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	<title>vegan-und-lecker.de &#187; Brot</title>
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	<description>Vegan und Lecker (heldenhafte Rezepte für jeden Tag)</description>
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		<title>Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2014 20:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen muss, aber bisher waren sie immer zu schnell aufgegessen, um h&#252;bsche Fotos davon zu machen&#8230;), aber Br&#246;tchen-Hunger kommt bei mir meist spontan und will ebenso spontan befriedigt werden, so dass ich dann h&#228;ufig auf gekaufte zur&#252;ckgreife. Aber ansonsten backe ich selbst. Und friere ein.</p>
<p>Irgendwie hat sich das in den letzten Jahren so eingeb&#252;rgert. Ich habe immer weniger Brot gefunden, was mir wirklich geschmeckt hat und habe auch keine Lust, daf&#252;r durch die halbe Stadt zu fahren. Au&#223;erdem bin ich ein Fan von 100%igem Vollkornbrot, was es fast nirgends gibt. Dazu kommt, dass mich das herk&#246;mmliche gekaufte Brot oft auch gar nicht satt macht, so dass ich sehr viel davon essen muss, wozu ich aber nicht immer Lust habe. Brot vom Biob&#228;cker ist zwar manchmal ok, wobei es auch da gro&#223;e Qualit&#228;ts- und Geschmacksunterschiede gibt, aber auf Dauer und bei uns Viel-Brot-Essern ist mir das einfach zu teuer. F&#252;r ein 1kg-Brot zahle ich hier vier Euro aufw&#228;rts, je nachdem, was an Saaten o&#228; drin ist.</p>
<p>Jedenfalls habe ich mich irgendwann mal vor ca. 7 Jahren mit dem Ansetzen von Sauerteig auseinandergesetzt und nach ein paar Fehlschl&#228;gen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Anfangs noch mit gekauftem Vollkornmehl, mittlerweile aber haben wir eine sehr gute und robuste M&#252;hle in der K&#252;che stehen, die in Windeseile frisches Korn zu fluffigem Mehl vermahlt. Hierdurch ist das Ergebnis nochmal um L&#228;ngen besser geworden. Von dem Erhalt der guten Inhaltsstoffe von Getreide und Pseudogetreide mal abgesehen, (so dass das Brot auch aus ern&#228;hrungsphysiologischer Sicht bombe ist) ist der Geschmack wirklich fantastisch und kein bisschen mit gekauftem Sauerteig und gekauftem Brot zu vergleichen! Auch ein noch so gutes Bio-B&#228;cker-Brot kann da einfach nicht mithalten.</p>
<p>Wie man an den diversen Brotback-Blogs sehen kann, gibt es unz&#228;hlige Verarbeitungsm&#246;glichkeiten von Mehl zu Brot, was meist aber mit relativ viel Aufwand und vor allem Genauigkeit, verschiedenen Teigf&#252;hrungen, Br&#252;hst&#252;cken, Quellst&#252;cken und Zeitpl&#228;nen verbunden ist. Die Ergebnisse k&#246;nnen sich zwar sehen lassen, aber mir pers&#246;nlich ist das viel zu viel Aufwand! Und wenn ein Brot schon dadurch misslingt, weil 0,5 g zu viel Hefe zugef&#252;gt wurde oder ich es nicht exakt bei 28°C habe reifen lassen oder gar 1 Minute zu lang auf falscher Stufe geknetet habe, dann ist dieses Rezept nichts f&#252;r mich. Ich ben&#246;tige Rezepte mit Mengenangaben, die auch ein paar Gramm Abweichung zulassen, au&#223;erdem muss die Zubereitung schnell und simpel und die Zeiteinteilung relativ flexibel sein. Dem kleinen M. ist es n&#228;mlich v&#246;llig egal, ob das Brot genau JETZT dreimal gefaltet werden muss, wenn er vor Hunger br&#252;llt, schlafen will oder die Windel voll hat und auch sonst nimmt er herzlich (und herzlos <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) wenig R&#252;cksicht, auf das, was seine Mami gerade tun will&#8230;</p>
<p>Daher habe ich in den letzten Monaten ein Rezept entwickelt, was mittlerweile zu meinem absoluten Standard-Brot-Rezept geworden ist. Es besteht aus reinem Vollkornmehl und ist unglaublich variabel! Ich schreibe euch hier die 100% Roggen-Variante mit K&#252;rbiskernen auf, aber man kann problemlos die H&#228;lfte des Mehls durch anderes Vollkornmehl nach Geschmack austauschen, auch durch helleres Mehl, falls man es nicht ganz so vollkornig mag (dann aber etwas weniger Wasser nehmen), mit den Kernen und Saaten ganz nach Geschmack variieren usw. Bei uns gibt es das Brot seit Monaten in zig Varianten, das hier ist die Basis-Version.</p>
<p>Au&#223;erdem ist es herrlich unkompliziert in der Zubereitung. Ihr braucht lediglich einen backstarken Roggenvollkorn-Sauerteig-Ansatz (der h&#228;lt sich im K&#252;hlschrank aber ewig, wenn man ihn regelm&#228;&#223;ig immer weiter z&#252;chtet &#8211; es lohnt sich also, einmal Zeit zu investieren und sich einen guten heran zu ziehen! Meiner ist bestimmt einige Jahre alt&#8230;). Ich habe immer 250 g Sauerteig im K&#252;hlschrank, den ich f&#252;r den Ansatz des Brotes nehme. Der wird gef&#252;ttert und dann werden 250 g abgenommen zur Verarbeitung und 250 g kommen wieder in den K&#252;hlschrank. F&#252;r das n&#228;chste Brot drei Tage sp&#228;ter&#8230;</p>
<p>Auch zeitlich ist dieses Brot quasi in jeden Alltag integrierbar. Morgens oder vormittags einfach den Sauerteig mit Wasser und Vollkornmehl vermengen. Ein paar Stunden reifen lassen (mindestens 4, nach oben keine wirkliche Grenze&#8230;), mit den &#252;brigen Zutaten vermengen (nur mit dem L&#246;ffel, keine K&#252;chenmaschine ist n&#246;tig, kein langes Kneten usw!), in die Form f&#252;llen, gehen lassen, backen, ausk&#252;hlen, genie&#223;en. Ich liebe es!</p>
<div id="attachment_1599" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1599 " title="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/05/Vollkornbrot.jpg" alt="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" width="576" height="360" /><p class="wp-caption-text">Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ein Kastenbrot (ca. 34&#215;12 cm, Fassungsverm&#246;gen der Form: 2l, wird aber nur knapp voll):</strong></p>
<ul>
<li><strong>250 g backstarker Roggensauerteigansatz (aus dem K&#252;hlschrank)</strong></li>
<li><strong>120 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>130 g Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>500 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>15 g Meersalz</strong></li>
<li><strong>15 g Agavensirup (oder Rohrohrzucker)</strong></li>
<li><strong>5-10 g Frischhefe (je nachdem, wie backstark euer Sauerteig ist)</strong></li>
<li><strong>400 g Wasser</strong></li>
<li><strong>50 g K&#252;rbiskerne</strong></li>
<li><strong>Haferflocken f&#252;r die Form</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Den Sauerteigansatz mit 120 g Roggenvollkornmehl und 130 g Wasser in einer Plastiksch&#252;ssel mit Deckel verr&#252;hren. An einem warmen Ort abgedeckt ca. 4 Stunden (oder l&#228;nger&#8230;) gehen lassen bis der Ansatz aktiviert und deutlich gegangen ist. Es sollten sich jetzt viele Blasen gebildet haben.</p>
<p>Von diesem Ansatz nun 250 g abnehmen und wieder zur&#252;ck in den K&#252;hlschrank stellen (ich bewahre meinen Sauerteigansatz immer in einem Einmachglas auf).</p>
<p>Die &#252;brigen 250 g des Sauerteigs mit allen &#252;brigen Zutaten (bis auf die Haferflocken) in eine gro&#223;e Sch&#252;ssel geben und alles gr&#252;ndlich mit einem L&#246;ffel vermengen. Ich gehe zum Schluss immer nochmal mit den H&#228;nden durch, damit alles gut vermischt ist. Die Konsistenz des Teiges ist recht weich und sehr klebrig, aber das soll so, da er noch ordentlich quillt und das Brot dadurch sch&#246;n saftig wird.</p>
<p>Die Kastenform gut einfetten und gleichm&#228;&#223;ig mit den Haferflocken (oder Mehl/Saaten o&#228;) ausstreuen. Den Teig einf&#252;llen und mit dem feuchten L&#246;ffelr&#252;cken glatt streichen. Mit Haferflocken bestreuen.</p>
<p>Das Brot an einem warmen Ort (ich heize immer den Ofen kurz auf 50°C, stelle ihn aus und dann das Brot in den kuschelig warmen Ofen) ca. 2 Stunden gehen lassen bis es sich merklich vergr&#246;&#223;ert hat und knapp an den Rand der Kastenform reicht.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen, dann das Brot aus der Form l&#246;sen, umdrehen und so auf dem Kopf weitere 10-15 Minuten backen (ich schalte da meist den Ofen aus und nutze die Restw&#228;rme).</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen und erst dann anschneiden. Genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>K&#252;rbis-Hefe-Zopf</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/29/kuerbis-hefe-zopf/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 13:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes Jahr welchen kaufen, sobald die Saison losgeht, denn K&#252;rbisse sehen einfach wundersch&#246;n aus! Sowohl in Form als auch in Farbe &#8211; wunderbare orange-T&#246;ne und runde weiche Formen, das mag ich sehr. Und ich mag eben auch den Herbst unwahrscheinlich gerne und K&#252;rbis ist einfach unab&#228;nderlich mit Herbst und buntem Laub bei mir verkn&#252;pft.</p>
<p>Was macht aber jemand, der K&#252;rbis nun eben nicht so gerne mag, dann mit dem Ding? Genau! Ich &#8220;schmuggel&#8221; ihn gerne ins Essen, so dass er zwar etwas Geschmack abgeben kann, aber nicht dominant ist, denn am allerliebsten habe ich ihn eben wegen der Farbe (graues oder pinkes Essen geht gar nicht f&#252;r mich, orangenes aber umso mehr <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). So dass es bei uns dann zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/10/18/kuerbis-gemuese-creme-suppe/">K&#252;rbis-Gem&#252;se-Creme-Suppe</a> gibt oder auch <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/11/05/kuerbis-kartoffel-gnocchi-mit-lauch-sahne-sauce-und-raeuchertofu/">K&#252;rbis-Kartoffel-Gnocchi</a>. Beides wirklich ausgesprochen lecker und auch f&#252;r K&#252;rbis-Nicht-Liebhaber bestens geeignet!</p>
