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	<title>vegan-und-lecker.de &#187; braucht Zeit</title>
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	<description>Vegan und Lecker (heldenhafte Rezepte für jeden Tag)</description>
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		<title>Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2014 20:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen muss, aber bisher waren sie immer zu schnell aufgegessen, um h&#252;bsche Fotos davon zu machen&#8230;), aber Br&#246;tchen-Hunger kommt bei mir meist spontan und will ebenso spontan befriedigt werden, so dass ich dann h&#228;ufig auf gekaufte zur&#252;ckgreife. Aber ansonsten backe ich selbst. Und friere ein.</p>
<p>Irgendwie hat sich das in den letzten Jahren so eingeb&#252;rgert. Ich habe immer weniger Brot gefunden, was mir wirklich geschmeckt hat und habe auch keine Lust, daf&#252;r durch die halbe Stadt zu fahren. Au&#223;erdem bin ich ein Fan von 100%igem Vollkornbrot, was es fast nirgends gibt. Dazu kommt, dass mich das herk&#246;mmliche gekaufte Brot oft auch gar nicht satt macht, so dass ich sehr viel davon essen muss, wozu ich aber nicht immer Lust habe. Brot vom Biob&#228;cker ist zwar manchmal ok, wobei es auch da gro&#223;e Qualit&#228;ts- und Geschmacksunterschiede gibt, aber auf Dauer und bei uns Viel-Brot-Essern ist mir das einfach zu teuer. F&#252;r ein 1kg-Brot zahle ich hier vier Euro aufw&#228;rts, je nachdem, was an Saaten o&#228; drin ist.</p>
<p>Jedenfalls habe ich mich irgendwann mal vor ca. 7 Jahren mit dem Ansetzen von Sauerteig auseinandergesetzt und nach ein paar Fehlschl&#228;gen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Anfangs noch mit gekauftem Vollkornmehl, mittlerweile aber haben wir eine sehr gute und robuste M&#252;hle in der K&#252;che stehen, die in Windeseile frisches Korn zu fluffigem Mehl vermahlt. Hierdurch ist das Ergebnis nochmal um L&#228;ngen besser geworden. Von dem Erhalt der guten Inhaltsstoffe von Getreide und Pseudogetreide mal abgesehen, (so dass das Brot auch aus ern&#228;hrungsphysiologischer Sicht bombe ist) ist der Geschmack wirklich fantastisch und kein bisschen mit gekauftem Sauerteig und gekauftem Brot zu vergleichen! Auch ein noch so gutes Bio-B&#228;cker-Brot kann da einfach nicht mithalten.</p>
<p>Wie man an den diversen Brotback-Blogs sehen kann, gibt es unz&#228;hlige Verarbeitungsm&#246;glichkeiten von Mehl zu Brot, was meist aber mit relativ viel Aufwand und vor allem Genauigkeit, verschiedenen Teigf&#252;hrungen, Br&#252;hst&#252;cken, Quellst&#252;cken und Zeitpl&#228;nen verbunden ist. Die Ergebnisse k&#246;nnen sich zwar sehen lassen, aber mir pers&#246;nlich ist das viel zu viel Aufwand! Und wenn ein Brot schon dadurch misslingt, weil 0,5 g zu viel Hefe zugef&#252;gt wurde oder ich es nicht exakt bei 28°C habe reifen lassen oder gar 1 Minute zu lang auf falscher Stufe geknetet habe, dann ist dieses Rezept nichts f&#252;r mich. Ich ben&#246;tige Rezepte mit Mengenangaben, die auch ein paar Gramm Abweichung zulassen, au&#223;erdem muss die Zubereitung schnell und simpel und die Zeiteinteilung relativ flexibel sein. Dem kleinen M. ist es n&#228;mlich v&#246;llig egal, ob das Brot genau JETZT dreimal gefaltet werden muss, wenn er vor Hunger br&#252;llt, schlafen will oder die Windel voll hat und auch sonst nimmt er herzlich (und herzlos <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) wenig R&#252;cksicht, auf das, was seine Mami gerade tun will&#8230;</p>
<p>Daher habe ich in den letzten Monaten ein Rezept entwickelt, was mittlerweile zu meinem absoluten Standard-Brot-Rezept geworden ist. Es besteht aus reinem Vollkornmehl und ist unglaublich variabel! Ich schreibe euch hier die 100% Roggen-Variante mit K&#252;rbiskernen auf, aber man kann problemlos die H&#228;lfte des Mehls durch anderes Vollkornmehl nach Geschmack austauschen, auch durch helleres Mehl, falls man es nicht ganz so vollkornig mag (dann aber etwas weniger Wasser nehmen), mit den Kernen und Saaten ganz nach Geschmack variieren usw. Bei uns gibt es das Brot seit Monaten in zig Varianten, das hier ist die Basis-Version.</p>
<p>Au&#223;erdem ist es herrlich unkompliziert in der Zubereitung. Ihr braucht lediglich einen backstarken Roggenvollkorn-Sauerteig-Ansatz (der h&#228;lt sich im K&#252;hlschrank aber ewig, wenn man ihn regelm&#228;&#223;ig immer weiter z&#252;chtet &#8211; es lohnt sich also, einmal Zeit zu investieren und sich einen guten heran zu ziehen! Meiner ist bestimmt einige Jahre alt&#8230;). Ich habe immer 250 g Sauerteig im K&#252;hlschrank, den ich f&#252;r den Ansatz des Brotes nehme. Der wird gef&#252;ttert und dann werden 250 g abgenommen zur Verarbeitung und 250 g kommen wieder in den K&#252;hlschrank. F&#252;r das n&#228;chste Brot drei Tage sp&#228;ter&#8230;</p>
<p>Auch zeitlich ist dieses Brot quasi in jeden Alltag integrierbar. Morgens oder vormittags einfach den Sauerteig mit Wasser und Vollkornmehl vermengen. Ein paar Stunden reifen lassen (mindestens 4, nach oben keine wirkliche Grenze&#8230;), mit den &#252;brigen Zutaten vermengen (nur mit dem L&#246;ffel, keine K&#252;chenmaschine ist n&#246;tig, kein langes Kneten usw!), in die Form f&#252;llen, gehen lassen, backen, ausk&#252;hlen, genie&#223;en. Ich liebe es!</p>
<div id="attachment_1599" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1599 " title="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/05/Vollkornbrot.jpg" alt="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" width="576" height="360" /><p class="wp-caption-text">Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ein Kastenbrot (ca. 34&#215;12 cm, Fassungsverm&#246;gen der Form: 2l, wird aber nur knapp voll):</strong></p>
<ul>
<li><strong>250 g backstarker Roggensauerteigansatz (aus dem K&#252;hlschrank)</strong></li>
<li><strong>120 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>130 g Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>500 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>15 g Meersalz</strong></li>
<li><strong>15 g Agavensirup (oder Rohrohrzucker)</strong></li>
<li><strong>5-10 g Frischhefe (je nachdem, wie backstark euer Sauerteig ist)</strong></li>
<li><strong>400 g Wasser</strong></li>
<li><strong>50 g K&#252;rbiskerne</strong></li>
<li><strong>Haferflocken f&#252;r die Form</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Den Sauerteigansatz mit 120 g Roggenvollkornmehl und 130 g Wasser in einer Plastiksch&#252;ssel mit Deckel verr&#252;hren. An einem warmen Ort abgedeckt ca. 4 Stunden (oder l&#228;nger&#8230;) gehen lassen bis der Ansatz aktiviert und deutlich gegangen ist. Es sollten sich jetzt viele Blasen gebildet haben.</p>
<p>Von diesem Ansatz nun 250 g abnehmen und wieder zur&#252;ck in den K&#252;hlschrank stellen (ich bewahre meinen Sauerteigansatz immer in einem Einmachglas auf).</p>
<p>Die &#252;brigen 250 g des Sauerteigs mit allen &#252;brigen Zutaten (bis auf die Haferflocken) in eine gro&#223;e Sch&#252;ssel geben und alles gr&#252;ndlich mit einem L&#246;ffel vermengen. Ich gehe zum Schluss immer nochmal mit den H&#228;nden durch, damit alles gut vermischt ist. Die Konsistenz des Teiges ist recht weich und sehr klebrig, aber das soll so, da er noch ordentlich quillt und das Brot dadurch sch&#246;n saftig wird.</p>
<p>Die Kastenform gut einfetten und gleichm&#228;&#223;ig mit den Haferflocken (oder Mehl/Saaten o&#228;) ausstreuen. Den Teig einf&#252;llen und mit dem feuchten L&#246;ffelr&#252;cken glatt streichen. Mit Haferflocken bestreuen.</p>
<p>Das Brot an einem warmen Ort (ich heize immer den Ofen kurz auf 50°C, stelle ihn aus und dann das Brot in den kuschelig warmen Ofen) ca. 2 Stunden gehen lassen bis es sich merklich vergr&#246;&#223;ert hat und knapp an den Rand der Kastenform reicht.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen, dann das Brot aus der Form l&#246;sen, umdrehen und so auf dem Kopf weitere 10-15 Minuten backen (ich schalte da meist den Ofen aus und nutze die Restw&#228;rme).</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen und erst dann anschneiden. Genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		<title>Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 14:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Yeah, endlich mal wieder ein neues K&#228;sekuchen-Rezept! Wie sehr ich auf veganen K&#228;sekuchen stehe, brauche ich wohl nicht mehr zu erw&#228;hnen &#8211; ich glaube, das eine oder andere Mal wurde diese Tatsache bereits auf dem Blog kundgetan   . Und auch meine Liebe zu allen Variationen von Apfelkuchen sollte hinl&#228;nglich bekannt sein.
