisest&#228;rke)</strong></li>
<li><strong>100 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>Pfeffer, Muskatnuss</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Mandelmus, wei&#223;</strong></li>
<li><strong>1 Tl Salz</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 Zucchini</strong></li>
<li><strong>2 gro&#223;e Stangen Lauch</strong></li>
<li><strong>2-3 gro&#223;e Zwiebeln</strong></li>
<li><strong>200 g R&#228;uchertofu</strong></li>
<li><strong>2 El Raps&#246;l</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Hartweizengrie&#223; mit Weizenmehl und Salz mischen. In die Mitte eine Mulde formen, dort hinein die Trockenhefe und den Rohrohrzucker geben. Etwas Wasser dazugeben und mit einem L&#246;ffel zu einem Vorteig verr&#252;hren. Einige Minuten gehen lassen bis die Hefe aktiviert ist. Dann das restliche Wasser und das Oliven&#246;l zuf&#252;gen und alles mit den Knethaken der K&#252;chenmaschine oder des Handmixers ca. f&#252;nf Minuten kr&#228;ftig durchkneten bis ein homogener weicher Teig entsteht.</p>
<p>Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen.</p>
<p>In der Zwischenzeit die Hafersahne mit Zitronensaft, Hefeflocken, Maisst&#228;rke, Wasser, Mandelmus, Pfeffer, Salz und Muskatnuss verr&#252;hren.</p>
<p>Die Zucchini in d&#252;nne kurze Streifen schneiden, ebenso den Lauch. Die Zwiebeln in d&#252;nne Viertelringe schneiden und den R&#228;uchertofu ebenfalls in d&#252;nne Streifen.</p>
<p>Das &#214;l in einer gro&#223;en beschichteten Pfanne richtig hei&#223; erhitzen und den R&#228;uchertofu darin einige Minuten scharf anbraten bis er sch&#246;n kross ist. Dann die Temperatur reduzieren und das Gem&#252;se zuf&#252;gen. Bei mittlerer Hitze unter h&#228;ufigem R&#252;hren garen, aber nicht zu sehr Farbe nehmen lassen. Mit Salz und Pfeffer w&#252;rzen.</p>
<p>Den gegangenen Hefeteig nochmals kr&#228;ftig durchkneten, halbieren oder drittel und ausrollen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit der Hafersahne-Mischung d&#252;nn betreichen. Das Gem&#252;se gleichm&#228;&#223;ig darauf verteilen und die restliche Sauce dar&#252;ber tr&#228;ufeln.</p>
<p>Den Backofen vorheizen auf 200 °C Ober- und Unterhitze und den Flammkuchen darin ca. 20-25 Minuten backen bis die Oberfl&#228;che leicht knusprig und gebr&#228;unt ist.</p>
<p>Frisch und hei&#223; genie&#223;en. Reste schmecken aber auch kalt <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>K&#252;rbis-Hefe-Zopf</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/29/kuerbis-hefe-zopf/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 13:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes Jahr welchen kaufen, sobald die Saison losgeht, denn K&#252;rbisse sehen einfach wundersch&#246;n aus! Sowohl in Form als auch in Farbe &#8211; wunderbare orange-T&#246;ne und runde weiche Formen, das mag ich sehr. Und ich mag eben auch den Herbst unwahrscheinlich gerne und K&#252;rbis ist einfach unab&#228;nderlich mit Herbst und buntem Laub bei mir verkn&#252;pft.</p>
<p>Was macht aber jemand, der K&#252;rbis nun eben nicht so gerne mag, dann mit dem Ding? Genau! Ich &#8220;schmuggel&#8221; ihn gerne ins Essen, so dass er zwar etwas Geschmack abgeben kann, aber nicht dominant ist, denn am allerliebsten habe ich ihn eben wegen der Farbe (graues oder pinkes Essen geht gar nicht f&#252;r mich, orangenes aber umso mehr <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). So dass es bei uns dann zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/10/18/kuerbis-gemuese-creme-suppe/">K&#252;rbis-Gem&#252;se-Creme-Suppe</a> gibt oder auch <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/11/05/kuerbis-kartoffel-gnocchi-mit-lauch-sahne-sauce-und-raeuchertofu/">K&#252;rbis-Kartoffel-Gnocchi</a>. Beides wirklich ausgesprochen lecker und auch f&#252;r K&#252;rbis-Nicht-Liebhaber bestens geeignet!</p>
<p>Als dritte Alternative, um K&#252;rbis m&#246;glichst neutral zu verarbeiten, habe ich die Option entdeckt, K&#252;rbisp&#252;ree in Brot zu verbacken! Das finde ich genial, denn der K&#252;rbis sorgt f&#252;r eine intensive orange-gelbe Farbe und zudem f&#252;r wunderbare Fluffigkeit. Und da er geschmacklich eh leicht s&#252;&#223;lich ist, bot sich eine Art K&#252;rbis-Stuten geradezu an.</p>
<p>Um dem Ganzen noch ein paar mehr Extra-N&#228;hrstoffe zu geben, habe ich den Hefe-Zopf mit einem Teil Vollkornmehl gebacken, wodurch er etwas fester aber immer noch sch&#246;n wattig ist, au&#223;erdem unterstreicht das Weizenvollkornmehl die leichte S&#252;&#223;e durch etwas Kernigkeit. Mit so einem K&#252;rbis-Hefe-Zopf kann man also ganz prima sowohl Gem&#252;se (K&#252;rbis) als auch Vollkornprodukte (Mehl) in Kinder oder Fast-Food-Erwachsene bekommen, ohne dass sie es wirklich merken werden, denn der Zopf ist einfach nur lecker! Er ist nicht so s&#252;&#223; wie klassischer Stuten, so dass man ihn gut mit herzhaften und s&#252;&#223;en Aufstrichen/Bel&#228;gen essen kann. Und falls wider Erwarten doch mal ein Rest &#252;brig bleiben sollte, kann man die trockenen Scheiben prima toasten und er schmeckt fast wie frisch. Eingefrieren l&#228;sst er sich nat&#252;rlich auch&#8230;</p>