<p>Als dritte Alternative, um K&#252;rbis m&#246;glichst neutral zu verarbeiten, habe ich die Option entdeckt, K&#252;rbisp&#252;ree in Brot zu verbacken! Das finde ich genial, denn der K&#252;rbis sorgt f&#252;r eine intensive orange-gelbe Farbe und zudem f&#252;r wunderbare Fluffigkeit. Und da er geschmacklich eh leicht s&#252;&#223;lich ist, bot sich eine Art K&#252;rbis-Stuten geradezu an.</p>
<p>Um dem Ganzen noch ein paar mehr Extra-N&#228;hrstoffe zu geben, habe ich den Hefe-Zopf mit einem Teil Vollkornmehl gebacken, wodurch er etwas fester aber immer noch sch&#246;n wattig ist, au&#223;erdem unterstreicht das Weizenvollkornmehl die leichte S&#252;&#223;e durch etwas Kernigkeit. Mit so einem K&#252;rbis-Hefe-Zopf kann man also ganz prima sowohl Gem&#252;se (K&#252;rbis) als auch Vollkornprodukte (Mehl) in Kinder oder Fast-Food-Erwachsene bekommen, ohne dass sie es wirklich merken werden, denn der Zopf ist einfach nur lecker! Er ist nicht so s&#252;&#223; wie klassischer Stuten, so dass man ihn gut mit herzhaften und s&#252;&#223;en Aufstrichen/Bel&#228;gen essen kann. Und falls wider Erwarten doch mal ein Rest &#252;brig bleiben sollte, kann man die trockenen Scheiben prima toasten und er schmeckt fast wie frisch. Eingefrieren l&#228;sst er sich nat&#252;rlich auch&#8230;</p>
<div id="attachment_1573" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1573 " title="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/K&#252;rbis-Hefe-Zopf.jpg" alt="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" width="512" height="387" /><p class="wp-caption-text">K&#252;rbis-Hefe-Zopf</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r einen gro&#223;en Zopf:</strong></p>
<ul>
<li><strong>380 g K&#252;rbisp&#252;ree (ich hatte Hokkaido, den ich einfach ungesch&#228;lt ged&#252;nstet/ged&#228;mpft und dann p&#252;riert habe)</strong></li>
<li><strong>200 g Weizenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>300 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>80 g Pflanzenmargarine, weich</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>evtl einen Schuss Sojamilch (je nach Feuchtigkeit des P&#252;rees&#8230;)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 El Sojasahne + 1 El Wasser</strong></li>
<li><strong>je eine gute Prise Salz und Zucker</strong></li>
<li><strong>2 El K&#246;rner-Mix (ich hatte Sonnenblumen-, K&#252;rbis- und Sojakerne)</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die beiden Mehlsorten mit Rohrohrzucker, Salz und Trockenhefe gut vermischen, dann das K&#252;rbisp&#252;ree sowie die weiche Margarine zuf&#252;gen. Alles mit dem Knethaken der K&#252;chenmaschine oder Handmixer ca. f&#252;nf Minuten auf kleiner Stufe durchkneten bis ein weicher geschmeidiger Teig entstanden ist. Der Teig sollte etwas feucht und keinesfalls zu trocken sein, da das Vollkornmehl noch etwas quillt, daher ggf. einen Schuss Sojamilch oder Wasser zuf&#252;gen bis die richtige Konsistenz erreicht ist.</p>
<p>Abgedeckt an einem warmen Ort 1-1 1/2 Stunden gehen lassen bis der Teig deutlich an Volumen gewonnen hat.</p>
<p>Den Teig mit den H&#228;nden kr&#228;ftig durchkneten, dann in drei m&#246;glichst gleichgro&#223;e Teile teilen. Jedes Teil zu einem langen Strang rollen und dann einen lockeren Zopf daraus flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.</p>
<p>Sojasahne mit Wasser, Salz und Zucker verr&#252;hren und den Zopf gleichm&#228;&#223;ig damit einpinseln. Den K&#246;rner-Mix darauf verteilen und ggf. leicht andr&#252;cken.</p>
<p>Den Zopf an einem warmen Ort m&#246;glichst abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen, evtl. l&#228;nger, bis er sch&#246;n aufgegangen ist.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen bis er schon goldglb gebr&#228;unt ist. Ausk&#252;hlen lassen, dann anschneiden und m&#246;glichst frisch genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/07/14/gartenkraeuter-pesto-kranz/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 10:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brot]]></category>
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		<description><![CDATA[Aaaaaalso, zun&#228;chst einmal die Knallernachricht: ich habe doch tats&#228;chlich mit meinen Spaghetti-Eis-Cupcakes den ersten Platz beim Back-A-Thon belegt und damit gewonnen   Ich freue mich immer noch riesig doll, bin ganz rot und ein kleines bisschen stolz. Auch meinen Gewinn (bis auf das Armband) habe ich schon bekommen und flei&#223;ig in dem tollen Kochbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aaaaaalso, zun&#228;chst einmal die Knallernachricht: ich habe doch tats&#228;chlich mit meinen <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/06/23/spaghetti-eis-cupcakes/">Spaghetti-Eis-Cupcakes</a> den ersten Platz beim <a href="http://bakingthelaw.wordpress.com/2013/06/07/back-a-thon-no-6-i-scream-for-ice-cream/">Back-A-Thon</a> belegt und damit gewonnen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich freue mich immer noch riesig doll, bin ganz rot und ein kleines bisschen stolz. Auch meinen Gewinn (bis auf das Armband) habe ich schon bekommen und flei&#223;ig in dem tollen Kochbuch &#8220;<a href="http://www.lotusartichoke.com/de/">The Lotus and the Artichoke</a>&#8221; gest&#246;bert. Ein wirklich sch&#246;nes empfehlenswertes Buch ohne Lifestyle-Chichi, bergeweise Ersatzprodukte, fancy Zutaten und &#228;hnlich unn&#252;tzen Krempel, daf&#252;r einfach mit ganz viel Geschmack und Seele und Pers&#246;nlichkeit und Bildern &#8211; so mag ich Kochb&#252;cher! Und der Gutschein f&#252;r den Shop &#8220;<a href="http://www.cupcakelook.com/shop-Cupcakelook.html">Cupcake Look</a>&#8221; ist quasi auch schon verbraten.</p>
<p>Jetzt aber zum heutigen Rezept: ich bin gar nicht so eine gro&#223;e Grillfreundin, aber wenn, dann ist tolles Brot ein absolutes Muss! Am Liebsten nicht einfach irgendein schn&#246;des gekauftes Baguette, sondern selbstgebacken sollte es sein und im besten Fall auch noch irgendetwas Au&#223;ergew&#246;hnliches haben. Dieses Mal habe ich eine Abwandlung meines geliebten <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/06/05/baerlauch-falten-brot/">B&#228;rlauch-Falten-Brotes</a> gemacht und ich bin ganz begeistert ob der Einfachheit der Zubereitung und des gro&#223;artigen Geschmacks. Definitiv ein neues Lieblings-Beilagen-Brot!</p>
<p>An sich ist es einfach ein ganz schlichter Brotteig, der ausgerollt und mit Pesto bestrichen wird, dann eingerollt, halbiert, &#8220;geflochten&#8221; und gebacken. Heraus kommt ein herrlich aromatisches fluffiges duftiges Brot, was von Pesto durchzogen ist &#8211; ein bisschen wie Zimtschnecken in herzhaft. Lecker!! Und die Optik erst&#8230;ich finde das Brot wirklich wundersch&#246;n.</p>
<p>Da auf unserem Balkon neben ein paar Tomaten und Blumen gaaaaaaanz viele verschiedene Kr&#228;uter wachsen, habe ich mich einfach mal f&#252;r ein Gartenkr&#228;uter-Pest entschieden mit tats&#228;chlich allem, was der Blumenk&#228;sten hergaben: Petersilie, Basilikum, Kerbel, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Zitronenmelisse. Eine auf den ersten Blick vielleicht etwas gewagte Kombination, aber geschmacklich wirklich herausragend! Nehmt also einfach, was ihr m&#246;gt und da habt &#8211; es schmeckt mit allem! Nat&#252;rlich auch mit Tomatenpesto oder ganz anderem&#8230;</p>
<p>Die obligatorischen N&#252;sse durften nat&#252;rlich nicht fehlen, ebenso wenig wie meine geliebten Hefeflocken, aber auch hier: experimentiert einfach rum, nehmt K&#252;rbiskerne statt N&#252;sse, lasst die Hefeflocken weg und verwendet Knoblauch, nehmt anderes &#214;l als Oliven&#246;l oder oder oder&#8230;ich verspreche, dieses Brot wird g&#246;ttlich! Es schmeckt ganz prima pur zu Gegrilltem und Salaten, aber auch mit leckerem <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/05/31/hummus-mit-paprika-und-petersilie/">Hummus</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/01/31/tofu-kraeuter-aufstrich/">veganem Frischk&#228;se</a> &#8211; ein Genuss!</p>
<div id="attachment_1549" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1549 " title="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/Pestobrot.jpg" alt="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz" width="448" height="329" /><p class="wp-caption-text">Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz</p></div>
<div id="attachment_1550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1550 " title="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/Pestobrot_.jpg" alt="Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten" width="448" height="322" /><p class="wp-caption-text">Gartenkr&#228;uter-Pesto-Kranz angeschnitten</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r einen gro&#223;en Kranz:</strong></p>
<ul>
<li><strong>400 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>2 Tl Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>220 ml lauwarmes Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>50 g frische Gartenkr&#228;uter (zB Petersilie, Basilikum, Kerbel, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Zitronenmelisse)</strong></li>