Was liegt also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yeah, endlich mal wieder ein neues K&#228;sekuchen-Rezept! Wie sehr ich auf veganen K&#228;sekuchen stehe, brauche ich wohl nicht mehr zu erw&#228;hnen &#8211; ich glaube, das eine oder andere Mal wurde diese Tatsache bereits auf dem Blog kundgetan <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Und auch meine Liebe zu allen Variationen von Apfelkuchen sollte hinl&#228;nglich bekannt sein.</p>
<p>Was liegt also n&#228;her, als endlich endlich endlich (warum habe ich das vorher noch nie ausprobiert??) beides zu kombinieren?! Genau. Nichts. Also gedacht und dann auch schleunigst getan. Aber damit es nicht zu schn&#246;de und langweilig wird, habe ich kurzerhand eine Tarteform genommen, wodurch der Kuchen erstens flacher ist als gewohnt und zweitens doppelt so sch&#246;n aussieht. Dadurch, dass er flacher ist, entf&#228;llt das ansonsten bei K&#228;sekuchen n&#246;tige, aber unglaublich l&#228;stige, lange Abk&#252;hlen und Warten. Gro&#223;artig, oder?! Diese Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte k&#252;hlt (je nach Wetter&#8230;) in weniger als einer Stunde soweit ab, dass man sie prima anschneiden und schon gleich genie&#223;en kann. Perfekt!</p>
<p>Da ich derzeit auf einem kleinen Nussmus-Trip bin und noch ein angebrochenes Glas Haselnussmus in Schrank hatte, habe ich bei dem M&#252;rbeteig sowohl mit Margarine als auch Nussmus gearbeitet. Belohnt wurde diese Experimentierfreude durch einen sehr feinen, nicht dominanten, Nussgeschmack und eine wunderbare Zartheit des Teiges. Kann ich also nur empfehlen. Und wer sich &#252;ber das Haselnussmus wundert, obwohl es auf diesem Blog noch nie was mit Haseln&#252;ssen gab, da ich bekannterma&#223;en dagegen allergisch bin: aus mir unerfindlichen Gr&#252;nden bin ich nicht mehr sonderlich allergisch und kann zumindest Haseln&#252;sse in Mus-Form oder auch gemahlen verarbeitet problemlos essen. Meine Theorie hierzu ist, dass ich wegen der vorzeitigen Wehen im letzten Jahr zwei Cortisonspritzen bekommen habe, um die Lungenreife von M. zu forcieren und Cortison wird auch bei starken Allergien eingesetzt und soll Wunder wirken. Nat&#252;rlich mit all den bl&#246;den Nebenwirkungen&#8230;daher kam und kommt es in diesem Bereich f&#252;r mich nicht in Frage, aber m&#246;glicherweise ist diese ungewohnte Allergiefreiheiheit ein angenehmer Nebeneffekt dieser uns&#228;glichen Krankenhauszeit.</p>
<p>Jedenfalls esse ich derzeit daher wahnsinnig gerne und recht oft Haseln&#252;sse in verbackener Form und freue mich wie ein kleines Tofu-Schnitzel dar&#252;ber. Wer wei&#223;, wie lange das geht&#8230;</p>
<p>Daher auch hier. Es geht aber auch jedes andere Nussmus. Und zusammen mit der K&#228;sekuchenf&#252;llung und den &#196;pfeln verbindet sich alles zu einem gar k&#246;stlichen Gesamt-Geschmacks-Erlebnis! Diese Tarte schmeckt einfach gro&#223;artig. Nach Haselnuss, nach Zitrone, nach Vanille, nach Apfel. Alles zusammen. Und da sie so sch&#246;n flach ist, kann man auch prima zwei St&#252;cke davon verdr&#252;cken.</p>
<p>Einzig die Konsistenz des M&#252;rbeteiges gef&#228;llt mir noch nicht so richtig, da er am zweiten Tag ziemlich br&#246;selig geworden ist und die H&#228;lfte in der Form h&#228;ngengeblieben ist. Geschmacklich ist das ja egal, aber f&#252;r die Optik&#8230;ich glaube, beim n&#228;chsten Mal werde ich etwas mehr Mehl zuf&#252;gen, dann sollte er auch etwas besser zusammenhalten.</p>
<p>Ach ja, es sollten unbedingt sehr aromatische &#196;pfel verwendet werden, sonst habt ihr nur den halben Spa&#223;. Auch noch anzumerken ist, dass die Tarte nicht sonderlich s&#252;&#223; ist, aber durch die karamellisierte Zuckerkruste wunderbar &#8220;rund&#8221; im Geschmack. Aber wer sehr s&#252;&#223;schnabelig ist, sollte die Zuckermenge in Teig und F&#252;llung etwas erh&#246;hen.</p>
<div id="attachment_1591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="size-full wp-image-1591  " title="Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/03/Apfel-K&#228;sekuchen.jpg" alt="Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte" width="493" height="347" /><p class="wp-caption-text">Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine gro&#223;e Tarteform (ca. 28 cm Durchmesser, alternativ eine gro&#223;e Springform nehmen):</strong></p>
<ul>
<li><strong>100 g Pflanzenmargarine, sehr weich</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>30 g Haselnuss-Mus (oder anderes Nussmus)</strong></li>
<li><strong>eine Prise Salz</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>175 g Mehl (evtl. mit 200 g versuchen&#8230;)</strong></li>
<li><strong>1 El Maisst&#228;rke</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>75 g Pflanzenmargarine, sehr weich</strong></li>
<li><strong>50 g Puderzucker</strong></li>
<li><strong>Schale und Saft 1/2 Zitrone</strong></li>
<li><strong>Mark einer Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>35 g Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>350 g Sojajoghurt, natur (Zimmertemperatur!)</strong></li>
<li><strong>2 gro&#223;e &#196;pfel, mit Schale</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Rohrohrzucker zum Bestreuen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>F&#252;r den M&#252;rbeteig die Margarine zusammen mit dem Rohrohrzucker kr&#228;ftig schaumig schlagen (mit dem Quirl des Handmixers oder der K&#252;chenmaschine) bis die Masse heller geworden ist. Das Nussmus zuf&#252;gen und alles cremig verr&#252;hren. Dann Salz, Vanille, Backpulver und St&#228;rke unterr&#252;hren, zum Schluss das Mehl zuf&#252;gen und verkneten. Der Teig ist sehr weich, daher ggf. noch etwas mehr Mehl zuf&#252;gen (gesamt aber h&#246;chstens 200 g).</p>
<p>Eine Tarteform gut einfetten, dann den Teig mit den H&#228;nden/Fingern m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig in die Form dr&#252;cken (zum Ausrollen ist der Teig zu weich) und einen kleinen Rand hochziehen.</p>
<p>F&#252;r die K&#228;sekuchen-Creme die Margarine zusammen mit dem Puderzucker einige Minuten richtig sch&#246;n cremig wei&#223;lich aufschlagen, dann die St&#228;rke zuf&#252;gen, ebenso wie das Vanillemark und die abgeriebene Zitronenschale. Zum Schluss den Sojajoghurt und Zitronensaft zugeben und alles zu einer m&#246;glichst glatten Creme verr&#252;hren. Falls der Joghurt zu kalt ist, bilden sich kleine Margarine-Kl&#252;mpchen, das ist aber nicht weiter schlimm und verschwindet beim Backen.</p>
<p>Die Creme auf dem M&#252;rbeteig verteilen und glattstreichen. &#196;pfel waschen, entkernen, vierteln und mit der Schale in d&#252;nne gleichm&#228;&#223;ige Spalten schneiden (ca. 3 mm). Die Spalten so dekorativ wie m&#246;glich und gew&#252;nscht auf der Creme verteilen, dann alles mit dem Rohrohrzucker bestreuen.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel des Backofens etwa 45 Minuten backen bis die Tarte leicht gebr&#228;unt ist. Falls sie zu schnell br&#228;unt ggf. mit Backpapier abdecken.</p>
<p>etwas ausk&#252;hlen lassen, anschneiden, genie&#223;en und schwelgen.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Flammkuchen</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/01/12/flammkuchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 14:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, ich lebe noch   Und es ist auch alles in Ordnung! Aber die ersten Wochen mit Baby waren und sind doch deutlich herausfordernder als ich es mir habe vorstellen k&#246;nnen&#8230;zumal wir auch nicht mit einem unkomplizierten Anf&#228;ngerbaby gesegnet wurden. Daf&#252;r haben wir den s&#252;&#223;esten Knopf der Welt (selbstredend   ). Wir sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich lebe noch <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Und es ist auch alles in Ordnung! Aber die ersten Wochen mit Baby waren und sind doch deutlich herausfordernder als ich es mir habe vorstellen k&#246;nnen&#8230;zumal wir auch nicht mit einem unkomplizierten Anf&#228;ngerbaby gesegnet wurden. Daf&#252;r haben wir den s&#252;&#223;esten Knopf der Welt (selbstredend <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Wir sind nach wie vor in der Eingew&#246;hnungsphase, aber es klappt immer besser und wird auch langsam sch&#246;ner. Trotzdem bin ich noch weit von Alltag entfernt und so ist auch immer noch wenig Platz f&#252;r Kochen und Backen (was &#252;ber reine Nahrungsaufnahme hinausgeht) und noch weniger f&#252;r Kreativit&#228;t und Experimente. Aber es kommt langsam! Daher werdet ihr nun ab jetzt auch endlich wieder h&#228;ufiger neue Rezepte und posts bekommen &#8211; ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass ich das immer besser mit meinem Mami-Dasein verbinden kann. Und Kommentare werden ab jetzt auch wieder beantwortet! Falls bei denen der letzten zwei Monate noch aktuell brennende Fragen dabei sein sollten, meldet euch bitte nochmal, dann kann ich darauf eingehen.</p>