<div id="attachment_1573" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1573 " title="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/K&#252;rbis-Hefe-Zopf.jpg" alt="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" width="512" height="387" /><p class="wp-caption-text">K&#252;rbis-Hefe-Zopf</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r einen gro&#223;en Zopf:</strong></p>
<ul>
<li><strong>380 g K&#252;rbisp&#252;ree (ich hatte Hokkaido, den ich einfach ungesch&#228;lt ged&#252;nstet/ged&#228;mpft und dann p&#252;riert habe)</strong></li>
<li><strong>200 g Weizenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>300 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>80 g Pflanzenmargarine, weich</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>evtl einen Schuss Sojamilch (je nach Feuchtigkeit des P&#252;rees&#8230;)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 El Sojasahne + 1 El Wasser</strong></li>
<li><strong>je eine gute Prise Salz und Zucker</strong></li>
<li><strong>2 El K&#246;rner-Mix (ich hatte Sonnenblumen-, K&#252;rbis- und Sojakerne)</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die beiden Mehlsorten mit Rohrohrzucker, Salz und Trockenhefe gut vermischen, dann das K&#252;rbisp&#252;ree sowie die weiche Margarine zuf&#252;gen. Alles mit dem Knethaken der K&#252;chenmaschine oder Handmixer ca. f&#252;nf Minuten auf kleiner Stufe durchkneten bis ein weicher geschmeidiger Teig entstanden ist. Der Teig sollte etwas feucht und keinesfalls zu trocken sein, da das Vollkornmehl noch etwas quillt, daher ggf. einen Schuss Sojamilch oder Wasser zuf&#252;gen bis die richtige Konsistenz erreicht ist.</p>
<p>Abgedeckt an einem warmen Ort 1-1 1/2 Stunden gehen lassen bis der Teig deutlich an Volumen gewonnen hat.</p>
<p>Den Teig mit den H&#228;nden kr&#228;ftig durchkneten, dann in drei m&#246;glichst gleichgro&#223;e Teile teilen. Jedes Teil zu einem langen Strang rollen und dann einen lockeren Zopf daraus flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.</p>
<p>Sojasahne mit Wasser, Salz und Zucker verr&#252;hren und den Zopf gleichm&#228;&#223;ig damit einpinseln. Den K&#246;rner-Mix darauf verteilen und ggf. leicht andr&#252;cken.</p>
<p>Den Zopf an einem warmen Ort m&#246;glichst abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen, evtl. l&#228;nger, bis er sch&#246;n aufgegangen ist.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen bis er schon goldglb gebr&#228;unt ist. Ausk&#252;hlen lassen, dann anschneiden und m&#246;glichst frisch genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apfel-Nuss-Crumble</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/05/apfel-nuss-crumble/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 14:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Auflauf]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[glutenfrei/glutenarm]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[schnell]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Still ist´s geworden hier &#8211; dabei war doch mein Plan, nach dem Schweden-Urlaub gaaaaaanz viel Zeit in der K&#252;che mit Kochen und Backen zu verbringen&#8230;(vorher war Sommer bedingte Pause   ) Aber wie das so ist mit den Pl&#228;nen: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Und in den letzten Monaten ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Still ist´s geworden hier &#8211; dabei war doch mein Plan, nach dem Schweden-Urlaub gaaaaaanz viel Zeit in der K&#252;che mit Kochen und Backen zu verbringen&#8230;(vorher war Sommer bedingte Pause <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) Aber wie das so ist mit den Pl&#228;nen: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Und in den letzten Monaten ist leider sehr viel anders gekommen als gedacht und geplant. Der Knaller kam dann vor 2 1/2 Wochen und hat alles &#252;ber den Haufen geworfen.</p>
<p>Ich musste n&#228;mlich von jetzt auf gleich f&#252;r zwei Wochen ins Krankenhaus. Keine Sorge, mir geht´s (k&#246;rperlich) gut, aber seit einigen Monaten bin ich nicht mehr alleine, sondern teile gro&#223;z&#252;gigerweise meinen Unterleib mit einem kleinen strampelnden Jungen &lt;3 . Ich bin n&#228;mlich im 8. Monat schwanger. Leider verl&#228;uft die Schwangerschaft alles andere als sch&#246;n und gut und problemlos, woran ich ziemlich zu knabbern habe. Und nun musste ich auch noch mit vorzeitigen Wehen ins Krankenhaus. Da geht man einfach zur banalen Vorsorge und dann das. Ich hab´s nicht gemerkt (r&#252;ckblickend schon, aber ich hatte die Zeichen einfach ignoriert&#8230;) und habe dann in der Klinik das volle Programm bekommen mit Wehenhemmer-Tropf (Tokolyse) und Cortison zur Lungenreife des Babys usw, von den Sorgen und Vorw&#252;rfen mal ganz abgesehen (die habe ich aber nicht bekommen, sondern mir selber gemacht). Nun bin ich in der 31. Woche und durfte vor ein paar Tagen ENDLICH wieder nach hause (Krankenh&#228;user machen mich n&#228;mlich ganz klar krank!), aber da ich mein Baby nicht im Brutkasten besuchen m&#246;chte, ist die n&#228;chsten Wochen absolutes Low-Level-Programm angesagt mit wenig Treppensteigen (haha, wir wohnen im 5. Stock!!), viel Sitzen und Liegen, wenig Hausarbeit, kein Einkaufen, nichts Tragen usw. Ich habe noch Gl&#252;ck, da ich den wundervollsten Mann der Welt habe, der mir schon im Krankenhaus unglaublich toll zur Seite gestanden hat und der auch jetzt tut, was er kann neben seinem echt anstrengenden Vollzeit-Job, aber mich macht das alles wahnsinnig! Ich will in die K&#252;che und ich mag sogar den Haushalt machen und ich liebe Lebensmittel-Einkaufen und ich will rumlaufen und ich will ich will ich will&#8230;nein, ich bin keine 3 Jahre alt und tue nat&#252;rlich alles, um das Baby noch m&#246;glichst lange in mir zu halten, aber Spa&#223; ist was anderes.</p>