<li><strong>25 g Mandeln</strong></li>
<li><strong>25 g Waln&#252;sse</strong></li>
<li><strong>50 g (ja, Gramm!) Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>1-2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>ca. 3/4 Tl Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Mehl, Salz, Rohrohrzucker, Hefe und Wasser einige Minuten auf kleiner Stufe zu einem glatten Hefeteig verkneten (geht nat&#252;rlich auch mit den H&#228;nden). Der Teig sollte nicht trocken sein, aber auch auf keinen Fall klebrig!</p>
<p>Abgedeckt ca. 2-3 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat. Wer es eiliger hat, kann entweder einen Vorteig machen oder etwas mehr Hefe benutzen, dann geht´s etwas schneller.</p>
<p>Zwischenzeitlich die Kr&#228;uter waschen und zusammen mit den restlichen Zutaten zu einer feinen glatten Pesto-Paste p&#252;rieren, die Paste ist relativ fest, aber das soll so. Das Anr&#246;sten der N&#252;sse ist nicht notwendig, da das Pesto im Ofen durch das Backen quasi noch ger&#246;stet wird.</p>
<p>Wenn der Teig gut gegangen ist, auf der bemehlten Arbeitsfl&#228;che m&#246;glichst rechteckig ausrollen, ca. 0,5 cm dick. Gleichm&#228;&#223;ig mit dem Pesto bestreichen und dann von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer l&#228;ngs einmal halbieren und die beiden so entstandenen Str&#228;nge miteinander zu einem Zopf &#8220;verflechten&#8221;. Entweder so als Zopf backen oder zu einem Kranz zusammenlegen und die Enden etwas andr&#252;cken.</p>
<p>Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals f&#252;r mindestens 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel etwa 25 Minuten backen lassen (ich habe vergessen, auf die Uhr zu gucken, von daher: kontrolliert euer Brot lieber regelm&#228;&#223;ig und vielleicht braucht es auch l&#228;nger) bis es sch&#246;n aufgegangen und gut gebr&#228;unt ist.</p>
<p>Herausnehmen, kurz abk&#252;hlen lassen und m&#246;glichst frisch genie&#223;en (schmeckt aber auch noch prima am n&#228;chsten Tag <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) !</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kamut-Focaccia mit getrockneten Tomaten und Thymian</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2012/10/25/kamut-focaccia-mit-getrockneten-tomaten-und-thymian/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 20:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>

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		<description><![CDATA[Kamut-Focaccia h&#246;rt sich abgefahren an, oder?! Finde ich zumindest&#8230;bisher hatte ich auch noch nie das Vergn&#252;gen, mit Kamut zu backen, dabei liebe ich alte und ungew&#246;hnliche Getreidesorten und Dank eigener M&#252;hle ist auch das Mahlen kein Problem. Bei Kamut handelt es sich um &#8220;Khorasan-Weizen&#8221;, eine Urform des Hartweizens, wenn ich das richtig verstanden habe&#8230;er hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kamut-Focaccia h&#246;rt sich abgefahren an, oder?! Finde ich zumindest&#8230;bisher hatte ich auch noch nie das Vergn&#252;gen, mit Kamut zu backen, dabei liebe ich alte und ungew&#246;hnliche Getreidesorten und Dank eigener M&#252;hle ist auch das Mahlen kein Problem. Bei Kamut handelt es sich um &#8220;Khorasan-Weizen&#8221;, eine Urform des Hartweizens, wenn ich das richtig verstanden habe&#8230;er hat eine sattgelbe Farbe, sehr gro&#223;e K&#246;rner und schmeckt leicht nussig, zudem soll er vertr&#228;glicher sein als Weizen. Gesehen habe ich die K&#246;rner schon h&#228;ufiger, aber bisher waren sie mir schlicht zu teuer. Aber als ich im Bioladen letztens ein Angebot entdeckte, da das Mindesthaltbarkeitsdatum in K&#252;rze auslaufen sollte, habe ich zugeschlagen und bin nun endlich in den Genuss gekommen, Kamut zu probieren.</p>
<p>Unter anderem wurde das Getreide in ebendiesen Focaccias (jahaaa, ich wei&#223;, dass das nicht der korrekte Plural von Focaccia ist, aber das ist mir egal) verbacken, die es zu der leckeren <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/10/18/kuerbis-gemuese-creme-suppe/">K&#252;rbis-Gem&#252;se-Creme-Suppe</a> gab. Focaccia ist eine Art italienisches Fladenbrot, was vor dem Backen mit Oliven&#246;l betr&#228;ufelt wird. Es schmeckt ganz pur ebenso lecker wie mit frischen italienischen Kr&#228;utern wie Thymian oder Rosmarin oder auch mit Oliven, Knoblauch, getrockneten Tomaten o&#228;. Da ich keine gro&#223;e Oliven-Freundin bin, habe ich mich f&#252;r getrocknete Tomaten, Thymian und Waln&#252;sse entschieden: eine hervorragende Kombination! Durch die getrockneten Tomaten wird das Ganze fein w&#252;rzig und leicht fruchtig, &#252;berdeckt aber nicht den feinen Kamut-Geschmack. Und auf Waln&#252;sse in Backwaren steh ich einfach &#8211; egal, ob s&#252;&#223; oder salzig&#8230;</p>
<p>Die Focaccia macht nicht viel Arbeit oder Aufwand (man muss lediglich etwas Zeit zum Gehen und f&#252;r den Vorteig einplanen) und man kann eigentlich nichts falsch machen bzw. sie verzeiht nahezu alles und wird immer lecker! Wer keinen Kamut bekommt oder keine M&#252;hle hat oder das Getreide zu teuer findet, nimmt ganz einfach Dinkel- oder Weizenvollkornmehl, das funktioniert genauso und schmeckt auch ganz wunderbar.</p>
<div id="attachment_1435" class="wp-caption aligncenter" style="width: 452px"><img class="size-full wp-image-1435  " title="Kamut-Focaccia mit getrockneten Tomaten und Thymian" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2012/10/Focaccia.jpg" alt="Kamut-Focaccia mit getrockneten Tomaten und Thymian" width="442" height="493" /><p class="wp-caption-text">Kamut-Focaccia mit getrockneten Tomaten und Thymian</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 8 kleine oder zwei gro&#223;e Fladen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>100 g Kamutvollkornmehl (alternativ Dinkel- oder Weizenvollkornmehl)</strong></li>
<li><strong>100 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>2 g Frischhefe</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>400 g Kamutvollkornmehl <strong>(alternativ Dinkel- oder Weizenvollkornmehl)</strong></strong></li>
<li><strong><strong>50 g Hartweizengrie&#223;</strong></strong></li>
<li><strong><strong>50 g Weizenmehl Typ 405 oder 550</strong></strong></li>
<li><strong><strong>10 g Frischhefe</strong></strong></li>
<li><strong><strong>2 Tl Salz</strong></strong></li>
<li><strong><strong>1 El Rohrohrzucker</strong></strong></li>
<li><strong><strong>2 Tl Thymian, frisch oder getrocknet</strong></strong></li>
<li><strong><strong>250 ml Wasser</strong></strong></li>
<li><strong><strong>50 g getrocknete Tomaten</strong></strong></li>
<li><strong><strong>75 g Waln&#252;sse</strong></strong></li>
<li><strong><strong> 2 El Oliven&#246;l </strong></strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><strong>zum Bestreuen/Betr&#228;ufeln: </strong>2 El Oliven&#246;l + 1 1/2 Tl Thymian </strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>100 g Kamutvollkornmehl mit 2 g Hefe und 100 ml Wasser verr&#252;hren und abgedeckt in einer Sch&#252;ssel zwei Stunden gehen lassen (bei eher warmer Raumtemperatur).</p>
<p>Die getrockneten Tomaten grob hacken, ebenso wie die Waln&#252;sse und den Thymian. Zusammen mit den restlichen Zutaten (au&#223;er dem Oliven&#246;l und Thymian zum Bestreuen) und dem Vorteig in eine gro&#223;e R&#252;hrsch&#252;ssel geben. Alles mit der K&#252;chenmaschine oder den Knethaken des Handmixers 5-10 Minuten auf niedriger Stufe zu einem geschmeidigen und elastischen Teig verkneten, der weder klebrig noch trocken ist (lieber einen Tick zu feucht, da das Vollkornmehl noch etwas quillt).</p>
<p>Den Teig abgedeckt ca. 30-60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich deutlich vergr&#246;&#223;ert hat.</p>
<p>In 2-8 Portionen teilen (je nachdem, wie viele Fladen man m&#246;chte), die einzelnen Teigst&#252;cke etwas rund formen und mit der Hand flachdr&#252;cken (etwa 1 1/2 cm Dicke). Mit den Fingerkuppen kr&#228;ftig und gleichm&#228;&#223;ig Mulden in den Teig dr&#252;cken und den Fladen dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren. So den gesamten Teig aufbrauchen.</p>
<p>Die Fladen gro&#223;z&#252;gig mit Oliven&#246;l einpinseln oder betr&#228;ufeln und den &#252;brigen Thymian dar&#252;ber streuen. Nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 15-25 Minuten backen lassen (je nach Gr&#246;&#223;e der Fladen) bis sie goldbraun, aber noch leicht weich sind.</p>
<p>Entweder lauwarm oder ausgek&#252;hlt servieren und am Besten ganz frisch genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Laugenbr&#246;tchen mit Sesam</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2012/08/18/laugenbroetchen-mit-sesam/</link>
		<comments>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2012/08/18/laugenbroetchen-mit-sesam/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Aug 2012 12:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem ich einige Jahre im Schwabenl&#228;ndle verbracht habe (sch&#246;n war´s   ), hat es mir jegliches Laugengeb&#228;ck angetan. Denn das k&#246;nnen sie, die Schwaben! An sich halte ich nicht so viel von regionalen Vorurteilen und Klischees, aber manchmal treffen sie einfach zu und wenn sie so kulinarisch positiv ausfallen, sind Klischees toll.