<p>Erstmal m&#246;chte ich mich bei euch allen lieben treuen Leserinnen und Lesern bedanken f&#252;r die schrecklich vielen und lieben und tollen Gl&#252;ckw&#252;nsche und W&#252;nsche zur Geburt des kleinen M. Ich war und bin richtig ger&#252;hrt &lt;3 und habe dadurch einiges an Kraft sch&#246;pfen k&#246;nnen. Danke.</p>
<p>So, jetzt aber mal Schluss mit Mami-Baby-Kram und ordentlich &#8220;Tofu bei die Algen&#8221; (ich liebe den Tatortreiniger!!): ich habe nat&#252;rlich auch ein neues Rezept mitgebracht. Es musste zwar einige Zeit in der Schublade rumliegen, hat aber nichts ans Leckerheit verloren und passt vor allem ganz wunderbar zur k&#252;hlen Jahreszeit.</p>
<p>Es gibt oberleckeren Flammkuchen! Ich liebe alles, was in die Richtung Quiche, Tarte oder Flammkuchen geht wie zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/03/12/quiche-mit-champignons-zwiebeln-und-lauch/">Quiche mit Champignons, Zwiebeln und Lauch</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/12/07/kraeuterwuerziger-zwiebel-fladen-mit-zucchini/">kr&#228;uterw&#252;rziger Zwiebelfladen mit Zucchini</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/06/24/polenta-tartes-mit-mangold-und-tomaten/">Polenta-Tartes mit Mangold und Tomaten</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/03/27/mangold-zucchini-quiche-mit-tomaten/">Mangold-Zucchini-Quiches mit Tomaten</a>. Die Unterschiede liegen neben der Form, Dicke und Art des Teiges und der F&#252;llung bzw. des Belages vor allem in der Masse, die auf den Teig gestrichen wird. Manchmal nehme ich daf&#252;r p&#252;rierten Tofu, manchmal Sojajoghurt und manchmal pflanzliche Sahne. Alles sehr lecker, aber alles auch unterschiedlich in Konsistenz und Geschmack.</p>
<p>Dieses Mal wollte ich einen &#8220;richtigen&#8221; Flammkuchen, der im Original meines Wissens nach eine Basis von Creme fraiche hat und neben Zwiebeln/Lauch noch mit krossen Speckstreifen belegt ist. Anstelle der Creme fraiche habe ich Hafersahne mit Mandelmus und Zitronensaft verr&#252;hrt, kr&#228;ftig gew&#252;rzt und auf den Teig gestrichen, darauf kamen dann Zwiebeln, Zucchini und Lauch &#8211; alles vorher anged&#252;nstet. Und zuoberst dann richtig kross angebratene R&#228;uchertofuscheiben und alles mit dem Rest Hafersahne-Mandelmus-Mischung betr&#228;ufelt und ab in den Ofen.</p>
<p>K&#246;stlich!!! Wirklich oberk&#246;stlich! Ich glaube, ich habe noch nie so einen guten veganen Flammkuchen gegessen&#8230;(jaja, Eigenlob und so, aber es stimmt), was vor allem an der Hafesahne-Mandelmus-Mischung lag, die gar k&#246;stlich &#252;berbacken und alles sch&#246;n saftig und trotzdem knusprig gehalten hat. Und das Highlight waren die krossen R&#228;uchertofuscheiben. Alles in allem also eine rundum gelungene und feine Sache. Ich fand das Ganze so lecker, dass ich dasselbe Rezept zwei Tage sp&#228;ter gleich wieder gemacht habe.</p>
<p>Der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt, was Gem&#252;se und W&#252;rzung angeht. Und wahrscheinlich kann man auch Sojasahne daf&#252;r nehmen, aber mit Hafersahne wird´s einfach perfekt, da sie andere Schmelzeigenschaften hat als die Sojasahne und sich viel besser zum &#220;berbacken eignet und gerade in Verbindung mit dem Mandelmus einfach wunderbar harmoniert. Probiert´s aus!</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1581" title="Flammkuchen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/01/Flammkuchen.jpg" alt="Flammkuchen" width="512" height="312" /></p>
<p><strong>Zutaten f&#252;r drei sehr d&#252;nne Bleche oder zwei etwas dickere:</strong></p>
<ul>
<li><strong>500 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>100 g Hartweizengrie&#223;</strong></li>
<li><strong>2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>2 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>320 ml Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>250 ml Hafersahne</strong></li>
<li><strong>2 El Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>2 Tl Maisst&#228;rke (Speisest&#228;rke)</strong></li>
<li><strong>100 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>Pfeffer, Muskatnuss</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Mandelmus, wei&#223;</strong></li>
<li><strong>1 Tl Salz</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 Zucchini</strong></li>
<li><strong>2 gro&#223;e Stangen Lauch</strong></li>
<li><strong>2-3 gro&#223;e Zwiebeln</strong></li>
<li><strong>200 g R&#228;uchertofu</strong></li>
<li><strong>2 El Raps&#246;l</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Hartweizengrie&#223; mit Weizenmehl und Salz mischen. In die Mitte eine Mulde formen, dort hinein die Trockenhefe und den Rohrohrzucker geben. Etwas Wasser dazugeben und mit einem L&#246;ffel zu einem Vorteig verr&#252;hren. Einige Minuten gehen lassen bis die Hefe aktiviert ist. Dann das restliche Wasser und das Oliven&#246;l zuf&#252;gen und alles mit den Knethaken der K&#252;chenmaschine oder des Handmixers ca. f&#252;nf Minuten kr&#228;ftig durchkneten bis ein homogener weicher Teig entsteht.</p>
<p>Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen.</p>
<p>In der Zwischenzeit die Hafersahne mit Zitronensaft, Hefeflocken, Maisst&#228;rke, Wasser, Mandelmus, Pfeffer, Salz und Muskatnuss verr&#252;hren.</p>
<p>Die Zucchini in d&#252;nne kurze Streifen schneiden, ebenso den Lauch. Die Zwiebeln in d&#252;nne Viertelringe schneiden und den R&#228;uchertofu ebenfalls in d&#252;nne Streifen.</p>
<p>Das &#214;l in einer gro&#223;en beschichteten Pfanne richtig hei&#223; erhitzen und den R&#228;uchertofu darin einige Minuten scharf anbraten bis er sch&#246;n kross ist. Dann die Temperatur reduzieren und das Gem&#252;se zuf&#252;gen. Bei mittlerer Hitze unter h&#228;ufigem R&#252;hren garen, aber nicht zu sehr Farbe nehmen lassen. Mit Salz und Pfeffer w&#252;rzen.</p>
<p>Den gegangenen Hefeteig nochmals kr&#228;ftig durchkneten, halbieren oder drittel und ausrollen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit der Hafersahne-Mischung d&#252;nn betreichen. Das Gem&#252;se gleichm&#228;&#223;ig darauf verteilen und die restliche Sauce dar&#252;ber tr&#228;ufeln.</p>
<p>Den Backofen vorheizen auf 200 °C Ober- und Unterhitze und den Flammkuchen darin ca. 20-25 Minuten backen bis die Oberfl&#228;che leicht knusprig und gebr&#228;unt ist.</p>
<p>Frisch und hei&#223; genie&#223;en. Reste schmecken aber auch kalt <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>K&#252;rbis-Hefe-Zopf</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/29/kuerbis-hefe-zopf/</link>
		<comments>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/29/kuerbis-hefe-zopf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 13:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes Jahr welchen kaufen, sobald die Saison losgeht, denn K&#252;rbisse sehen einfach wundersch&#246;n aus! Sowohl in Form als auch in Farbe &#8211; wunderbare orange-T&#246;ne und runde weiche Formen, das mag ich sehr. Und ich mag eben auch den Herbst unwahrscheinlich gerne und K&#252;rbis ist einfach unab&#228;nderlich mit Herbst und buntem Laub bei mir verkn&#252;pft.</p>
<p>Was macht aber jemand, der K&#252;rbis nun eben nicht so gerne mag, dann mit dem Ding? Genau! Ich &#8220;schmuggel&#8221; ihn gerne ins Essen, so dass er zwar etwas Geschmack abgeben kann, aber nicht dominant ist, denn am allerliebsten habe ich ihn eben wegen der Farbe (graues oder pinkes Essen geht gar nicht f&#252;r mich, orangenes aber umso mehr <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). So dass es bei uns dann zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/10/18/kuerbis-gemuese-creme-suppe/">K&#252;rbis-Gem&#252;se-Creme-Suppe</a> gibt oder auch <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/11/05/kuerbis-kartoffel-gnocchi-mit-lauch-sahne-sauce-und-raeuchertofu/">K&#252;rbis-Kartoffel-Gnocchi</a>. Beides wirklich ausgesprochen lecker und auch f&#252;r K&#252;rbis-Nicht-Liebhaber bestens geeignet!</p>
<p>Als dritte Alternative, um K&#252;rbis m&#246;glichst neutral zu verarbeiten, habe ich die Option entdeckt, K&#252;rbisp&#252;ree in Brot zu verbacken! Das finde ich genial, denn der K&#252;rbis sorgt f&#252;r eine intensive orange-gelbe Farbe und zudem f&#252;r wunderbare Fluffigkeit. Und da er geschmacklich eh leicht s&#252;&#223;lich ist, bot sich eine Art K&#252;rbis-Stuten geradezu an.</p>