<p>So, das ist aber jedenfalls der Grund f&#252;r die derzeitige Abwesenheit, die wahrscheinlich auch noch etwas dauern wird. Denn, wenn ich im Moment koche, muss es einfach und schnell sein und das ist meist nicht bloggenswert&#8230;in 2-3 Wochen wird es dann hoffentlich wieder besser, aber wie war das nochmal mit den Pl&#228;nen?? Ich sollte einfach damit aufh&#246;ren. Jedenfalls bin ich nicht weg, lebe immer und auch weiterhin vegan (ja, auch eine vegane Schwangerschaft funktioniert problemlos trotz Unkerei meiner Frauen&#228;rztin&#8230;das Baby entwickelt sich pr&#228;chtig!!), werde nach wie vor bloggen und kochen und backen, aber im Moment muss ich meine Priorit&#228;ten einfach anders setzen, ob es mir passt oder nicht (nach meinem Willen geht´s hier schon lange nicht mehr&#8230;so ein Baby ist schon im Mutterleib SEHR willensstark *seufz*).</p>
<p>Ok, genug der Jammerei, denn heute gibt es tats&#228;chlich doch mal wieder ein Rezept von mir! Und zwar eines, was man total gut im Sitzen und mit wenig Aufwand zubereiten kann: Apfel-Nuss-Crumble! Super lecker! Apple-Crumble liebe ich ja eh und mache ihn meist frei Schnauze, da er wunderbar unkompliziert ist. Heute gibt es mal eine gehaltvolle Variante (nichts f&#252;r Kalorien-Phobiker) mit vielen N&#252;ssen, die wunderbar r&#246;sten im Ofen beim Backen und einen traumhaften Geschmack geben. Aus Faulheit, &#228;h, der N&#228;hrstoffe wegen, habe ich die &#196;pfel komplett mit Schale verarbeitet, was prima funktioniert hat. Dazu gab es bei uns fluffig aufgeschlagene Vanille-Sahne auf Haferbasis, die ich aus Schweden mitgebracht habe. Ein Knaller! Wie bl&#246;d, dass es sowas hier nicht gibt&#8230;aber Vanillesauce/-pudding/-eis tut´s nat&#252;rlich auch! Ach so, nicht wundern, die Konsistenz der Streusel ist ist recht fein, da geschmolzene Margarine verwendet wird. Wer sie lieber grober/dicker mag, sollte einfach weiche Margarine nehmen.</p>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="size-full wp-image-1566  " title="Apfel-Nuss-Crumble" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/Nuss-Crumble.jpg" alt="Apfel-Nuss-Crumble" width="493" height="329" /><p class="wp-caption-text">Apfel-Nuss-Crumble</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine mittelgro&#223;e Auflaufform (ca. 25&#215;20 cm):</strong></p>
<ul>
<li><strong>125g N&#252;sse (ich hatte Cashews, Mandeln und Paran&#252;sse)</strong></li>
<li><strong>100 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>3 El Haferflocken, Kleinblatt</strong></li>
<li><strong>65-75 g Rohrohrzucker, je nachdem, wie s&#252;&#223; ihr es m&#246;gt</strong></li>
<li><strong>eine gute Prise Salz</strong></li>
<li><strong>einige Abriebe Muskatnuss</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Zimt, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>100 g Pflanzenmargarine</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>750 g s&#252;&#223;-s&#228;uerliche &#196;pfel (bio, falls ihr die Schale mit verwendet)</strong></li>
<li><strong>1 El Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 El Vanillezucker, am Besten selbstgemacht</strong></li>
<li><strong>2 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>abgeriebene Schale 1/2 Zitrone</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Als erstens werden die Streusel gemacht, da sie vor der Verwendung wieder etwas fester werden sollen. Hierf&#252;r die N&#252;sse fein mahlen und mit dem Mehl, Haferflocken, Zucker und Gew&#252;rzen gut vermengen. Die Margarine vorsichtig schmelzen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles mittels einer Gabel oder den H&#228;nden gut verkneten &#8211; der Teig wirkt relativ feucht. Zur Seite stellen, so dass die Margarine wieder etwas fester werden kann.</p>
<p>Die &#196;pfel entkernen (nach Wunsch auch sch&#228;len, aber die Schale hat wirklich null gest&#246;rt und wurde aufgrund der langen Backzeit wunderbar weich und zart) und in kleine W&#252;rfel schneiden. In einer gro&#223;en Sch&#252;ssel mit Mehl, Vanillezucker, Zitronensaft und -schale gut vermischen.</p>
<p>Die Apfelf&#252;llung in eine Auflaufform geben und die Streusel gleichm&#228;&#223;ig dar&#252;ber verteilen. Die Form mit Alufolie oder Backpapier gut abdecken und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze 40 Minuten backen lassen. Dann die Abdeckung entfernen (Vorsicht, hei&#223;er Dampf!) und den Crumble weitere ca. 20 Minuten fertig backen bis er oben sch&#246;n knusprig und leicht gebr&#228;unt ist und die F&#252;llung so sch&#246;n blubberig duftend ist.</p>
<p>Kurz abk&#252;hlen lassen und die erste Portion am Besten noch lauwarm mit Vanillesahne/-sauce/-eis oder einfach pur genie&#223;en!</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwedischer Zwetschgen-Kuchen (Sveskon Kaka)</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/08/08/schwedischer-zwetschgen-kuchen-sveskon-kaka/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 18:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hej hej!