Neben der klassischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem ich einige Jahre im Schwabenl&#228;ndle verbracht habe (sch&#246;n war´s <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ), hat es mir jegliches Laugengeb&#228;ck angetan. Denn das k&#246;nnen sie, die Schwaben! An sich halte ich nicht so viel von regionalen Vorurteilen und Klischees, aber manchmal treffen sie einfach zu und wenn sie so kulinarisch positiv ausfallen, sind Klischees toll.</p>
<p>Neben der klassischen unveganen Butterbrezel, die es dort wirklich an jeder Ecke und zu jeder Gelegenheit gibt (auch auf Parties, bei Fr&#252;hst&#252;ckseinladungen, sogar oft zum Kaffee!), gibt es auch immer eine gro&#223;e Auswahl an Laugengeb&#228;ck wie Brezeln, Br&#246;tchen, Stangen und (wenn man &#8211; wie ich &#8211; in Ulm ist) Laugenspatzen (Ulmer Spatz!!) mit und ohne Salz, K&#246;rnern etc. Und im Gegensatz zu vielem, was man bei nord- oder mitteldeutschen B&#228;ckern bekommt, ist das Laugengeb&#228;ck dort nicht trocken, sobald es den Ofen verl&#228;sst, sondern wunderbar flauschig, frisch, laugig und einfach nur yummy! Damit war meine Versorgung wirklich immer gesichert und ich war viiiiieeel unterwegs zu der Zeit (man muss nat&#252;rlich nachfragen, da manche Rezepturen nach Schweineschmalz verlangen, b&#228;h! Aber die meisten sind vegan).</p>
<p>Mittlerweile weile ich in Mitteldeutschland (f&#252;r mich Fischkopp ist das tiefster S&#252;den, da unterhalb von Hannover, aber gut&#8230;) und auch, wenn die Qualit&#228;t von Laugengeb&#228;ck hier langsam besser wird, so richtig etabliert ist das noch nicht. Au&#223;erdem stehe ich bekanntlich auf Selbermachen und was liegt da n&#228;her, als leckerschmecker Laugenbr&#246;tchen zu machen??</p>
<p>Gedacht, getan. Es ist &#252;berhaupt nicht schwer, das zu hause nach zu machen, man braucht nur einen sch&#246;nen Hefeteig (ich habe dieses Mal 1050er Mehl genommen, aber ganz helles geht nat&#252;rlich auch), aus dem Br&#246;tchen geformt werden und diese werden in Natron-Salz-Wasser f&#252;r eine Minute pro Seite gekocht, dann bestreut und gebacken.</p>
<p>Original verwendet man nat&#252;rlich 5%ige kalte Brezel-Lauge aus der Apotheke, aber erstens ist es super schwer, die zu bekommen und zweitens ist der Umgang damit sehr gef&#228;hrlich, da sie stark &#228;tzend ist. Das hei&#223;t, man darf nur bestimmte Materialien verwenden, muss mit Mundschutz arbeiten und Handschuhen (am Besten drau&#223;en&#8230;) und hat danach dann einen Bottich voll &#228;tzender Lauge zu hause rumstehen. Neee, mit mir nich´! Ich habe einfach ein Gemisch aus Haushaltsnatron und Salz genommen, das hat ganz prima funktioniert, war ungef&#228;hrlich und hat ganz wunderbar laugig lecker geschmeckt (ich fand den Geschmack wirklich sehr typisch, daher gibt es f&#252;r mich keinen Grund, das Theater mit der Brezel-Lauge zu machen). Da ich pers&#246;nlich das Slaz auf Laugenged&#246;ns nicht mag und es immer abkratze, habe ich die Br&#246;tchen mit Sesam bestreut &#8211; LECKER! Nat&#252;rlich kann man stattdessen grobes Salz oder auch andere Saaten und K&#246;rner nehmen, ganz nach Geschmack.</p>
<p>Ich esse die Br&#246;tchen am Liebsten pur oder mit dick Alsan (vegane Butterbrezel quasi), sie eignen sich auch sehr gut als Beilage zum Grillen o.&#228;.</p>
<div id="attachment_1404" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><img class="size-full wp-image-1404   " title="Laugenbr&#246;tchen mit Sesam" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2012/08/Laugenbr&#246;tchen.jpg" alt="Laugenbr&#246;tchen mit Sesam" width="553" height="380" /><p class="wp-caption-text">Laugenbr&#246;tchen mit Sesam</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ca. 12 Br&#246;tchen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>500 g Weizenmehl Typ 1050 (oder 405/550)</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 El Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1/4 W&#252;rfel Frischhefe</strong></li>
<li><strong>250 ml Wasser, lauwarm</strong></li>
<li><strong>20 g Alsan, sehr weich</strong></li>
<li><strong>Sesam zum Bestreuen</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 l Wasser</strong></li>
<li><strong>2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>50 g Natron</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser aufl&#246;sen und 10 Minuten stehen lassen bis sich Bl&#228;schen bilden. Mehl, Salz und Alsan in eine gro&#223;e R&#252;hrsch&#252;ssel geben, das Hefe-Zucker-Wasser zuf&#252;gen und alles am Besten mit den Knethaken des Handmixers oder mithilfe der K&#252;chenmaschine etwa 5 Minuten kneten bis ein glatter weicher homogener Teig entsteht, der nicht klebt.</p>
<p>Abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Erneut durchkneten, dann in 12 Teile teilen und in die gew&#252;nschte Form bringen. Die geformten Br&#246;tchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und abgedeckt mit einem K&#252;chenhandtuch nochmals 20 Minuten gehen lassen.</p>
<p>F&#252;r die Lauge das Wasser mit dem Salz und Natron in einem gro&#223;en (breiten) Topf aufkochen. Die gegangenen Br&#246;tchen einzeln in die kochende Lauge geben (immer 2-3 zur gleichen Zeit, je nach Gr&#246;&#223;e des Topfes), eine Minute ziehen lassen, dann umdrehen und nochmals eine Minute sieden. Herausnehmen und und wieder auf dem Backblech platzieren, dann die n&#228;chsten Br&#246;tchen laugen. In der Zwischenzeit die bereits gelaugten Br&#246;tchen mit einer Rasierklinge oder einem sehr scharfen Messer kreuzf&#246;rmig einschneiden und mit Sesam bestreuen.</p>
<p>Sobald alles Br&#246;tchen fertig sind, im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober und-Unterhitze etwa 20-25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, abk&#252;hlen oder das erste schon lauwarm genie&#223;en&#8230;.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mohnzopf-Br&#246;tchen</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2012/06/10/mohnzopf-broetchen/</link>
		<comments>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2012/06/10/mohnzopf-broetchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 14:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal habe ich so Phasen. Phasen, in denen ich ganz schrecklich kr&#252;sch (f&#252;r Nicht-Norddeutsche: kr&#252;sch=m&#228;kelig) in bezug auf Essen bin. Da schmeckt mir irgendwie nix richtig, alles doof und w&#228;h und wenn der Geschmack gut ist, passt mir das Mundgef&#252;hl nicht oder waswei&#223;ich. Anstrengend! Nicht nur f&#252;r meine Mitmenschen, sondern vor allem f&#252;r mich selber&#8230;
Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal habe ich so Phasen. Phasen, in denen ich ganz schrecklich kr&#252;sch (f&#252;r Nicht-Norddeutsche: kr&#252;sch=m&#228;kelig) in bezug auf Essen bin. Da schmeckt mir irgendwie nix richtig, alles doof und w&#228;h und wenn der Geschmack gut ist, passt mir das Mundgef&#252;hl nicht oder waswei&#223;ich. Anstrengend! Nicht nur f&#252;r meine Mitmenschen, sondern vor allem f&#252;r mich selber&#8230;</p>
<p>Da ich das aber von mir kenne (und auch wei&#223;, dass das genauso schnell wieder weggeht wie es gekommen ist), habe ich mittlerweile herausgefunden, dass es ein paar Dinge gibt, die wirklich immer (IMMER!) gehen, lustigerweise sind das nur uns&#252;&#223;e Sachen, denn s&#252;&#223; mag ich in so M&#228;kel-Zeiten gar nicht. Und richtig vollkorniges Zeug auch nicht &#8211; zu anstrengend beim Kauen&#8230;</p>
<p>Was aber zB immer geht, sind n&#228;hrstofflose Wei&#223;mehl-Sachen. Und in solchen Phasen sollte ich tunlichst den &#8220;Gel&#252;sten&#8221; folgen, egal wie gut ich das finde. Also gibt es dann bei uns wei&#223;e Nudeln und eben auch wei&#223;es Brot oder Br&#246;tchen (nicht nur, denn dem Gewissen zuliebe esse ich schon ab und zu eine Scheibe selbstgebackenes Vollkornbrot, aber&#8230;). Das ist aber gar nicht sooo schlecht, denn ich liebe es, Hefezeugs zu backen! Keine Ahnung, warum, aber Hefeteige in allen Variationen finde ich gro&#223;artig. Ich mag es, den Teig zuzubereiten und anzufassen und zu kneten, aber auch, ihm quasi zuzusehen, wie er aufgeht, die Hefe Bl&#228;schen wirft und was f&#252;r Prachtexemplare sp&#228;ter aus dem Ofen kommen, obwohl doch nur so ein Fitzel Teig in der Sch&#252;ssel war. Hefe ist etwas Wunderbares f&#252;r mich.</p>