<p>Um dem Ganzen noch ein paar mehr Extra-N&#228;hrstoffe zu geben, habe ich den Hefe-Zopf mit einem Teil Vollkornmehl gebacken, wodurch er etwas fester aber immer noch sch&#246;n wattig ist, au&#223;erdem unterstreicht das Weizenvollkornmehl die leichte S&#252;&#223;e durch etwas Kernigkeit. Mit so einem K&#252;rbis-Hefe-Zopf kann man also ganz prima sowohl Gem&#252;se (K&#252;rbis) als auch Vollkornprodukte (Mehl) in Kinder oder Fast-Food-Erwachsene bekommen, ohne dass sie es wirklich merken werden, denn der Zopf ist einfach nur lecker! Er ist nicht so s&#252;&#223; wie klassischer Stuten, so dass man ihn gut mit herzhaften und s&#252;&#223;en Aufstrichen/Bel&#228;gen essen kann. Und falls wider Erwarten doch mal ein Rest &#252;brig bleiben sollte, kann man die trockenen Scheiben prima toasten und er schmeckt fast wie frisch. Eingefrieren l&#228;sst er sich nat&#252;rlich auch&#8230;</p>
<div id="attachment_1573" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1573 " title="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/K&#252;rbis-Hefe-Zopf.jpg" alt="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" width="512" height="387" /><p class="wp-caption-text">K&#252;rbis-Hefe-Zopf</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r einen gro&#223;en Zopf:</strong></p>
<ul>
<li><strong>380 g K&#252;rbisp&#252;ree (ich hatte Hokkaido, den ich einfach ungesch&#228;lt ged&#252;nstet/ged&#228;mpft und dann p&#252;riert habe)</strong></li>
<li><strong>200 g Weizenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>300 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>80 g Pflanzenmargarine, weich</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>evtl einen Schuss Sojamilch (je nach Feuchtigkeit des P&#252;rees&#8230;)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 El Sojasahne + 1 El Wasser</strong></li>
<li><strong>je eine gute Prise Salz und Zucker</strong></li>
<li><strong>2 El K&#246;rner-Mix (ich hatte Sonnenblumen-, K&#252;rbis- und Sojakerne)</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die beiden Mehlsorten mit Rohrohrzucker, Salz und Trockenhefe gut vermischen, dann das K&#252;rbisp&#252;ree sowie die weiche Margarine zuf&#252;gen. Alles mit dem Knethaken der K&#252;chenmaschine oder Handmixer ca. f&#252;nf Minuten auf kleiner Stufe durchkneten bis ein weicher geschmeidiger Teig entstanden ist. Der Teig sollte etwas feucht und keinesfalls zu trocken sein, da das Vollkornmehl noch etwas quillt, daher ggf. einen Schuss Sojamilch oder Wasser zuf&#252;gen bis die richtige Konsistenz erreicht ist.</p>
<p>Abgedeckt an einem warmen Ort 1-1 1/2 Stunden gehen lassen bis der Teig deutlich an Volumen gewonnen hat.</p>
<p>Den Teig mit den H&#228;nden kr&#228;ftig durchkneten, dann in drei m&#246;glichst gleichgro&#223;e Teile teilen. Jedes Teil zu einem langen Strang rollen und dann einen lockeren Zopf daraus flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.</p>
<p>Sojasahne mit Wasser, Salz und Zucker verr&#252;hren und den Zopf gleichm&#228;&#223;ig damit einpinseln. Den K&#246;rner-Mix darauf verteilen und ggf. leicht andr&#252;cken.</p>
<p>Den Zopf an einem warmen Ort m&#246;glichst abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen, evtl. l&#228;nger, bis er sch&#246;n aufgegangen ist.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen bis er schon goldglb gebr&#228;unt ist. Ausk&#252;hlen lassen, dann anschneiden und m&#246;glichst frisch genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Limetten-K&#228;sekuchen</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/08/17/limetten-kaesekuchen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Aug 2013 17:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[exotisch]]></category>
		<category><![CDATA[glutenfrei/glutenarm]]></category>
		<category><![CDATA[Käsekuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Liebste hatte Geburtstag! Und wenn man Geburtstag hat, darf man sich einen Kuchen w&#252;nschen &#8211; also habe ich ihn gefragt, ob er sich einen w&#252;nschen m&#246;chte und wenn ja, welchen. Ich hatte erwartet, dass er sich irgendwas total ausgefallenes und abgedrehtes w&#252;nscht oder zumindest eine Sahnetorte oder so, aber seine Antwort lautete: &#8220;K&#228;sekuchen!&#8221;. Ich: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Liebste hatte Geburtstag! Und wenn man Geburtstag hat, darf man sich einen Kuchen w&#252;nschen &#8211; also habe ich ihn gefragt, ob er sich einen w&#252;nschen m&#246;chte und wenn ja, welchen. Ich hatte erwartet, dass er sich irgendwas total ausgefallenes und abgedrehtes w&#252;nscht oder zumindest eine Sahnetorte oder so, aber seine Antwort lautete: &#8220;K&#228;sekuchen!&#8221;. Ich: &#8220;Einfach nur K&#228;sekuchen??&#8221;. Er: &#8220;Ja. Aber mit Limetten-Joghurt. Also ich will einen Limetten-K&#228;sekuchen, der sch&#246;n frisch schmeckt. Wir hatten da doch mal so einen Joghurt, damit will ich den Kuchen. Ohne Obst oder Streusel oder so &#8211; nur K&#228;sekuchen!&#8221; Ok, wenn der Herr Limetten-K&#228;sekuchen w&#252;nscht, so soll er diesen bekommen. Ist ja schlie&#223;lich Geburtstag!</p>
<p>Ich habe mir noch die Erlaubnis abgeholt, den Boden etwas pimpen zu d&#252;rfen, denn schlichter M&#252;rbeteig ist mir einfach zu langweilig. Daher kamen in den Teig feine Haferflocken und gemahlene Mandeln f&#252;r lecker mehr Geschmack. Hat funktioniert! Der Joghurt, den mein Mann meinte, entpuppte sich als <a href="http://www.biowelt.de/abholShop/104241.html">Limone-Melisse-Joghurt</a>, den gibt es hier ganz normal im Bioladen. Melissengeschmack konnte ich ehrlich gesagt nicht ausmachen &#8211; h&#246;chstens vielleicht als ganz feine unterst&#252;tzende Note. Ansonsten schmeckt der Joghurt sehr sch&#246;n limettig fruchtig und wunderbar wenig s&#252;&#223;, das mag ich ja. F&#252;r den K&#228;sekuchen war es mir aber definitiv zu wenig Limettengeschmack, daher habe ich noch ordentlichen frischen Limettensaft zugef&#252;gt &#8211; leider hatte ich keine Bio-Limetten da, sonst w&#228;re garantiert auch noch Schale mit hineingewandert. Dadurch, dass der Joghurt schon ges&#252;&#223;t ist, habe ich f&#252;r die F&#252;llung nur sehr wenig Zucker verwendet &#8211; wir fanden es beide genau richtig und sehr k&#246;stlich, ich kann mir aber vorstellen, dass es einigen zu wenig s&#252;&#223; ist (kann man ja gl&#252;cklicherweise selber beeinflussen&#8230;).</p>
<p>Man kann den Kuchen sicher auch ohne den speziellen Joghurt backen, dann eben mit mehr Zucker und noch deutlich mehr frischer Limette, aber uns hat der Kuchen so wirklich sehr gut geschmeckt und ich finde das eine tolle Alternative, wenn´s mal etwas Besonderes sein soll. Wunderbar limettig, richtig sch&#246;n erfrischend, die Konsistenz perfekt! Sowohl fest als auch cremig und &#252;berhaupt nicht puddingm&#228;&#223;ig, yummy! Da hat der Lieblings-Mann eine echt gute Geburtstags-Kuchen-Wahl getroffen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Gemeinerweise sieht er genauso aus wie stinknormaler K&#228;sekuchen&#8230;</p>
<div id="attachment_1561" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><img class="size-full wp-image-1561  " title="Limetten-K&#228;sekuchen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/08/Limetten-K&#228;sekuchen.jpg" alt="Limetten-K&#228;sekuchen" width="461" height="437" /><p class="wp-caption-text">Limetten-K&#228;sekuchen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine kleine (!!) Springform, 18cm-Durchmesser:</strong></p>
<ul>
<li><strong>90 g Weizenmehl Typ 550 oder 405</strong></li>
<li><strong>15 g feine Haferflocken</strong></li>
<li><strong>15 g Mandeln, gemahlen</strong></li>
<li><strong>35 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>eine Prise Salz</strong></li>
<li><strong>eine gute Prise Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>eine gute Prise Backpulver</strong></li>
<li><strong>ca. 50 g Alsan, sehr weich</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>500 g Sojajoghurt &#8220;Limone-Melisse&#8221;</strong></li>
<li><strong>35 &#8211; 70 g Zucker, wei&#223; (je nachdem, wie s&#252;&#223; man es mag)</strong></li>
<li><strong>Saft einer eher gro&#223;en Limette</strong></li>
<li><strong>30 g Vanillepuddingpulver</strong></li>
<li><strong>Mark 1/2 Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>60 g Alsan, geschmolzen</strong></li>
<li><strong>25 g Kokosfett, geschmolzen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die trockenen Zutaten f&#252;r den Boden mischen, dann die sehr weiche Margarine zuf&#252;gen und am Besten mit den H&#228;nden unterkneten bis ein weicher kr&#252;meliger Teig entstanden ist, der sich aber auch zusammendr&#252;cken l&#228;sst (und h&#228;lt&#8230;). Falls er zu kr&#252;melig sein sollte, ganz wenig Wasser zuf&#252;gen (1-2 Tl, mehr nicht!). Den Teig bzw. die Kr&#252;mel in die gefettete Springform geben und mit den H&#228;nden festdr&#252;cken, hierbei einen 2-3 cm hohen d&#252;nnen Rand hochziehen (der Boden und der Rand sind recht d&#252;nn, nicht wundern, aber ich mag keine dicken B&#246;den bei K&#228;sekuchen).</p>