Jaaaaa, ich durfte meinen Urlaub dieses Jahr wieder in meinem Lieblingsland Schweden verbringen   Es ist einfach soooo sch&#246;n da&#8230;vor allem die Natur. W&#228;lder und Seen, wohin das Auge reicht. Dazu das Jedermanns-Recht, die sympathischen und super freundlichen Menschen (ich habe tats&#228;chlich noch keine unfreundlichen Schweden kennengelernt, weder in der Stadt noch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hej hej!</p>
<p>Jaaaaa, ich durfte meinen Urlaub dieses Jahr wieder in meinem Lieblingsland Schweden verbringen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Es ist einfach soooo sch&#246;n da&#8230;vor allem die Natur. W&#228;lder und Seen, wohin das Auge reicht. Dazu das Jedermanns-Recht, die sympathischen und super freundlichen Menschen (ich habe tats&#228;chlich noch keine unfreundlichen Schweden kennengelernt, weder in der Stadt noch auf dem Land &#8211; sie sind uns gegen&#252;ber bisher wirklich immer offen und aufgeschlossen und freundlich gegen&#252;ber getreten und das, obwohl wir nur br&#246;ckchenweise ihre Sprache sprechen&#8230;), die die Idee des &#8220;Jantelag&#8221; (keiner ist besser als der andere) scheinbar einfach leben.</p>
<p>Die letzten Jahre waren wir Kanufahren in der schwedischen Wildnis (sooooo sch&#246;n und entspannend und &#8220;back to the roots&#8221; &#8211; tagelang keine Menschenseele, keinen Strom, Wasser aus dem See, kochen &#252;ber Feuer, dessen Holz erstmal ges&#228;gt und gesammelt werden muss usw.). Dieses Jahr ging es aufgrund k&#246;rperlicher &#8220;Einschr&#228;nkungen&#8221; etwas gem&#252;tlicher zu: eine Woche in einer Stuga (so ein kleines rotes schwedischen Ferienh&#228;uschen aus Holz) mitten in der Pampa, aber immerhin mit Strom, Wasser und einem Bett und danach dann noch St&#228;dtetripps nach Stockholm und Uppsala mit Hotels. Prima! Und ertr&#228;gliche Temperaturen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich bin ja kein Hei&#223;wetter-Mensch, von daher ist das tats&#228;chlich ein Kriterium bei der Wahl meines Urlaubsziels (ich w&#252;rde NIE im Sommer in den S&#252;den fahren!).</p>
<p style="text-align: center">Unsere liten Stuga: <img class="aligncenter size-full wp-image-1556" title="Stuga" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/08/Stuga.jpg" alt="Stuga" width="394" height="296" /></p>
<p>Nun aber zu dem Kuchen. Ok, das einzig schwedische daran ist, dass ich ihn in Schweden gebacken habe. Mit schwedischen Zwetschgen. Die waren n&#228;mlich mein absolutes Lieblings-Urlaubs-Obst! Sehr lecker! Und da mich auch im Urlaub der Back-Rappel packt, musste es eben auch Zwetschgen-Kuchen sein.</p>
<p>Wir hatten in unserer liten Stuga einen kleinen Winz-Ofen mit zwei Kochplatten oben drauf &#8211; genau richtig f&#252;r einen 2-Personen-Kuchen! Ein P&#228;ckchen Trockenhefe hatte ich wohlwei&#223;lich eh im Gep&#228;ck, Mehl und Zucker hatten die Vorg&#228;nger da gelassen, dann habe ich noch Zimt gefunden (perfekt, denn die Schweden geben an ALLES Geb&#228;ck Zimt! Und Kardamom&#8230;), Raps&#246;l gab es auch und Sojasahne zum Kochen hatte ich auch mit dabei. Die habe ich kurzerhand mit Wasser gestreckt als Alternative zu Pflanzenmilch (habe ich schon erw&#228;hnt, dass es unglaublich viele Soja- und vor allem Haferprodukte in schwedischen Superm&#228;rkten gibt??? Sogar Hafer-Joghurt und total leckeres Eis aus Hafermilch!! Denn &#8220;Oatly&#8221; scheint da ganz gro&#223; zu sein, wenn nicht sogar eine schwedische Marke&#8230;die Hafersachen waren sogar sehr viel g&#252;nstiger als in Deutschland &#8211; Alpro daf&#252;r halt teurer).</p>
<p>Ok, die Zutaten f&#252;r den Hefeteig hatte ich also zusammen, darauf dann die Zwetschgen, aber da fehlt doch noch was&#8230;Streusel! Denn was ist denn bitte ein echter schwedischer Zwetschgen-Kuchen ohne Streusel? Nix, ganz genau. Margarine hatte ich nicht, aber daf&#252;r Kokosfett im Glas (kein Kokos&#246;l, das schmeckt mir zu intensiv nach Kokos, aber das Kokosfett ist geschmacksneutral), was bei Zimmertemperatur sch&#246;n weich ist. Also habe ich die Streusel damit gemacht. Und was soll ich sagen &#8211; das klappte super und hat auch noch richtig gut geschmeckt! Daher kann ich Kokosfett wirklich uneingeschr&#228;nkt empfehlen, falls mal keine Margarine da sein sollte, jemand keine verwenden m&#246;chte, mag o&#228;. Denn Streusel mit &#214;l sind meiner Erfahrung nach schrecklich, aber diese hier&#8230;anders als gewohnt, aber wirklich gut. Probiert´s aus!</p>