<p>Und richtig toll isses einfach nur mit hellem Mehl, da kann man mir erz&#228;hlen, was man will.</p>
<p>Dieses Mal ist meine Wahl auf Mohnbr&#246;tchen gefallen und die sollten so riiiiiiichtig sch&#246;n fluffig locker sein, mit knuspriger Kruste, gaaaanz viel Mohn und nicht hefig schmecken. Ach ja, und nicht s&#252;&#223;. Es sind also keine Mohnstuten-Br&#246;tchen, sondern Semmeln. Mit Mohn. Und weil´s sch&#246;ner aussieht, wurden es Z&#246;pfe.</p>
<p>Die Z&#246;pfchen sind wirklich gro&#223;artig geworden. Exakt so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Da ich frische Br&#246;tchen zum Fr&#252;hst&#252;ck haben wollte, habe ich mich f&#252;r eine lange Teigf&#252;hrung &#252;ber Nacht entschieden, wodurch der Hefeanteil sehr gering ausf&#228;llt. Morgens muss man sie dann nur formen, Zimmertemperatur annehmen lassen w&#228;hrend der Ofen aufheizt und dann backen. Heraus kommen herrlich frische knusprige Mohnbr&#246;tchen-Z&#246;pfe oder Mohnzopf-Br&#246;tchen oder Zopf-Mohnbr&#246;tchen?! Egal, sie waren zumindest oberlecker &#8211; selbst f&#252;r meinen M&#228;kel-Gaumen.</p>
<div id="attachment_1374" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1374 " title="Mohnzopf-Br&#246;tchen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2012/06/Mohnz&#246;pfe.jpg" alt="Mohnzopf-Br&#246;tchen" width="448" height="397" /><p class="wp-caption-text">Mohnzopf-Br&#246;tchen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 6 Z&#246;pfe:</strong></p>
<ul>
<li><strong>300 g Weizenmhel Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>3/4 Tl Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>150-160 ml kaltes Wasser (nicht extra kalt, sondern so, wie es aus dem Hahn kommt)</strong></li>
<li><strong>20 g Alsan</strong></li>
<li><strong>1 geh. Tl Maisst&#228;rke + 1 1/2 El Wasser</strong></li>
<li><strong>4 El Blaumohn, ganz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Das Mehl mit Trockenhefe, Salz und Rohrohrzucker mischen. Das Wasser (zun&#228;chst nur 150 ml, wenn der Teig sp&#228;ter zu trocken ist, noch einen Teel&#246;ffel mehr zuf&#252;gen) zugeben und am Besten mit der K&#252;chenmaschine/dem Handmixer mindestens 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig sollte homogen sein und gut zusammenhalten, aber keineswegs zu weich oder feucht, da jetzt noch das Fett zugef&#252;gt wird.</p>
<p>Die Alsan vorsichtig schmelzen und das fl&#252;ssige Fett in den Teig einarbeiten. Meiner Erfahrung nach geht das am Besten mit den H&#228;nden &#8211; man muss richtig quetschen und kneten, anfangs sieht es so aus, als w&#252;rde sich das Fett und der Teig nie verbinden, aber nach 1-2 Minuten und etwas Kraft und Geduld erh&#228;lt man einen wunderbar geschmeidigen Teig.</p>
<p>Den Teig in eine ausreichend gro&#223;e Sch&#252;ssel mit Deckel geben und an einem k&#252;hlen Ort &#252;ber Nacht stehen lassen.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen den Teig aus der Sch&#252;ssel nehmen, mit den H&#228;nden kr&#228;ftig durchkneten und in 6 gleich gro&#223;e St&#252;cke teilen. Jedes Teigst&#252;ck nochmals halbieren (oder dritteln, je nachdem, was man f&#252;r Z&#246;pfe m&#246;chte) und dann auf der leicht bemehlten Arbeitsfl&#228;che zu gleichm&#228;&#223;igen langen Str&#228;ngen rollen. Jeweils zwei Str&#228;nge miteinander verflechten (es gehen nat&#252;rlich auch drei, dann wird´s sch&#246;ner, aber das war mir zu viel Arbeit) und die Enden etwas einschlagen.</p>
<p>So mit dem ganzen Teig verfahren. Die St&#228;rke mit dem Wasser verr&#252;hren und den Mohn auf einen kleinen Teller geben. Jetzt die Oberfl&#228;che von jedem Zopf gro&#223;z&#252;gig mit der Wasser-St&#228;rke-Mischung einpinseln und in den Mohn dr&#252;cken. Die Z&#246;pfe mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.</p>
<p>Nun den Backofen vorheizen auf 220 °C Ober- und Unterhitze. Dann die Br&#246;tchen darin f&#252;r 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und die Br&#246;tchen weitere 15 Minuten backen lassen.</p>
<p>Aus dem Ofen nehmen, etwas ausk&#252;hlen lassen und so frisch wie m&#246;glich genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vollkorn-K&#246;rner-Mix-Bagels</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2011/07/18/vollkorn-koerner-mix-bagels/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 13:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Snack]]></category>

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		<description><![CDATA[Bagels sind f&#252;r mich der Inbegriff von einem leckeren Fr&#252;hst&#252;ck. Ich wei&#223; nicht, warum, aber ich finde Bagels um L&#228;ngen besser als Br&#246;tchen, die es tats&#228;chlich nur alle paar Monate gibt. Ansonsten backe ich ja meist selbst so richtig sch&#246;n vollkorniges Sauerteigbrot. Aber so ab und zu gibt´s eben auch Bagels, die ich aber immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bagels sind f&#252;r mich der Inbegriff von einem leckeren Fr&#252;hst&#252;ck. Ich wei&#223; nicht, warum, aber ich finde Bagels um L&#228;ngen besser als Br&#246;tchen, die es tats&#228;chlich nur alle paar Monate gibt. Ansonsten backe ich ja meist selbst so richtig sch&#246;n vollkorniges Sauerteigbrot. Aber so ab und zu gibt´s eben auch Bagels, die ich aber immer nur bei einem ganz bestimmten &#8220;B&#228;cker&#8221; (es ist kein B&#228;cker, sondern so eine B&#228;cker-SB-Kette &#8211; Asche auf mein Haupt&#8230;) hole, da ich da wei&#223;, dass sie vegan sind. Oft enthalten sie sonst n&#228;mlich irgendeine Form von Milch und/oder Ei.</p>
<p>Ebendiese B&#228;cker-Ketten-Bagels will ich aber so gar nicht unterst&#252;tzen, zumal sie mit Wei&#223;mehl gebacken sind, was ich gelegentlich sehr gerne esse, vor allem in Kuchen, aber eben in Brot meide. Daher habe ich wieder angefangen, gelegentlich Br&#246;tchen statt Brot zu backen, aber das ist eben nicht dasselbe wie Bagels! Bagels sind sehr gehaltvoll, man hat mehr zu kauen als beim Br&#246;tchen und mich halten sie auch l&#228;nger satt (selbst die Wei&#223;mehl-Variante&#8230;).</p>
<p>Das Besondere an den Dingern ist, dass sie nach dem Formen und Gehen f&#252;r 1-2 Minuten in Salzwasser gekocht (ja, gekocht!) und erst dann gebacken werden. Hierdurch werden sie so, hm, &#8220;chewy&#8221; vielleicht?! Jedenfalls bekommen sie eine etwas &#8220;z&#228;he&#8221; Kruste (sie werden nicht knusprig und sollen das auch nicht&#8230;) und sind innen aber sch&#246;n weich. Ich finde diese Kombination perfekt! Durch das Kochen werden irgendwie die &#228;u&#223;eren Poren verschlossen, so dass die Bagels innen nicht trocken werden und meiner Erfahrung nach halten sie sich tagelang, ohne alt zu schmecken. Hierdurch werden sie f&#252;r mich auch perfekt zum Mitnehmen, denn selbst nach einem Tag im Rucksack schmecken sie immer noch saftig.</p>
<p>Ich habe eine Teil-Vollkorn-Variante gemacht, das Verh&#228;ltnis von Vollkorn- zu Wei&#223;mehl war f&#252;r meinen Geschmack perfekt, und vor allem sch&#246;n viele Kerne und K&#246;rner in den Teig und oben drauf. Oberlecker!! Und zwei von den Dingern halten mich dann echt gut bis nachmittags satt.</p>
<p>Bagels machen schon recht viel Arbeit, der Teig muss gut geknetet werden und lange gehen, da er recht schwer ist (und ich ungern so viel Hefe nehme&#8230;), vor allem aber das Formen ist nervig (der Teig rei&#223;t leicht) und das Kochen dauert auch seine Zeit, da bei mir nur 2 St&#252;ck in den Topf passten, da sie ja w&#228;hrend des Kochens gut aufgehen. Und man muss die ganze Zeit daneben stehen&#8230;Aber es lohnt sich wirklich! Vor allem kann man sie sehr gut einfrieren und dann st&#252;ckweise auftauen, von daher w&#252;rde ich auf jeden Fall raten, die ganz oder sogar die doppelte Menge zu machen&#8230;</p>