<p>Die Zutaten f&#252;r die F&#252;llung allesamt in eine Sch&#252;ssel geben und mit dem P&#252;rierstab zu einer glatten feinen homogenen Creme p&#252;rieren (es soll sich wirklich alles verbunden haben, ohne Fettschicht, Kl&#252;mpchen oder &#228;hnliches). Die Creme auf den vorbereiteten Boden geben und glatt streichen.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel des Backofens ca. 50 &#8211; 60 Minuten backen bis der Kuchen goldgelb gebr&#228;unt, aber eben nicht zu dunkel ist (falls er schon sehr fr&#252;h sehr dunkel wird, einfach ein St&#252;ck Backpapier auf den Kuchen legen). Am Besten im ausgeschalteten und leicht ge&#246;ffneten Backofen eine Stunde abk&#252;hlen lassen, dann herausnehmen und vollst&#228;ndig ausk&#252;hlen lassen, das dauert einige Stunden (ich backe K&#228;sekuchen immer abends und lasse ihn &#252;ber Nacht komplett erkalten, dann hat er am n&#228;chsten Tag die perfekte Konsistenz).</p>
<p>Anschneiden und genie&#223;en&#8230;.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>T&#252;rkische Pizza</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/07/02/tuerkische-pizza/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jul 2013 18:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
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		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Mal, wenn ich am Schaufenster eines t&#252;rkischen Imbisses vorbei gehe, lachen mich in der Auslage die t&#252;rkischen Pizzen an! Und ich bin immer ein wenig traurig, dass sie nicht vegan sind, denn die Idee finde ich super. Pizzateig-Fladen bestrichen mit einem Tomaten-Paprika-Ragout (im Original leider mit Fleisch&#8230;), der im Ofen frisch aufgebacken wird und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Mal, wenn ich am Schaufenster eines t&#252;rkischen Imbisses vorbei gehe, lachen mich in der Auslage die t&#252;rkischen Pizzen an! Und ich bin immer ein wenig traurig, dass sie nicht vegan sind, denn die Idee finde ich super. Pizzateig-Fladen bestrichen mit einem Tomaten-Paprika-Ragout (im Original leider mit Fleisch&#8230;), der im Ofen frisch aufgebacken wird und dann noch hei&#223; mit Gem&#252;se und Sauce belegt. Klingt seeeeehr lecker! Ob es auch so schmeckt, wei&#223; ich leider nicht, denn ich habe noch nie t&#252;rkische Pizza gegessen. Ich lebe seit 19 Jahren vegetarisch, also seitdem ich 14 bin, und damals gab es in der Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin, keine t&#252;rkischen Imbisse und sp&#228;ter blieb dann eben immer &#8220;nur&#8221; der Gem&#252;sed&#246;ner.</p>
<p>Also war mal wieder Selbermachen angesagt! Macht ja auch gar nix, denn ich koche ja schlie&#223;lich leidenschaftlich gerne. Au&#223;erdem ist es gar nicht schwierig, t&#252;rkische Pizza selber herzustellen und schon gar nicht, sie vegan zu gestalten. Denn es musste lediglich eine Alternative zum Hack gefunden werden und da gibt es ja schlie&#223;lich einiges. Da ich kein gro&#223;er Fan von Sojaschnetzeln bin, habe ich mich ganz einfach f&#252;r &#8220;Tofu rosso&#8221; entschieden. Der ist schon sch&#246;n lecker fertig gew&#252;rzt und entwickelt zerbr&#246;selt angebraten sowohl hack&#228;hnliche Konsistenz als auch Geschmack. Man kann aber nat&#252;rlich so ziemlich jede vegane Hackfleisch-Alternative nehmen, die gef&#228;llt.</p>
<p>Der Rest ist eh vegan. Im Original wird die t&#252;rkische Pizza einfach mit etwas Zitronensaft betr&#228;ufelt, darauf kommt rohe Zwiebel und Petersilie und dann wird entweder gerollt oder eben auch nicht. In Deutschland hat sich aber eingeb&#252;rgert, Tomaten, Gurken, Petersilie und manchmal Kraut oder Salat auf der Pizza zu verteilen. dar&#252;ber kommt dann noch Knoblauch- oder Kr&#228;uter-Joghurt-Sauce. Da ich keine rohen Zwiebeln mag und lediglich Petersilie und Zitrone etwas langweilig fand, habe ich mich f&#252;r die eingedeutschte Variante entschieden und bin damit wirklich SEHR zufrieden! Ich wei&#223; nicht, ob die t&#252;rkische Pizza original geschmeckt hat, da ich das Original eben nicht kenne, aber da ich mich an klassische Rezepte gehalten habe, gehe ich einfach mal davon aus.</p>
<p>Lecker war´s auf jeden Fall und einfach mal eine ganz andere Variante von Pizza, die man eingerollt auch ganz prima mitnehmen und unterwegs essen kann &#8211; sowas mag ich ja! Ach ja, um den N&#228;hrwertgehalt zu erh&#246;hen, habe ich die H&#228;lfte des Mehls durch frisch gemahlenes Vollkornmehl ausgetauscht, was ganz prima funktioniert und richtig gut geschmeckt hat. Wer das nicht mag, nimmt einfach nur helles Mehl.</p>
<div id="attachment_1545" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1545 " title="T&#252;rkische Pizza" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/T&#252;rkische-Pizza_.jpg" alt="T&#252;rkische Pizza" width="448" height="306" /><p class="wp-caption-text">T&#252;rkische Pizza</p></div>
<div id="attachment_1546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1546 " title="T&#252;rkische Pizza unbelegt" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/07/T&#252;rkische-Pizza.jpg" alt="T&#252;rkische Pizza unbelegt" width="448" height="397" /><p class="wp-caption-text">T&#252;rkische Pizza unbelegt</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 4 Pizzen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>200 g Weizenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>150 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>50 g Hartweizengrie&#223;</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>2 Tl Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>1 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>225 ml Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>200 g Tofu rosso (zB von Taifun)</strong></li>
<li><strong>3 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>1 kleine Zwiebel</strong></li>
<li><strong>1/2 Bund glatte Petersilie</strong></li>
<li><strong>1 rote Paprika</strong></li>
<li><strong>1 1/2 El Paprikamark (alternativ: 1 p&#252;rierte Paprika)</strong></li>
<li><strong>100-150 ml passierte Tomaten</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Paprika, edels&#252;&#223;</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
<li><strong>1 gute Prise Kreuzk&#252;mmel, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1 gute Prise Sumach (alternativ: 1 Tl Balsamico-Essig oder Zitronensaft)</strong></li>
<li><strong>1 Knoblauchzehe</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1/2 Salatgurke</strong></li>
<li><strong>2-3 Strauchtomaten</strong></li>
<li><strong>1/2 Bund glatte Petersilie</strong></li>
<li><strong>1-2 El Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>1 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>Salz</strong></li>
<li><strong>Sojajoghurt, natur (Provamel oder Sojade, auf keinen Fall Alpro&#8230;der enth&#228;lt Vanille!)</strong></li>
<li><strong>Knoblauch oder frische Kr&#228;uter nach Geschmack</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Trockenhefe mit dem Rohrohrzucker ins Wasser einr&#252;hren und 10 Minuten stehen lassen (ja, ich mache bei Trockenhefe einen Vor&#8221;teig&#8221;, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass man so deutlich weniger Hefe ben&#246;tigt und sie den Teig besser treibt).</p>
<p>Die Mehle mit Hartweizengrie&#223; und Salz mischen, Hefewasser und Oliven&#246;l zuf&#252;gen und alles ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt etwa 2 Stunden gehen lassen.</p>
<p>Den Tofu zerbr&#246;seln und in einem Essl&#246;ffel Oliven&#246;l knusprig anbraten. Zwiebel, Knoblauch, rote Paprika und Petersilie fein hacken, zusammen mit dem angebraten Tofu und den restlichen Zutaten gut verr&#252;hren und kr&#228;ftig w&#252;rzig abschmecken. Falls das Ragout zu fl&#252;ssig sein sollte, kann man noch etwas Tomatenmark zur Bindung zuf&#252;gen.</p>
<p>Den Hefeteig in vier gleiche Teile teilen und auf der bemehlten Arbeitsfl&#228;che d&#252;nn oval ausrollen. Gleichm&#228;&#223;ig mit dem Ragout bestreichen. Die Fladen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen (je nachdem, wie knusprig man die Pizzen mag&#8230;).</p>
<p>In der Zwischenzeit die Gurke und die Tomaten entkernen und kleinschneiden, ebenso die Petersilie. Alles gut vermengen, Zitronensaft und Oliven&#246;l dazu und mit etwas Salz abschmecken.</p>
<p>Den Sojajoghurt mit Salz und zerdr&#252;cktem Knoblauch und/oder den gehackten Kr&#228;utern verr&#252;hren und gut abschmecken.</p>