<p>Da ich weder eine Waage noch einen Messbecher hatte, habe ich einfach eine Kaffetasse als Ma&#223;einheit verwendet f&#252;r die Hefeteig-Zutaten und f&#252;r die Streusel habe ich zur Abmessung einen Essl&#246;ffel verwendet. Vorher einfach anhand mir bekannter und erprobter Rezepte das Verh&#228;ltnis der Zutaten zueinander ausgerechnet und los ging´s. Experiment gelungen.</p>
<p>Aufgrund der ganzen &#8220;Umst&#228;nde&#8221; ist das Rezept also nur m&#228;&#223;ig genau zu verstehen &#8211; es zeigt daf&#252;r aber umso besser, mit wie wenig Zutaten und Hilfsmitteln und sehr basic/low-level ein richtig leckerer Kuchen entstehen kann. Ebenso low-Level ist Dank Handy-Kamera, schlechtem Licht wegen Regen und furchtbar scheu&#223;lichem Geschirr aber leider auch das Foto &#8211; ich bitte um Entschuldigung, aber ich musste eben mit dem arbeiten, was da war. Au&#223;erdem hatte ich Kuchenhunger und dementsprechend wenig Geduld. So.</p>
<div id="attachment_1555" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1555 " title="Schwedischer Zwetschgen-Kuchen (Sveskon Kaka)" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/08/Pflaumenkuchen.jpg" alt="Schwedischer Zwetschgen-Kuchen (Sveskon Kaka)" width="448" height="336" /><p class="wp-caption-text">Schwedischer Zwetschgen-Kuchen (Sveskon Kaka)</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r etwa ein halbes normales Backblech (ca. 20&#215;30 cm):</strong></p>
<p><strong>1 Tasse = ca. 250 ml Fassungsverm&#246;gen </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong>2 Tassen Weizenmehl Typ 405</strong></li>
<li><strong>1/4 Tasse Zucker</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1/2 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>1/4 Tasse Raps&#246;l</strong></li>
<li><strong>2/3 Tasse Sojamilch (oder Mischung aus Sojasahne und Wasser bzw. andere Pflanzenmilch)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ca. 500 g Zwetschgen</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>6 El Weizenmehl Typ 405</strong></li>
<li><strong>1 1/2 El Zucker</strong></li>
<li><strong>2 El Kokosfett, sehr weich</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Zimt, gemahlen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Das Mehl mit Zucker, Salz und Trockenhefe mischen, Sojamilch und Raps&#246;l zuf&#252;gen und alles mit den H&#228;nden zu einem weichen glatten Teig verkneten (der Teig ist recht weich, aber noch knetbar, ansonsten noch etwas Mehl zuf&#252;gen &#8211; aber er sollte nicht zu trocken sein!) und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.</p>
<p>Den gegangenen Teig kr&#228;ftig durchkneten und mit leicht ge&#246;lten H&#228;nden auf einem Backblech (mit Backpapier oder ge&#246;lter Alufolie ausgelegt) in Form, also platt, dr&#252;cken &#8211; etwa 1-2 cm dick.</p>
<p>Die Zwetschgen entkernen, halbieren und achteln, ohne sie komplett durchzuschneiden. Mit der Schnittfl&#228;che nach oben gleichm&#228;&#223;ig auf den Teig legen und leicht andr&#252;cken.</p>
<p>F&#252;r die Streusel alle Zutaten mit den H&#228;nden verkneten und &#252;ber den Zwetschgen verteilen. Den Kuchen nochmals etwa 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 25-30 Minuten im unteren Drittel des Backofens goldbraun backen (bitte unbedingt kontrollieren, denn aufgrund des Winzofens kann ich weder zu der Temperatur noch zu der Backzeit genaue Angaben machen, da der Ofen nicht mit einem normalen Haushaltsofen vergleichbar ist. Euer Kuchen kann also gut l&#228;nger oder k&#252;rzer brauchen&#8230;).</p>
<p>Etwas abk&#252;hlen lassen und das erste St&#252;ck noch lauwarm genie&#223;en <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Smaklig måltid!</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/07/14/gartenkraeuter-pesto-kranz/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 10:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Dip]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Snack]]></category>

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		<description><![CDATA[Aaaaaalso, zun&#228;chst einmal die Knallernachricht: ich habe doch tats&#228;chlich mit meinen Spaghetti-Eis-Cupcakes den ersten Platz beim Back-A-Thon belegt und damit gewonnen   Ich freue mich immer noch riesig doll, bin ganz rot und ein kleines bisschen stolz. Auch meinen Gewinn (bis auf das Armband) habe ich schon bekommen und flei&#223;ig in dem tollen Kochbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aaaaaalso, zun&#228;chst einmal die Knallernachricht: ich habe doch tats&#228;chlich mit meinen <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/06/23/spaghetti-eis-cupcakes/">Spaghetti-Eis-Cupcakes</a> den ersten Platz beim <a href="http://bakingthelaw.wordpress.com/2013/06/07/back-a-thon-no-6-i-scream-for-ice-cream/">Back-A-Thon</a> belegt und damit gewonnen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich freue mich immer noch riesig doll, bin ganz rot und ein kleines bisschen stolz. Auch meinen Gewinn (bis auf das Armband) habe ich schon bekommen und flei&#223;ig in dem tollen Kochbuch &#8220;<a href="http://www.lotusartichoke.com/de/">The Lotus and the Artichoke</a>&#8221; gest&#246;bert. Ein wirklich sch&#246;nes empfehlenswertes Buch ohne Lifestyle-Chichi, bergeweise Ersatzprodukte, fancy Zutaten und &#228;hnlich unn&#252;tzen Krempel, daf&#252;r einfach mit ganz viel Geschmack und Seele und Pers&#246;nlichkeit und Bildern &#8211; so mag ich Kochb&#252;cher! Und der Gutschein f&#252;r den Shop &#8220;<a href="http://www.cupcakelook.com/shop-Cupcakelook.html">Cupcake Look</a>&#8221; ist quasi auch schon verbraten.</p>
<p>Jetzt aber zum heutigen Rezept: ich bin gar nicht so eine gro&#223;e Grillfreundin, aber wenn, dann ist tolles Brot ein absolutes Muss! Am Liebsten nicht einfach irgendein schn&#246;des gekauftes Baguette, sondern selbstgebacken sollte es sein und im besten Fall auch noch irgendetwas Au&#223;ergew&#246;hnliches haben. Dieses Mal habe ich eine Abwandlung meines geliebten <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/06/05/baerlauch-falten-brot/">B&#228;rlauch-Falten-Brotes</a> gemacht und ich bin ganz begeistert ob der Einfachheit der Zubereitung und des gro&#223;artigen Geschmacks. Definitiv ein neues Lieblings-Beilagen-Brot!</p>
<p>An sich ist es einfach ein ganz schlichter Brotteig, der ausgerollt und mit Pesto bestrichen wird, dann eingerollt, halbiert, &#8220;geflochten&#8221; und gebacken. Heraus kommt ein herrlich aromatisches fluffiges duftiges Brot, was von Pesto durchzogen ist &#8211; ein bisschen wie Zimtschnecken in herzhaft. Lecker!! Und die Optik erst&#8230;ich finde das Brot wirklich wundersch&#246;n.</p>
<p>Da auf unserem Balkon neben ein paar Tomaten und Blumen gaaaaaaanz viele verschiedene Kr&#228;uter wachsen, habe ich mich einfach mal f&#252;r ein Gartenkr&#228;uter-Pest entschieden mit tats&#228;chlich allem, was der Blumenk&#228;sten hergaben: Petersilie, Basilikum, Kerbel, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Zitronenmelisse. Eine auf den ersten Blick vielleicht etwas gewagte Kombination, aber geschmacklich wirklich herausragend! Nehmt also einfach, was ihr m&#246;gt und da habt &#8211; es schmeckt mit allem! Nat&#252;rlich auch mit Tomatenpesto oder ganz anderem&#8230;</p>
<p>Die obligatorischen N&#252;sse durften nat&#252;rlich nicht fehlen, ebenso wenig wie meine geliebten Hefeflocken, aber auch hier: experimentiert einfach rum, nehmt K&#252;rbiskerne statt N&#252;sse, lasst die Hefeflocken weg und verwendet Knoblauch, nehmt anderes &#214;l als Oliven&#246;l oder oder oder&#8230;ich verspreche, dieses Brot wird g&#246;ttlich! Es schmeckt ganz prima pur zu Gegrilltem und Salaten, aber auch mit leckerem <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/05/31/hummus-mit-paprika-und-petersilie/">Hummus</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/01/31/tofu-kraeuter-aufstrich/">veganem Frischk&#228;se</a> &#8211; ein Genuss!</p>
<div id="attachment_1549" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1549 " title="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/Pestobrot.jpg" alt="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz" width="448" height="329" /><p class="wp-caption-text">Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz</p></div>
<div id="attachment_1550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1550 " title="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/Pestobrot_.jpg" alt="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten" width="448" height="322" /><p class="wp-caption-text">Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r einen gro&#223;en Kranz:</strong></p>
<ul>
<li><strong>400 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>2 Tl Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>220 ml lauwarmes Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>50 g frische Gartenkr&#228;uter (zB Petersilie, Basilikum, Kerbel, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Zitronenmelisse)</strong></li>
<li><strong>25 g Mandeln</strong></li>
<li><strong>25 g Waln&#252;sse</strong></li>
<li><strong>50 g (ja, Gramm!) Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>1-2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>ca. 3/4 Tl Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Mehl, Salz, Rohrohrzucker, Hefe und Wasser einige Minuten auf kleiner Stufe zu einem glatten Hefeteig verkneten (geht nat&#252;rlich auch mit den H&#228;nden). Der Teig sollte nicht trocken sein, aber auch auf keinen Fall klebrig!</p>