<p>Wem das Formen zu nervig ist und wer keinen gro&#223;en Wert auf das Loch in der Mitte legt, kann die Bagels auch einfach als Br&#246;tchen machen, also B&#228;llchen aus dem Teig formen, gehen lassen, etwas platt dr&#252;cken und dann kochen. Optisch weniger sch&#246;n, geschmacklich aber identisch.</p>
<p>Ach so, am perfektesten finde ich die leckeren Dinger mit <a href="http://vegan-und-lecker.de/2009/12/20/kraeuter-quark-dip/">diesem veganen Frischk&#228;se</a>&#8230;.mmmmhhhh&#8230;.</p>
<div id="attachment_1000" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1000 " title="Vollkorn-K&#246;rner-Mix-Bagels" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2011/07/DSCF68631.jpg" alt="Vollkorn-K&#246;rner-Mix-Bagels" width="512" height="325" /><p class="wp-caption-text">Vollkorn-K&#246;rner-Mix-Bagels</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ca. 12 Bagels á 10 cm Durchmesser:</strong></p>
<ul>
<li><strong>350 Dinkel (wer keine M&#252;hle zum frisch Mahlen hat, nimmt fertiges Dinkelvollkornmehl)</strong></li>
<li><strong>200 g Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe ohne Emulgator</strong></li>
<li><strong>2 El Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>270 ml Wasser, lauwarm</strong></li>
<li><strong>60 ml Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>3 El Sonnenblumenkerne</strong></li>
<li><strong>3 El Sesam, ungesch&#228;lt</strong></li>
<li><strong>3 El K&#252;rbiskerne</strong></li>
<li><strong>3 El Leinsamen</strong></li>
<li><strong>3 l Wasser + 1 1/2 Tl Salz (zum Kochen)</strong></li>
<li><strong>2 El Sojasahne + 2 El Wasser (zum Bestreichen)</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Trockenhefe zusammen mit 1 Tl Rohrohrzucker in dem warmen Wasser aufl&#246;sen und 10 Minuten stehen lassen bis sich viele feine Bl&#228;schen bilden.</p>
<p>Den Dinkel fein mahlen und mit dem hellen Mehl sowie restlichem Rohrohrzucker und Salz gut mischen. Das Hefewasser sowie das Oliven&#246;l zuf&#252;gen und alles am Besten in der K&#252;chenmaschine oder mit den Knethaken des Handmixers ca. 10 Minuten kr&#228;ftig durchkneten. Der Teig darf ruhig ein bisschen klebrig sein, aber nicht viel.</p>
<p>Die Kerne und K&#246;rner mischen und 2/3 davon unter den Teig kneten, das restliche Drittel in einen tiefen Teller geben.</p>
<p>Den Teig an einem warmen Ort abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen. Danach aus der Sch&#252;ssel nehmen, von Hand nochmals kr&#228;ftig durchkneten und in 12 gleichgro&#223;e St&#252;cke teilen. Die St&#252;cke jeweils zu B&#228;llchen formen, in die Mitte mit einem Holzl&#246;ffelstiel oder den Fingern ein Loch machen und dann das Lochen nach und nach (langsam&#8230;) vergr&#246;&#223;ern (Vorsicht, der Teig rei&#223;t leicht &#8211; falls das passiert, einfach wieder etwas zusammendr&#252;cken) bis es etwa 4 cm gro&#223; ist.</p>
<p>Die geformten Bagels auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen und dann (je nach Topfgr&#246;&#223;e) jeweils zwei Bagels hineingeben und von jeder Seite etwa eine Minute kochen lassen, hierbei gehen sie stark auf.</p>
<p>Die Bagels mittels einer Schaumkelle o.&#228;. rausnehmen und wieder auf das Backblech legen, die n&#228;chsten in den Topf usw.</p>
<p>Die Sojasahne mit dem Wasser mischen, die Bagels damit einpinseln und mit der Oberseite in die &#252;brigen K&#246;rner dr&#252;cken.</p>
<p>Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 °C Ober- und Unterhitze etwa 20-25 Minuten backen. Ausk&#252;hlen lassen und genie&#223;en&#8230;</p>
<p>Et voilá!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>B&#228;rlauch-Falten-Brot</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2011/06/05/baerlauch-falten-brot/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 16:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Snack]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist DAS perfekte ultimative Brot f&#252;r Parties, zum Grillen oder auch f&#252;r unterwegs zum Einfach-So-Wegm&#252;pfeln. Ich bin ganz hin und weg&#8230;.
An sich ist das Brot mal wieder aus meinen derzeit allgegenw&#228;rtigen Resteverwertungsgedanken entstanden, da noch ein angebrochenes Glas B&#228;rlauch-Pesto im K&#252;hlschrank stand, was irgendwie verarbeitet werden musste. Und da Nudeln mit Pesto mir f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist DAS perfekte ultimative Brot f&#252;r Parties, zum Grillen oder auch f&#252;r unterwegs zum Einfach-So-Wegm&#252;pfeln. Ich bin ganz hin und weg&#8230;.</p>
<p>An sich ist das Brot mal wieder aus meinen derzeit allgegenw&#228;rtigen Resteverwertungsgedanken entstanden, da noch ein angebrochenes Glas B&#228;rlauch-Pesto im K&#252;hlschrank stand, was irgendwie verarbeitet werden musste. Und da Nudeln mit Pesto mir f&#252;r heute zu schn&#246;de waren und ich zudem auch noch ein Eckchen Frischhefe da hatte, ist dieses sagenhafte Brot entstanden!</p>
<p>Es ist total weich und fluffig mit einer perfekten Struktur und seeeehr zart. Die Konsistenz erinnert eher an Hefezopf, der Geschmack hingegen an Knoblauch-Kr&#228;uterbutter. Das Ganze ist wirklich simpel: lockerer Hefeteig, Pesto mit Alsan verr&#252;hrt und lecker gew&#252;rzt, auf den ausgerollten Hefeteig streichen, dann Bl&#228;tterteig-&#228;hnlich falten und wieder ausrollen, in Streifen schneiden und diese wie eine Ziehharmonika falten, in einer Kuchenform ringf&#246;rmig anordnen, backen, fertig.</p>
<p>Es ist eine kleine Schmiererei mit dem Falten und ausrollen, zumindest wenn man so ungeduldig ist wie ich&#8230;aber erstens tut es dem Brot und vor allem dem Geschmack keinen Abbruch, wenn die Schichten ungleichm&#228;&#223;ig sind und zweitens kann man die Schmiererei umgehen, indem man den mit der Pesto-&#8221;Butter&#8221; bestrichenen und gefalteten Teig vor dem erneuten Ausrollen in den K&#252;hlschrank stellt, so dass das Fett wieder fest wird und nicht so rausschmiert.</p>
<p>Ich empfehle dringend, die doppelte Menge zu machen, ihr werdet es sonst bereuen&#8230;wir haben die hier angegebene Menge binnen k&#252;rzester Zeit mal eben so weggegessen, das Brot ist der Hammer!</p>
<p>Anstelle von B&#228;rlauch-Pesto eignet sich auch Pesto Rosso oder Basilikum-Pesto oder auch einfach ganz viele frische feingehackte Kr&#228;uter, die mit der Alsan vermengt werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesteckt und ich wette, dass alle Varianten sooooo gut schmecken&#8230;</p>
<div id="attachment_1019" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1019 " title="B&#228;rlauch-Falten-Brot" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2011/06/DSCF67081.jpg" alt="B&#228;rlauch-Falten-Brot" width="576" height="292" /><p class="wp-caption-text">B&#228;rlauch-Falten-Brot</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine 18cm-Springform (f&#252;r eine normalgro&#223;e Springform einfach die Zutaten verdoppeln):</strong></p>
<ul>
<li><strong>125 Weizenmehl Typ 1050</strong></li>
<li><strong>75 g Dinkelmehl Typ 812 (die Mehlsorten sind wie immer variabel!)</strong></li>
<li><strong>2 El Hartweizengrie&#223;</strong></li>
<li><strong>3/4 Tl Meersalz</strong></li>
<li><strong>1 El Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1/4 W&#252;rfel Frischhefe (oder die entsprechende Menge Trockenhefe)</strong></li>
<li><strong>1 El Oliven&#246;l (optional!)</strong></li>
<li><strong>120 ml Sojamilch, zimmerwarm</strong></li>
<li><strong>Mehl zum Bestreuen der Arbeitsfl&#228;che</strong></li>
<li><strong>50 g Alsan, sehr weich</strong></li>
<li><strong>1 geh. El <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/05/01/baerlauch-pesto/">B&#228;rlauch-Pesto</a> (oder jedes andere Pesto wie zB Pesto Rosso, Oliven Pesto, Basilikum Pesto usw.)</strong></li>