<p>Die t&#252;rkischen Pizzen aus dem Ofen holen sobald sie fertig sind und noch hei&#223; mit dem Salat belegen und die Joghurtsauce dar&#252;ber tr&#228;ufeln. Genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spaghetti-Eis-Cupcakes</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/06/23/spaghetti-eis-cupcakes/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 11:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Muffins]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;I scream for ice cream&#8230;&#8221; So lautet das Motto des neuesten Back-A-Thons vom wunderbaren blog bakingthelaw! (auf dem blog findet ihr viiiieeeeele tolle Cupcake- und andere vegane Backrezepte, lecker!). Mittlerweile zum 6. Mal veranstaltet die Betreiberin ihren Back-A-Thon, einen Backwettbewerb der besonderen Art   . Ich habe bisher noch nie mitgemacht, aber bei dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;I scream for ice cream&#8230;&#8221; So lautet das Motto des neuesten Back-A-Thons vom wunderbaren blog <a href="http://bakingthelaw.wordpress.com/2013/06/07/back-a-thon-no-6-i-scream-for-ice-cream/">bakingthelaw</a>! (auf dem blog findet ihr viiiieeeeele tolle Cupcake- und andere vegane Backrezepte, lecker!). Mittlerweile zum 6. Mal veranstaltet die Betreiberin ihren Back-A-Thon, einen Backwettbewerb der besonderen Art <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Ich habe bisher noch nie mitgemacht, aber bei dem diesmaligen Motto MUSSTE ich mir einfach was einfallen lassen! Denn es lautet:</p>
<h3 style="font-size: 1em;margin: 0px;padding: 10px 0px 5px;color: #333333;font-family: Georgia, 'Times New Roman', Times, serif;line-height: 22px;background-color: #ffffff;text-align: center"><span style="color: #00ccff">“Die vegane Cupcake-Morphose eures Lieblings-Eisbechers”</span></h3>
<p><span style="color: #00ccff"><img class="aligncenter size-full wp-image-1539" title="backathon-new-logo" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/06/backathon-new-logo.jpg" alt="backathon-new-logo" width="600" height="130" /></span></p>
<p>Ein gro&#223;artiges Motto! Wenn auch echt tricky&#8230;denn Eisbecher in Cupcake-Form, puh! Ich wollte ja auch nicht einfach nur einen Cupcake backen und ihn mit Sahne und Obst verzieren &#8211; schlie&#223;lich muss so ein Eisbecher ordentlich was her machen und da wird´s dann schon schwieriger (zumal ich auch kein Sahne-Fan bin, aber das hatten wir schonmal hier). Ok, als erstes musste eine Idee her. Eisbecher&#8230;da ich schon als Kind und zu unveganen Zeiten keine Sahne mochte, habe ich nie Eisbecher gegessen &#8211; immer nur Kugeln, am Liebsten in der Waffel. Tolle Voraussetzungen! Aber dann fiel mir ein, dass es doch einen Eisbecher gab, den ich geliebt und immer bestellt habe, wenn es so richtig schick in die Eisdiele ging mit Sitzen und so: SPAGHETTI-EIS!!! So lecker&#8230;</p>
<p>Das Prinzip ist einfach: einen Klecks Sahne auf das Tellerchen, darauf dann Vanilleeis, was durch eine Presse in Spaghetti-Form gepresst wurde (hierdurch gefriert die Sahne und ist nicht mehr als solche identifizierbar und somit f&#252;r mich essbar&#8230;fragt nicht!), darauf dann rote Erdbeer-Sauce, garniert mit Raspeln aus wei&#223;er Schokolade. Und schon hatte man etwas auf dem Teller, was aussah wie Spaghetti Napoli mit Parmesan, nur als Eis und in s&#252;&#223;, yummy!</p>
<p>Somit war die Idee zum Cupcake-Eisbecher da und da ich nachts nicht schlafen konnte, war auch die Idee der Umsetzung schnell geboren. Ein fluffiger Vanille-Teig als Basis, ausgeh&#246;hlt und mit veganer Sahne gef&#252;llt, darauf ein fulminantes Topping aus einer Mischung von Vanille-Buttercreme und Frischk&#228;se-Frosting (dadurch isses nicht so m&#228;chtig&#8230;), garniert mit viiiiieeeel Erdbeer-Sauce und Schokoraspeln von wei&#223;er Schokolade.</p>
<p>Diese Idee habe ich exakt so heute umgesetzt und es hat funktioniert! Ich bin selber ganz schrecklich begeistert von dem Ergebnis <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Die Herstellung war sehr einfach, aber auch sehr schmierig. Aber es hat sich gelohnt! Die Optik ist genial und die Cupcakes sehen aus wie das Spaghetti-Eis aus der Eisdiele! Um den richtigen Look hinzukriegen, habe ich das Frosting durch eine Kartoffelpresse gedr&#252;ckt (eine feine Sp&#228;tzlepresse m&#252;sste auch gehen) und die &#252;bersch&#252;ssigen &#8220;Spaghetti&#8221; mittels eines Messers abgeschnitten (das war die gr&#246;&#223;te Schmiererei&#8230;). Wer keinen Wert auf die perfekte Optik legt oder einfach keine Presse hat, nimmt einfach eine feine Locht&#252;lle und spritzt das Topping wie wild auf die Cupcakes (wahrscheinlich braucht ihr dann etwas weniger).</p>
<p>Aber die kleinen Bomben sind nicht nur optisch der totale Knaller &#8211; nein, vor allem der Geschmack ist ganz gro&#223;es Kino! Teig, Sahne, Vanille-Creme, s&#252;&#223;-frische Erdbeersauce und knackige Schokost&#252;ckchen &#8211; alles auf einem L&#246;ffel/einer Gabel vereint, was will man mehr?? Die Testesser jedenfalls finden die Spaghetti-Eis-Cupcakes gro&#223;artig &#8211; ich hoffe, ihr auch! Dr&#252;ckt mir die Daumen, dass die Jury auch so begeistert ist, von meiner Kreation.</p>
<div id="attachment_1540" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1540 " title="Spaghetti-Eis-Cupcakes" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/06/Spaghetti-Eis.jpg" alt="Spaghetti-Eis-Cupcakes" width="448" height="403" /><p class="wp-caption-text">Spaghetti-Eis-Cupcakes</p></div>
<div id="attachment_1541" class="wp-caption aligncenter" style="width: 405px"><img class="size-full wp-image-1541  " title="Spaghetti-Eis-Cupcakes" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/06/Spaghetti-Eis1.jpg" alt="Spaghetti-Eis-Cupcakes" width="395" height="493" /><p class="wp-caption-text">Spaghetti-Eis-Cupcakes</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 6 Cupcakes (mit viel Frosting!):</strong></p>
<ul>
<li><strong>110 ml Vanille-Sojamilch</strong></li>
<li><strong>1 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>55 g Pflanzenmargarine, sehr weich</strong></li>
<li><strong>40 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>1 Prise Salz</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Natron</strong></li>
<li><strong>1 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>90 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>etwas vegane Spr&#252;hsahne (schmeckt aber auch ohne&#8230;)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>125 g Sojajoghurt, natur</strong></li>
<li><strong>90 Alsan, sehr weich</strong></li>
<li><strong>3 El Puderzucker (oder mehr, falls man es s&#252;&#223;er mag&#8230;)</strong></li>
<li><strong>das Mark 1/2 Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>125 g Vanille-Sojapudding (ich hatte gekauften, man kann ihn nat&#252;rlich auch selber kochen!)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>100 g Erdbeeren (frisch oder tiefgek&#252;hlt)</strong></li>
<li><strong>1 El Vanillezucker</strong></li>
<li><strong>ca. 15 g wei&#223;e Reismilchschokolade</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Als allererstes den Sojajoghurt f&#252;r das Frosting abtropfen lassen &#8211; ich habe ein Sieb mit K&#252;chenkrepp ausgelegt, den Joghurt darauf gekippt, das K&#252;chenpapier &#252;ber dem Joghurt zusammengeklappt und den Bollen mit einem Sch&#228;lchen beschwert. Dieses Konstrukt habe ich 2-3 Stunden abtropfen lassen &#8211; der Joghurt hatte danach die perfekte Konsistenz und lie&#223; sich auch prima aus dem Papier l&#246;sen. Wenn die Cupcakes gebacken und ausgek&#252;hlt sind, ist also auch der Joghurt fertig abgetropft!</p>
<p>F&#252;r den Teig die Sojamilch mit dem Zitronensaft verr&#252;hren und kurz stehenlassen, damit alles etwas gerinnt. Die weiche Margarine mit einem L&#246;ffel etwas schaumig schlagen, dann den Zucker und die Vanille dazu &#8211; alles gut verquirlen (eine K&#252;chenmaschine oder ein Handmixer sind aber nicht n&#246;tig). Die Maisst&#228;rke einr&#252;hren, ebenso das Salz, dann Mehl, Backpulver, Natron und die Sojamilch-Zitronenmischung dazu. Alles verr&#252;hren zu einem z&#228;hen Teig.</p>
<p>Den Teig gleichm&#228;&#223;ig auf 6 Muffinf&#246;rmchen verteilen (sieht sehr wenig ist, geht aber noch gut auf) und im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze 20-25 Minuten backen (St&#228;bchenprobe machen), nicht zu lange backen, damit sie nicht trocken werden.</p>
<p>Die Cupcakes komplett abk&#252;hlen lassen, dann mit Hilfe eines scharfen Messers kleine Kegel ausschneiden (und essen&#8230;), die entstandenen Mulden mit etwas veganer Spr&#252;hsahne f&#252;llen.</p>
<p>F&#252;r das Frosting die Margarine mit dem Puderzucker und Vanillemark richtig sch&#246;n wei&#223;lich cremig schlagen (hier braucht man eine K&#252;chenmaschine/Handmixer), dann &#8211; w&#228;hrend die Maschine l&#228;uft und weitermixt &#8211; teel&#246;ffelweise den Vanillepudding zuf&#252;gen und unterr&#252;hren. Danach dann ebenso teel&#246;ffelweise den abgetropften Sojajoghurt zuf&#252;gen. Alles zu einer fluffigen cremigen und dicken Masse mixen (falls die Creme wider Erwarten doch gerinnen sollte, die Sch&#252;ssel einfach kurz in warmes Wasser stellen, so dass sie fl&#252;ssiger wird, dann wieder aufschlagen und nach einiger Zeit verbindet sich alles wunderbar&#8230;).</p>