<p>Abgedeckt ca. 2-3 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat. Wer es eiliger hat, kann entweder einen Vorteig machen oder etwas mehr Hefe benutzen, dann geht´s etwas schneller.</p>
<p>Zwischenzeitlich die Kr&#228;uter waschen und zusammen mit den restlichen Zutaten zu einer feinen glatten Pesto-Paste p&#252;rieren, die Paste ist relativ fest, aber das soll so. Das Anr&#246;sten der N&#252;sse ist nicht notwendig, da das Pesto im Ofen durch das Backen quasi noch ger&#246;stet wird.</p>
<p>Wenn der Teig gut gegangen ist, auf der bemehlten Arbeitsfl&#228;che m&#246;glichst rechteckig ausrollen, ca. 0,5 cm dick. Gleichm&#228;&#223;ig mit dem Pesto bestreichen und dann von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer l&#228;ngs einmal halbieren und die beiden so entstandenen Str&#228;nge miteinander zu einem Zopf &#8220;verflechten&#8221;. Entweder so als Zopf backen oder zu einem Kranz zusammenlegen und die Enden etwas andr&#252;cken.</p>
<p>Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals f&#252;r mindestens 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel etwa 25 Minuten backen lassen (ich habe vergessen, auf die Uhr zu gucken, von daher: kontrolliert euer Brot lieber regelm&#228;&#223;ig und vielleicht braucht es auch l&#228;nger) bis es sch&#246;n aufgegangen und gut gebr&#228;unt ist.</p>
<p>Herausnehmen, kurz abk&#252;hlen lassen und m&#246;glichst frisch genie&#223;en (schmeckt aber auch noch prima am n&#228;chsten Tag <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) !</p>
<p>Et voilà!</p>
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		<title>T&#252;rkische Pizza</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/07/02/tuerkische-pizza/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jul 2013 18:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[exotisch]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>
		<category><![CDATA[Sauce]]></category>
		<category><![CDATA[Snack]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Mal, wenn ich am Schaufenster eines t&#252;rkischen Imbisses vorbei gehe, lachen mich in der Auslage die t&#252;rkischen Pizzen an! Und ich bin immer ein wenig traurig, dass sie nicht vegan sind, denn die Idee finde ich super. Pizzateig-Fladen bestrichen mit einem Tomaten-Paprika-Ragout (im Original leider mit Fleisch&#8230;), der im Ofen frisch aufgebacken wird und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Mal, wenn ich am Schaufenster eines t&#252;rkischen Imbisses vorbei gehe, lachen mich in der Auslage die t&#252;rkischen Pizzen an! Und ich bin immer ein wenig traurig, dass sie nicht vegan sind, denn die Idee finde ich super. Pizzateig-Fladen bestrichen mit einem Tomaten-Paprika-Ragout (im Original leider mit Fleisch&#8230;), der im Ofen frisch aufgebacken wird und dann noch hei&#223; mit Gem&#252;se und Sauce belegt. Klingt seeeeehr lecker! Ob es auch so schmeckt, wei&#223; ich leider nicht, denn ich habe noch nie t&#252;rkische Pizza gegessen. Ich lebe seit 19 Jahren vegetarisch, also seitdem ich 14 bin, und damals gab es in der Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin, keine t&#252;rkischen Imbisse und sp&#228;ter blieb dann eben immer &#8220;nur&#8221; der Gem&#252;sed&#246;ner.</p>
<p>Also war mal wieder Selbermachen angesagt! Macht ja auch gar nix, denn ich koche ja schlie&#223;lich leidenschaftlich gerne. Au&#223;erdem ist es gar nicht schwierig, t&#252;rkische Pizza selber herzustellen und schon gar nicht, sie vegan zu gestalten. Denn es musste lediglich eine Alternative zum Hack gefunden werden und da gibt es ja schlie&#223;lich einiges. Da ich kein gro&#223;er Fan von Sojaschnetzeln bin, habe ich mich ganz einfach f&#252;r &#8220;Tofu rosso&#8221; entschieden. Der ist schon sch&#246;n lecker fertig gew&#252;rzt und entwickelt zerbr&#246;selt angebraten sowohl hack&#228;hnliche Konsistenz als auch Geschmack. Man kann aber nat&#252;rlich so ziemlich jede vegane Hackfleisch-Alternative nehmen, die gef&#228;llt.</p>
<p>Der Rest ist eh vegan. Im Original wird die t&#252;rkische Pizza einfach mit etwas Zitronensaft betr&#228;ufelt, darauf kommt rohe Zwiebel und Petersilie und dann wird entweder gerollt oder eben auch nicht. In Deutschland hat sich aber eingeb&#252;rgert, Tomaten, Gurken, Petersilie und manchmal Kraut oder Salat auf der Pizza zu verteilen. dar&#252;ber kommt dann noch Knoblauch- oder Kr&#228;uter-Joghurt-Sauce. Da ich keine rohen Zwiebeln mag und lediglich Petersilie und Zitrone etwas langweilig fand, habe ich mich f&#252;r die eingedeutschte Variante entschieden und bin damit wirklich SEHR zufrieden! Ich wei&#223; nicht, ob die t&#252;rkische Pizza original geschmeckt hat, da ich das Original eben nicht kenne, aber da ich mich an klassische Rezepte gehalten habe, gehe ich einfach mal davon aus.</p>