<li><strong>2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Mehle mit dem Hartweizengrie&#223; und dem Meersalz sorgf&#228;ltig mischen. In die Mitte eine Mulde machen, hier rein die Hefe br&#246;ckeln, Rohrohrzucker dar&#252;ber streuen. Einige Essl&#246;ffel der Sojamilch dazu geben und zu einem kleinen Vorteig verr&#252;hren. F&#252;r zehn Minuten gehen lassen.</p>
<p>Oliven&#246;l und die restliche Sojamilch zuf&#252;gen und alles mit der K&#252;chenmaschine, dem Handmixer oder den H&#228;nden zu einem weichen homogenen Teig verkneten. Am Besten einige Minuten richtig gut durchkneten, je l&#228;nger desto besser.</p>
<p>Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort f&#252;r ca. 1/2 Stunde gehen lassen.</p>
<p>In der Zwischenzeit die weiche Alsan mit dem B&#228;rlauchpesto, den Hefeflocken und Salz nach Geschmack zu einer geschmeidigen Paste verr&#252;hren. In den K&#252;hlschrank stellen und wieder fest werden lassen.</p>
<p>Den Hefeteig mit den H&#228;nden nochmals kr&#228;ftig durchkneten, evtl. noch etwas Mehl zuf&#252;gen. Auf der gut bemehlten Arbeitsplatte zu einem Rechteck ausrollen, ca. 5 mm dick. Die B&#228;rlauch-Alsan-Paste mit einem L&#246;ffel gleichm&#228;&#223;ig darauf verstreichen, hierbei ringsum einen 3cm-Rand lassen.</p>
<p>Den Teig von den L&#228;ngsseiten jeweils zur Mitte hin falten, die kurzen Seiten jeweils dar&#252;ber auch zur Mitte falten, so dass ein gefaltetes &#8220;P&#228;ckchen&#8221; entsteht. Dieses P&#228;ckchen am Besten auf einem Teller f&#252;r 1/2-1 Stunde in den K&#252;hlschrank legen zum K&#252;hlen und Festwerden.</p>
<p>Den gek&#252;hlten Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte erneut ausrollen, nicht irritieren lassen, wenn B&#228;rlauch-Paste austritt und rumschmiert, ich finde, das Brot sind so toll aus, weil es gerade alles andere als perfekt ist&#8230;Ausgetretene B&#228;rlauch-Paste einfach oben drauf schmieren und gut is´.</p>
<p>Das Rechteck in ca. 4cm breite Streifen schneiden. Eine Springform mit Backpapier auslegen oder gut einfetten.</p>
<p>Jeden Streifen einfach wie eine Ziehharmonika ein paar Mal falten und ringf&#246;rmig aneinander in die Springform legen. Auch hier ist es &#252;berhaupt gar nicht wichtig, dass alles perfekt und gleichm&#228;&#223;ig ist, meine Streifen waren mal dicker und mal d&#252;nner, mal l&#228;nger und mal k&#252;rzer, mal ordentlich und auch mal unordentlich. Zum Schluss sollte die Springform einfach rundum komplett mit Ziehharmonika-Streifen ausgelegt sein.</p>
<p>Die Form mit dem Teig nochmals f&#252;r ca. 1/2 Stunde zimmerwarm gehen lassen. Dann ohne Vorheizen im Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 20-25 Minuten (ohne Vorheizen, also einfach in den kalten Ofen, Ofen an und dann 20-25 Minuten!) backen, dabei h&#228;ufig kontrollieren, damit das Brot oben nicht verbrennt. Ich habe es nach der H&#228;lfte der Backzeit auf die unterste Stufe im Backofen gestellt und oben mit Backpapier abgedeckt, so konnte es sch&#246;n durchbacken und ist nicht verbrannt.</p>
<p>Bei der doppelten Menge und einer 26er oder 28er Springform unbedingt beachten, dass die Backzeit sich um bestimmt 15 Minuten verl&#228;ngert, einfach ausprobieren&#8230;</p>
<p>Aus dem Ofen nehmen, ein wenig ausk&#252;hlen lassen und am Besten ganz frisch lauwarm genie&#223;en, mit nix, einfach so pur. G&#246;ttlich!</p>
<p>Et voilá!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Saftiges M&#246;hren-Walnuss-Brot</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2011/02/27/saftiges-moehren-walnuss-brot/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 13:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kombination von M&#246;hren und Waln&#252;ssen finde ich nicht nur f&#252;r Muffins grandios, sondern auch f&#252;r Brot. Die M&#246;hren sorgen f&#252;r eine langanhaltende Saftigkeit (ich habe f&#252;nf Tage an diesem Brot gegessen und es war immer noch frisch, echt toll!) und die Waln&#252;sse haben einen gro&#223;artigen Geschmack, sorgen f&#252;r &#8220;Biss&#8221; und sind in der Zusammensetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kombination von M&#246;hren und Waln&#252;ssen finde ich nicht nur f&#252;r Muffins grandios, sondern auch f&#252;r Brot. Die M&#246;hren sorgen f&#252;r eine langanhaltende Saftigkeit (ich habe f&#252;nf Tage an diesem Brot gegessen und es war immer noch frisch, echt toll!) und die Waln&#252;sse haben einen gro&#223;artigen Geschmack, sorgen f&#252;r &#8220;Biss&#8221; und sind in der Zusammensetzung der Fetts&#228;uren auch noch gesundheitlich ideal. Also ein durch und durch gesundes und superleckeres Brot!</p>
<p>Ich habe es mit Hefe gebacken, da mir Sauerteig gerade irgendwie nicht so richtig gelingen will&#8230;da ich aber gerne so wenig Hefe wie m&#246;glich nehme, habe ich wieder einen Vorteig gemacht, der einige Stunden g&#228;ren muss. Hierdurch ben&#246;tigt man nur ca. ein Drittel der sonstigen Hefemenge und das Brot wird wunderbar feinporig und locker &#8211; und das, obwohl ich viel Vollkornmehl und -schrot verwendet habe.</p>
<p>Ich habe das Brot wieder in einem ofenfesten Topf mit Deckel gebacken, aber man kann es auch einfach in einer normalen Brotform backen (eine Form sollte man aber auf jeden Fall nehmen, da der Teig sehr weich ist und sonst v&#246;llig auseinander l&#228;uft).</p>
<div id="attachment_1101" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1101 " title="Saftiges M&#246;hren-Walnuss-Brot" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2011/02/DSCF6515.jpg" alt="Saftiges M&#246;hren-Walnuss-Brot" width="512" height="318" /><p class="wp-caption-text">Saftiges M&#246;hren-Walnuss-Brot</p></div>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>150 g Dinkelmehl Typ 630</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Trockenhefe ohne Emulgator</strong></li>
<li><strong>200 ml Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>250 g Dinkelvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>150 g Dinkelvollkornschrot</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Trockenhefe ohne Emulgator</strong></li>
<li><strong>2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>3 mittelgro&#223;e M&#246;hren (ca. 250 g gesch&#228;lt gewogen)</strong></li>
<li><strong>100 g Waln&#252;sse, grob gehackt</strong></li>
<li><strong>25-50 ml Wasser (h&#228;ngt sehr von der Feuchtigkeit der M&#246;hren ab&#8230;)</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die ersten vier Zutaten (Dinkelmehl, Salz, Hefe, Wasser) in einer gro&#223;en Sch&#252;ssel mit den Fingern oder einem L&#246;ffel zu einem Vorteig vermengen (ist ziemlich fl&#252;ssig). Die Sch&#252;ssel mit einem Deckel oder Klarsichtfolie m&#246;glichst dicht abdecken und an einem zimmerwarmen Ort (also nicht zuuu k&#252;hl&#8230;) 5-8 Stunden gehen lassen.</p>
<p>Die M&#246;hren sch&#228;len und fein raspeln, die Waln&#252;sse grob hacken. Zusammen mit den &#252;brigen Zutaten zu dem Vorteig geben. Mit dem Wasser etwas zur&#252;ckhaltend sein, da die M&#246;hren viel Feuchtigkeit haben, das muss man einfach austesten und entweder noch etwas Wasser oder Mehl zuf&#252;gen. Alles am Besten mit der K&#252;chenmaschine einige Minuten kr&#228;ftig kneten, so dass ein geschmeidiger weicher Teig entsteht. Der Teig sollte so klebrig sein, dass er nicht mit den H&#228;nden zu kneten ist, da das Vollkornmehl und der Schrot noch stark quellen, daher darf der Teig auf keinen Fall zu trocken sein.</p>
<p>Teig in der Sch&#252;ssel abdecken und an einem warmen Ort nochmals ein bis zwei Stunden gehen lassen. Dann auf der bemehlten Arbeitsfl&#228;che nochmals kr&#228;ftig durchkneten, einen Brotlaib formen und in die gefettete Form legen. Deckel drauf (oder Handtuch) und das Brot weitere 15 Minuten gehen lassen.</p>
<p>In der Zwischenzeit den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot hineinschieben und mit Deckel (oder auch nicht, wenn man keinen ofenfesten hat) insgesamt ca. 45 Minuten backen. Nach zehn Minuten die Temperatur auf 200 °C reduzieren und den Deckel entfernen (Vorsicht: hei&#223;er Dampf!!), nach weiteren zehn Minuten auf 180 °C.</p>