<p>Das Frosting in eine Kartoffel- oder Sp&#228;tzlepresse geben und seeeeehr gro&#223;z&#252;gig &#252;ber den Cupcakes verteilen (ich habe sie einfach dicht nebeneinander auf ein Brett gestellt, so ging nur mittelviel daneben), wahrscheinlich bleibt etwas von der Creme &#252;brig.</p>
<p>die Erdbeeren mit dem Vanillezucker fein p&#252;rieren und als Sauce auf der Vanillecreme verteilen. Die Schokolade fein hacken und dar&#252;ber streuen. Gut durchk&#252;hlen lassen, servieren und genie&#223;en, schwelgen, tr&#228;umen&#8230;.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Saftige Gr&#252;nkern-Linsen-Bratlinge</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/04/26/saftige-gruenkern-linsen-bratlinge/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 16:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Bratlinge]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[glutenfrei/glutenarm]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Snack]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht genau, ob ich es hier auf dem blog schonmal erw&#228;hnt habe, aber ich LIEBE Bratlinge!!! Hm, ich glaube, das steht hier schon irgendwo   Als Kind war eines meiner Lieblingsessen Frikadellen. Die mochte ich immer &#8211; egal, ob warm oder kalt und genug konnte ich auch nicht davon bekommen. Nat&#252;rlich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; nicht genau, ob ich es hier auf dem blog schonmal erw&#228;hnt habe, aber ich LIEBE <a href="http://vegan-und-lecker.de/tag/bratlinge/">Bratlinge</a>!!! Hm, ich glaube, das steht hier schon irgendwo <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Als Kind war eines meiner Lieblingsessen Frikadellen. Die mochte ich immer &#8211; egal, ob warm oder kalt und genug konnte ich auch nicht davon bekommen. Nat&#252;rlich nur die selbstgemachten von Mama! Nun ja, an dieser Leidenschaft f&#252;r gebratene Klopse hat sich auch durch mein veganes Leben rein gar nichts ge&#228;ndert &#8211; ganz im Gegenteil. Denn wo es fr&#252;her nur eine einzige (n&#228;mlich die klassische) Variante gab, bieten Bratlinge eine unglaublich tolle Vielfalt.</p>
<p>Man kann sie klassisch zubereiten mit Seitan-Mehl und Sojaschnetzeln, um ein Frikadellen-Feeling zu bekommen, aber auch mit <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/09/02/hirse-gemuese-bratlinge/">Hirse</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/02/24/quinoa-moehren-bratlinge/">Quinoa</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/03/25/linsen-tofu-bratlinge/">Linsen</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/02/17/schnelle-hafer-bratlinge/">Haferflocken</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/03/04/gruenkern-gemuese-bratlinge/">Gr&#252;nkern</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/05/01/fruehlingsgruene-baerlauch-gemuese-bratlinge/">Gem&#252;se</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/03/25/linsen-tofu-bratlinge/">Tofu</a> usw. Und je nachdem, was man an Gem&#252;se, Gew&#252;rzen, Pesto, getrockneten Tomaten, Kr&#228;utern, Kernen und N&#252;ssen zuf&#252;gt, ergeben sich unglaublich vielf&#228;ltige Geschmacksrichtungen. Ich finde so toll, dass man Bratlinge ganz unkompliziert an wirklich jeden Geschmack anpassen kann. Damit sind sie auch die perfekte Resteverwertung &#8211; sowas mag ich ja. Und selbst totale Frei-Schnauze-Bratlinge schmecken fast immer (Ausnahmen gibt es nat&#252;rlich immer&#8230;). Einzig f&#252;r die richtige Konsistenz braucht man etwas Erfahrung und &#220;bung, das ist &#228;hnlich wie fr&#252;her bei Muttis Frikadellen &#8211; die hatte auch immer &#8220;im Gef&#252;hl&#8221;, wenn die Masse die richtige Festigkeit und Konsistenz hatte, um gut zusammen zu halten und knusprig zu werden, aber innen trotzdem sch&#246;n saftig. Dieses Gef&#252;hl entwickelt man auch bei Bratlingen meist durch Erfahrung, aber manche Rezepte sind auch echt idiotensicher und damit wunderbar f&#252;r Anf&#228;nger geeignet.</p>
<p>Dieses Rezept ist so eines. Ich muss zugeben, die Grundidee zu den Bratlingen stammt nicht von mir, sondern von <a href="http://www.paules.lu/2012/11/spaghetti-mit-grunkern-linsenballchen-und-tomatensauce/">Paule</a> und ihrem wundersch&#246;nen blog mit tollen Bildern (wirklich sehr zu empfehlen, zumal es dort auch immer mehr vegane Rezepte gibt!). Denn der Clou an diesen Bratlingen sind die roten Linsen, die &#252;ber Nacht eingeweicht und am n&#228;chsten Tag p&#252;riert werden. Sie kommen roh zu dem gekochten Gr&#252;nkernschrot in den &#8220;Teig&#8221;, der relativ weich ist, aber beim Braten wunderbar fest und saftig wird. Hierf&#252;r sorgen eben die rohen p&#252;rieren Linsen, &#228;hnlich wie bei echten Falafel, die ja aus eigeweichten und nicht gekochten Kichererbsen hergestellt werden und hierdurch ihre besondere Konsistenz bekommen. Die Bindung, die die Linsen erzielen, ist wirklich toll! Und im Gegensatz zu sonstigen Linsenbratlingen schmeckt man sie kaum raus (ich finde Linsenbratlinge oft zu mehlig&#8230;). Der Geschmack kommt eher von dem Gr&#252;nkernschrot und den Gew&#252;rzen. Ich habe hier mit den Mengen ein wenig rumexperimentiert und empfinde dieses hier als f&#252;r mich perfekt! Die Bratlinge schmecken sowohl warm als auch kalt prima. Bei uns gab es sie (wie fast immer&#8230;) mit Pellkartoffeln und veganem Kr&#228;uterquark &#8211; ein absolutes Lieblingsessen f&#252;r mich, mmmhhhhh&#8230;..</p>
<div id="attachment_1512" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1512 " title="Saftige Gr&#252;nkern-Linsen-Bratlinge" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/04/Bratlinge.jpg" alt="Saftige Gr&#252;nkern-Linsen-Bratlinge" width="448" height="300" /><p class="wp-caption-text">Saftige Gr&#252;nkern-Linsen-Bratlinge</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ca. 25 Bratlinge (meine sind immer so 5cm gro&#223;):</strong></p>
<ul>
<li><strong>80 g rote Linsen</strong></li>
<li><strong>150 g grob geschroteter Gr&#252;nkern</strong></li>
<li><strong>300 ml Gem&#252;sebr&#252;he</strong></li>
<li><strong>1/2 Zwiebel</strong></li>
<li><strong>1 kleine Knoblauchzehe</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
<li><strong>1 El Paprikapulver, edels&#252;&#223;</strong></li>
<li><strong>1 Tl ger&#228;uchertes Paprikapulver (optional!)</strong></li>
<li><strong>2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Majoran, getrocknet</strong></li>
<li><strong>2 Tl Tomatenmark</strong></li>
<li><strong>2 El Petersilie, gehackt</strong></li>
<li><strong>1 Tl Senf</strong></li>
<li><strong>30 g Semmelbr&#246;sel</strong></li>
<li><strong>&#214;l zum Braten</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Linsen &#252;ber Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am n&#228;chsten Tag abgie&#223;en und im Mixer/H&#228;cksler/Mixaufsatz oder mit dem P&#252;rierstab p&#252;rieren (es d&#252;rfen ruhig noch kleine St&#252;ckchen drin bleiben).</p>
<p>Den Gr&#252;nkernschrot zusammen mit den Gem&#252;sebr&#252;he in einen kleinen Topf geben, aufkochen lassen und bei ganz kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten k&#246;cheln lassen. Hierbei gaaaaaanz oft umr&#252;hren, da der Gr&#252;nkern gerne und schnell anbrennt und dann nicht mehr genie&#223;bar ist). AUf der ausgeschalteten Herdplatte ausquellen lassen.</p>
<p>Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und zusammen mit der ausgek&#252;hlten Gr&#252;nkernmasse und den restlichen Zutaten zu den p&#252;rierten Linsen geben. Alles mit den H&#228;nden gut vermengen und kr&#228;ftig abschmecken. Einige Minuten durchziehen und quellen lassen.</p>
<p>Dann mit feuchten H&#228;nden Bratlinge formen und diese in einer beschichteten Pfanne in hei&#223;em &#214;l bei mittlerer Hitze von jeder Seite einige Minuten braten, bis sie sch&#246;n knusprig goldbraun sind. Auf K&#252;chenkrepp zum Entfetten ablegen und warm oder kalt servieren.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macadamia-Zitronen-Cakepops mit wei&#223;er Schokolade</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 12:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe es getan! Echt jetzt. Ganz wirklich. Ich. habe. Cakepops. gemacht. Ha! Da guckt ihr!! Ok, mein Liebster hat auch geguckt&#8230;O-Ton &#8220;Sind das nicht die Dinger, die Du immer total schei&#223;e fandest??&#8221; Jepp. Genau das sind sie. Aber manchmal muss man eben auch mal was wagen. Weil ich so crazy bin. Nee, sondern, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es getan! Echt jetzt. Ganz wirklich. Ich. habe. Cakepops. gemacht. Ha! Da guckt ihr!! Ok, mein Liebster hat auch geguckt&#8230;O-Ton &#8220;Sind das nicht die Dinger, die Du immer total schei&#223;e fandest??&#8221; Jepp. Genau das sind sie. Aber manchmal muss man eben auch mal was wagen. Weil ich so crazy bin. Nee, sondern, weil ich auch nur ein M&#228;dchen bin und die Cakepop-Dinger schon sehr h&#252;bsch aussehen und weil alle die so toll finden und &#252;berhaupt! Ok, und weil ich letztens in ´nem Laden eine Packung Lolli-Stiele gekauft habe (wei&#223; der Teufel, was ich da geritten hat&#8230;). Also blieb mir ja gar nichts anderes &#252;brig, als dem neumodischen Kram nun auch mal eine Chance zu geben.</p>