<p>Lecker war´s auf jeden Fall und einfach mal eine ganz andere Variante von Pizza, die man eingerollt auch ganz prima mitnehmen und unterwegs essen kann &#8211; sowas mag ich ja! Ach ja, um den N&#228;hrwertgehalt zu erh&#246;hen, habe ich die H&#228;lfte des Mehls durch frisch gemahlenes Vollkornmehl ausgetauscht, was ganz prima funktioniert und richtig gut geschmeckt hat. Wer das nicht mag, nimmt einfach nur helles Mehl.</p>
<div id="attachment_1545" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1545 " title="T&#252;rkische Pizza" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/T&#252;rkische-Pizza_.jpg" alt="T&#252;rkische Pizza" width="448" height="306" /><p class="wp-caption-text">T&#252;rkische Pizza</p></div>
<div id="attachment_1546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1546 " title="T&#252;rkische Pizza unbelegt" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/T&#252;rkische-Pizza.jpg" alt="T&#252;rkische Pizza unbelegt" width="448" height="397" /><p class="wp-caption-text">T&#252;rkische Pizza unbelegt</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 4 Pizzen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>200 g Weizenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>150 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>50 g Hartweizengrie&#223;</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>2 Tl Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>1 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>225 ml Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>200 g Tofu rosso (zB von Taifun)</strong></li>
<li><strong>3 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>1 kleine Zwiebel</strong></li>
<li><strong>1/2 Bund glatte Petersilie</strong></li>
<li><strong>1 rote Paprika</strong></li>
<li><strong>1 1/2 El Paprikamark (alternativ: 1 p&#252;rierte Paprika)</strong></li>
<li><strong>100-150 ml passierte Tomaten</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Paprika, edels&#252;&#223;</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
<li><strong>1 gute Prise Kreuzk&#252;mmel, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1 gute Prise Sumach (alternativ: 1 Tl Balsamico-Essig oder Zitronensaft)</strong></li>
<li><strong>1 Knoblauchzehe</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1/2 Salatgurke</strong></li>
<li><strong>2-3 Strauchtomaten</strong></li>
<li><strong>1/2 Bund glatte Petersilie</strong></li>
<li><strong>1-2 El Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>1 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>Salz</strong></li>
<li><strong>Sojajoghurt, natur (Provamel oder Sojade, auf keinen Fall Alpro&#8230;der enth&#228;lt Vanille!)</strong></li>
<li><strong>Knoblauch oder frische Kr&#228;uter nach Geschmack</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Trockenhefe mit dem Rohrohrzucker ins Wasser einr&#252;hren und 10 Minuten stehen lassen (ja, ich mache bei Trockenhefe einen Vor&#8221;teig&#8221;, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass man so deutlich weniger Hefe ben&#246;tigt und sie den Teig besser treibt).</p>
<p>Die Mehle mit Hartweizengrie&#223; und Salz mischen, Hefewasser und Oliven&#246;l zuf&#252;gen und alles ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt etwa 2 Stunden gehen lassen.</p>
<p>Den Tofu zerbr&#246;seln und in einem Essl&#246;ffel Oliven&#246;l knusprig anbraten. Zwiebel, Knoblauch, rote Paprika und Petersilie fein hacken, zusammen mit dem angebraten Tofu und den restlichen Zutaten gut verr&#252;hren und kr&#228;ftig w&#252;rzig abschmecken. Falls das Ragout zu fl&#252;ssig sein sollte, kann man noch etwas Tomatenmark zur Bindung zuf&#252;gen.</p>
<p>Den Hefeteig in vier gleiche Teile teilen und auf der bemehlten Arbeitsfl&#228;che d&#252;nn oval ausrollen. Gleichm&#228;&#223;ig mit dem Ragout bestreichen. Die Fladen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen (je nachdem, wie knusprig man die Pizzen mag&#8230;).</p>
<p>In der Zwischenzeit die Gurke und die Tomaten entkernen und kleinschneiden, ebenso die Petersilie. Alles gut vermengen, Zitronensaft und Oliven&#246;l dazu und mit etwas Salz abschmecken.</p>
<p>Den Sojajoghurt mit Salz und zerdr&#252;cktem Knoblauch und/oder den gehackten Kr&#228;utern verr&#252;hren und gut abschmecken.</p>
<p>Die t&#252;rkischen Pizzen aus dem Ofen holen sobald sie fertig sind und noch hei&#223; mit dem Salat belegen und die Joghurtsauce dar&#252;ber tr&#228;ufeln. Genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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