<p>Die genaue Backzeit variiert von Ofen zu Ofen, zur Not das Brot etwas abdecken, damit es nicht dunkel wird (45 Minuten sollte es schon backen, da es sehr viel Feuchtigkeit hat) und evtl. die letzten Minuten ohne Form backen.</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen und dann genie&#223;en!</p>
<p>Et voilá!</p>
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		<title>leicht rustikales Kartoffel-Brot</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 22:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit geraumer Zeit backe ich mein Brot fast ausschlie&#223;lich selbst &#8211; ich mag keine B&#228;ckerbrote&#8230;irgendwie&#8230;da ist so viel Zusatzmist drin, der in Brot gar nichts zu suchen hat! Ich will keine Emulgatoren, Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel in meinem Brot, aber auch keinen &#252;berfl&#252;ssigen Zucker, oder m&#246;glicherweise unveganes Zeug (wer, zum Teufel hat damit angefangen, in Brot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit geraumer Zeit backe ich mein Brot fast ausschlie&#223;lich selbst &#8211; ich mag keine B&#228;ckerbrote&#8230;irgendwie&#8230;da ist so viel Zusatzmist drin, der in Brot gar nichts zu suchen hat! Ich will keine Emulgatoren, Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel in meinem Brot, aber auch keinen &#252;berfl&#252;ssigen Zucker, oder m&#246;glicherweise unveganes Zeug (wer, zum Teufel hat damit angefangen, in Brot andere (&#252;berfl&#252;ssige) Dinge zu verbacken als Mehl, Wasser, Salz und evtl. Hefe und K&#246;rner/Saaten???).</p>
<p>Jedenfalls backe ich daher pro Woche ein bis zwei Brote, meist reine Roggenbrote mit selbstgez&#252;chtetem Sauerteig und verschiedenen K&#246;rnern, ab und zu gibt es aber auch Mischbrote mit Hefe. Seit neuestem habe ich die tollste K&#252;chenmaschine der Welt und habe mir dazu auch einen Mahlaufsatz gekauft und jetzt finde ich Brot selber backen noch viel toller: ich kann das Getreide in der ben&#246;tigten Menge immer frisch mahlen in zig verschiedenen Mahlgraden von fein bis grob. Dazu knetet mir die Maschine danach dann noch sch&#246;n den Teig und fertig ist ist das frische Brot, was nur aus Sauerteig, Roggenmehl, Wasser und Salz besteht, perfekt!</p>
<p>Aber das hier soll ja kein Rezept f&#252;r Roggen-Sauerteig-Brot werden, denn daf&#252;r habe ich kein Rezept, ich wei&#223; einfach mittlerweile welche Mengen ich nehmen muss und welche Zutaten in welchem Verh&#228;ltnis und so. Aber auf meiner Brotback-to-do-Liste steht schon lange dieses Karoffelbrot. Das Brot ist sehr weich und fluffig, leicht rustikal durch das Roggenvollkornmehl, sch&#246;n feinporig mit leckerer Kruste, die leider aber nicht knusprig bleibt, ich denke, das Brot hat daf&#252;r einen zu hohen Feuchtigkeitsanteil. Geschmacklich &#228;ndert das aber nichts.</p>
<p>Ich habe das Brot mit einem Vorteig (Biga) gebacken, dadurch bekommt es einen feineren ganz leicht mild s&#228;uerlichen Geschmack, geht richtig sch&#246;n auf, braucht aber durch die lange G&#228;rzeit nur einen Bruchteil der Hefemenge, den ein Hefebrot mit kurzer G&#228;rzeit braucht.</p>
<p>Das Brot ist sehr lecker und bleibt sch&#246;n lange frisch durch die Kartoffeln. F&#252;r mich ist es &#8211; da ich sonst meist nur richtige Vollkornbrote esse &#8211; eine tolle Teil-Vollkorn-Alternative zu Wei&#223;brot.</p>
<p>Die Menge des ben&#246;tigten Wassers kann ich nicht exakt angeben, da sie sehr variiert und von der Feuchtigkeit der Kartoffeln abh&#228;ngt. Ich pers&#246;nlich bevorzuge die Variante des sehr feuchten Teiges, dem man bei Bedarf einfach noch Mehl zuf&#252;gen kann. Meiner Erfahrung nach ist es ungleich schwieriger, dem zu trockenen Teig noch Wasser zuzuf&#252;gen, aber das ist Geschmacksache.</p>
<div id="attachment_1107" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="size-full wp-image-1107  " title="leicht rustikales Kartoffel-Brot" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2011/02/DSCF6484.jpg" alt="leicht rustikales Kartoffel-Brot" width="493" height="348" /><p class="wp-caption-text">leicht rustikales Kartoffel-Brot</p></div>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<p><strong>Vorteig</strong></p>
<ul>
<li><strong>150 g Dinkelmehl, Typ 630</strong></li>
<li><strong>1/4 Tl Trockenhefe ohne Emulgator</strong></li>
<li><strong>1/4 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>150 ml lauwarmes Wasser</strong></li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig</strong></p>
<ul>
<li><strong>gesamter Vorteig</strong></li>
<li><strong>125 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>200 g Dinkelmehl Typ 630 (evtl. etwas mehr &#8211; h&#228;ngt von der Feuchtigkeit der Kartoffeln ab)</strong></li>
<li><strong>50 g Hartweizengrie&#223;</strong></li>
<li><strong>200 g Kartoffeln, in der Schale in Salzwasser gekocht</strong></li>
<li><strong>50 ml lauwarmes Wasser</strong></li>
<li><strong>2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Trockenhefe ohne Emulgator</strong></li>
<li><strong>2 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>Dinkelmehl zum Best&#228;uben und f&#252;r die Arbeitsplatte</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Zutaten f&#252;r den Vorteig in einer gro&#223;en Sch&#252;ssel grob vermengen (mit einem L&#246;ffel oder den H&#228;nden), die Sch&#252;ssel mit einem Deckel oder Klarsichtfolie abdecken und mindestens vier Stunden gehen lassen (l&#228;nger geht auch, es sollte nur nicht k&#252;rzer sein).</p>
<p>In der Zwischenzeit die Kartoffeln in der Schale in Salzwasser garen, abk&#252;hlen lassen, sch&#228;len und mit dem Kartoffelstampfer oder einer Presse m&#246;glichst fein zerstampfen.</p>
<p>Die Kartoffeln mit den &#252;brigen Zutaten zu dem gegangenen Vorteig geben und alles am Besten mit der K&#252;chenmaschine oder den Knethaken des Handmixers ca. zehn Minuten kneten bis ein elastischer und geschmeidiger Teig entsteht. Der Teig ist sehr weich und mit den H&#228;nden kaum knetbar. Falls er richtig klebrig sein sollte, einfach  noch etwas Mehl zugeben, aber nicht so viel, denn der Teig muss sehr feucht sein, damit er trotz der geringen Hefemenge gut gehen kann.</p>
<p>Den Teig in der Sch&#252;ssel abdecken und nochmals 3 bis 4 Stunden an einem warmen Ort (zimmerwarm) gehen lassen.</p>
<p>Den Backofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine runde Ofenform mit Deckel oder einen backofenfesten Topf mit Deckel einfetten.</p>
<p>Den Teig aus der Sch&#252;ssel mittels einer Teigkarte auf die bemehlte Arbeitsplatte st&#252;rzen, nicht kneten, sondern einfach mit den H&#228;nden etwas auseinander ziehen und die Enden in die Mitte klappen. Dieses Ziehen und Klappen des Teiges noch einige Male wiederholen bis der Teig sch&#246;n gleichm&#228;&#223;ig und rund ist (das Ziehen und Klappen anstelle von kneten sorgt f&#252;r eine feinporige Krume, w&#252;rde man ihn kneten, w&#252;rden die Luftblasen komplett zerst&#246;rt und das Brot kompakt &#8211; so bleibt ein Teig der Luft erhalten. Wer gerne grobporige Krumen mag, zieht und klappt auch nicht, sondern formt den Teig lediglich mit bemehlten H&#228;nden rund).</p>
<p>Den Teig in den ofenfesten Topf mit Deckel ohne Plastik(!) oder die Kasserole geben, Deckel drauf und in den sehr hei&#223;en Ofen geben. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180 °C reduzieren und den Deckel entfernen (Vosicht: wenn man den Deckel abnimmt entweicht unglaublich hei&#223;er Dampf&#8230;).</p>
<p>Das Brot noch weitere 30-40 Minuten backen (je nach Ofen und Gr&#246;&#223;e der Form etc.). Einige Minuten abk&#252;hlen lassen, dann das Brot aus der Form nehmen und vollst&#228;ndig ausk&#252;hlen lassen.</p>
<p>So frisch wie m&#246;glich essen, zu dem Brot passen sowohl s&#252;&#223;e als auch herzhafte Sachen.</p>
<p>Et voilá!</p>
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