<p>Gedacht, getan! Den &#8220;&#252;blichen&#8221; Cakepop mit Schokoladenteig und Schokoladen-&#220;berzug fand ich zu langweilig. Au&#223;erdem hasse ich den Deko-Krempel wie Zuckerperlen, Zuckerstreusel, Zuckerherzen etc. Bah, damit kann man mir wirklich jedes Geb&#228;ck verderben! Ohne Deko sehen die Dinger aber wiederum langweilig aus. Ein Dilemma. Oder doch nicht? Ich w&#228;re ja nicht ich, wenn mir nicht binnen Minuten eine Alternative einfallen w&#252;rde! So auch dieses Mal.</p>
<p>Ich liebe wei&#223;e Schokolade und seitdem es die <a href="http://www.vantastic-foods.com/upload/images/artikel/112/vf_buttons_weiss.jpg">Schakalode-Buttons</a> gibt, kann ich endlich alle Leckereien mit wei&#223;er Schokolade in vegan machen und essen &#8211; sooooooo gut! Daher wollte ich einen &#220;berzug aus wei&#223;er Schokolade. Und was passt besser zu wei&#223;er Schokolade als ein Teig mit Zitrone und Macadamia-N&#252;ssen?? Eben. Nichts. Die Kombi ist unschlagbar! Wunderbar zitronig, s&#252;&#223;, aber nicht ZU s&#252;&#223;, wunderbarer feiner Nuss-Geschmack und alles eingepackt in wei&#223;e Schokolade, mmmmmhhhhhh&#8230;.Die Kr&#246;nung bildet die Zucker-Streusel-Alternative: gehackte Macadamias, yeah!</p>
<p>Die Idee war also geboren und musste umgesetzt werden. Den Teig zu kreieren war nicht schwer, backen, ausk&#252;hlen lassen, zerbr&#246;seln und mit Sojajoghurt verr&#252;hren. Als Clou noch Macadamiasirup dazu. Aber dann ging´s los&#8230;das Formen der Kugeln war ja schon nervig, aber ok, muss man durch. Dann Schokolade schmelzen, Stiele eintauchen und in die Kugeln tauchen und fest werden lassen. Das ging auch noch. Aber das eigentliche &#220;berziehen der Lollis mit Schokolade?! Puh, das war richtig bl&#246;d nervig und hat eeeeewig gedauert!! Manche Kugeln wollten nicht auf dem Stiel halten (trotz vorherigem &#8220;Festkleben&#8221; mit der Schokolade), au&#223;erdem lief die Schokolade &#252;berall runter. Mein selbstgebauter Halter aus einem Karton mit L&#246;chern wollte die Lollis nicht halten, die N&#252;sse klebten ganz gut, aber der Rest der K&#252;che auch. das hat mir keinen Spa&#223; gemacht!!! &#220;berhaupt keinen!</p>
<p>Alles in allem war die Zubereitung ein Riesen-Aufwand, die ganze K&#252;che (mich eingeschlossen) war eingeschmiert und meine Nerven am Ende. Ich bin f&#252;r so fisseligen Kram einfach nicht gemacht. Mit Verzierungs-Ged&#246;ns kann man mich jagen! Finde ich total doof und unspannend und nach einer Minuten habe ich keine Lust mehr dazu! Das ging mir bei einigen Keksen f&#252;r die Vegane Weihnachtsb&#228;ckerei genauso, denn f&#252;r die Fotos sollten die Kekse ja toll aussehen und ich musste verzieren&#8230;.n&#228;h, ist das doof! Es ist ja nicht so, dass die Sachen bei mir hingerotzt aussehen sollen oder k&#246;nnen, aber mir reicht es eben, wenn es gut aussieht. Mehr nicht. Ich glaube, daher mache ich auch nie Torten&#8230;von so Fondant-Zeugs ganz zu schweigen! Wenn man mich mal so richtig &#228;rgern will, muss man mich nur zwingen, Bl&#252;ten oder Tiere aus Fondant zu machen!! Oder Kekse feingliedrig zu verzieren. Oder Cakepops zu machen. Nee, nee, ich bin eher f&#252;r grobere Dinge. Muffins zum Beispiel oder Kuchen. Das kann ich <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Oder Kekse, die einfach rund sind.</p>
<p>So, das alles w&#228;re ja vielleicht noch zu ertragen, wenn denn das Ergebnis bombastisch gewesen w&#228;re. F&#252;r Cakepop-Liebhaber war es das auch! Der Teig innen ganz wunderbar weich, lecker zitronig und fein nussig, dann die super tolle wei&#223;e Schokolade au&#223;en herum und knackige Macadamia-N&#252;sse. An sich wirklich perfekt, ABER: ich mag wohl einfach nicht so sonderlich Cakepops. Ich mag n&#228;mlich lieber fluffigen Teig als das klebrige Zeug, was eher an rohen Teig erinnert. Also, ich liebe rohen Teig (als Kind habe ich oft eine Sch&#252;ssel mit rohem Teig gemacht, um den dann einfach so wegzuspachteln), aber eben als rohen Teig. Und wenn ich Kuchen backe, will ich, dass der nach Kuchen schmeckt und nicht nach rohem Teig. Ich glaube, ich bin eher die zielgruppe f&#252;r diese Cakepo-Backformen, wo einfach Teig in Kugelform gebacken und dann mit Schokolade &#252;berzogen wird. Was ich bisher immer bel&#228;chelt habe&#8230;</p>
<p>Aber ganz ehrlich: das braucht doch kein Mensch! Wenn ich kleine Kuchen m&#246;chte, die mit Schokolade &#252;berzogen werden, dann backe ich Muffins oder Mini-Muffins und bestreiche sie mit Schokolade. Geht Ratzfatz, ich habe kein Theater mit Stielen, Halterungen, Trocknungen usw. und man kann sie auch prima aus der Hand essen. Nun gut, das ist nur die Meinung einer eher faulen Person, die nicht auf Schnickschnack steht, alle anderen sollen nat&#252;rlich Cakepops formen wie sie lustig sind. Aber ich werde das n&#228;chste Mal den Teig einfach in Mini-Muffinf&#246;rmchen backen, wei&#223;e Schokolade drauf und mit gehackten Macadamias bestreuen.</p>
<div id="attachment_1491" class="wp-caption aligncenter" style="width: 361px"><img class="size-full wp-image-1491 " title="Macadamia-Zitronen-Cakepops mit wei&#223;er Schokolade" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/03/Cakepops.jpg" alt="Macadamia-Zitronen-Cakepops mit wei&#223;er Schokolade" width="351" height="448" /><p class="wp-caption-text">Macadamia-Zitronen-Cakepops mit wei&#223;er Schokolade</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ca. 22 Cakepops (je nach Gr&#246;&#223;e&#8230;)</strong></p>
<ul>
<li><strong>125 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>2 El Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>25 g Macadamias, gemahlen (ich nehme immer ger&#246;stete und gesalzene und sp&#252;le sie unter Wasser ab, das funktioniert ganz prima!)</strong></li>
<li><strong>1 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>eine gute Prise Natron und gemahlene Vanille</strong></li>
<li><strong>70 g Zucker (ich habe wei&#223;en genommen)</strong></li>
<li><strong>Saft und abgeriebene Schale 1/2 Zitrone</strong></li>
<li><strong>einige Tropfen Zitronen&#246;l oder Zitronenaroma (ich nehme das Zitronen&#246;l aus dem Bioladen, aber normales Backaroma tut´s auch)</strong></li>
<li><strong>60 ml geschmacksneutrales &#214;l</strong></li>
<li><strong>130 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>70 g Sojajoghurt, natur</strong></li>
<li><strong>1 El Macadamiasirup (zB</strong><strong> von Monin), alternativ irgendeinen anderen Sirup</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>175 g wei&#223;e Schokolade (zB <a href="http://www.vantastic-foods.com/upload/images/artikel/112/vf_buttons_weiss.jpg">diese hier</a>)</strong></li>
<li><strong>10 g Kokosfett</strong></li>
<li><strong>50 g Macadamias, gehackt</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Das Mehl mit St&#228;rke, gemahlenen Macadamias, Zucker, Backpulver, Natron und Vanille gut mischen. In einer zweiten Sch&#252;ssel die Sojamilch mit dem &#214;l, Zitronensaft und -schale sowie dem Zitronen&#246;l verquirlen. Die fl&#252;ssigen zu den trockenen Zutaten geben und vermengen, so dass ein glatter Teig entsteht. In eine kleine gefettete Springform geben (18 cm Durchmesser) &#8211; oder eine andere kleine Form, dann ggf. die Backzeit anpassen) und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen bis die Oberfl&#228;che ganz leicht gebr&#228;unt ist (St&#228;bchenprobe machen!). Der Kuchen sollte gerade so gar sein, aber nicht stark br&#228;unen und keine feste Kruste bekommen, daher im Auge behalten!)</p>
<p>Den Kuchen komplett ausk&#252;hlen lassen. Dann in eine gro&#223;e Sch&#252;ssel mit den H&#228;nden zerkr&#252;meln. Den Sojajoghurt mit dem Macadamiasirup verr&#252;hren und &#252;ber die Kuchenkr&#252;mel geben. Alles zu einem weichen Teig verkneten (sollte er zu fest sein, um Kugeln daraus zu formen, noch etwas Sojajoghurt zuf&#252;gen).</p>
<p>Aus dem Teig mit den H&#228;nden ca. 22 gleichgro&#223;e Kugeln formen (etwa 4 cm Durchmesser). Die Kugeln auf einem Teller f&#252;r etwa 20 Minuten in den K&#252;hlschrank stellen. In der Zwischenzeit die wei&#223;e Schokolade mit dem Kokosfett im Wasserbad ganz vorsichtig schmelzen. Bei wei&#223;er Schokolade muss man wirklich sehr vorsichtig und achtsam sein, da sie sofort verdickt und verklumpt, wenn man sie zu hei&#223; werden l&#228;sst und dann ist sie nicht mehr zum &#220;berziehen geeignet. Daher st&#228;ndig r&#252;hren und kontrollieren.</p>
<p>Cakepop-Stiele (oder Schaschlikspie&#223;e ohne Spitze) 1-2 cm in die Schokolade tauchen und dann in jeweils eine Teigkugel stecken, so dass die Schokolade den Stiel und die Kugel quasi &#8220;versiegelt&#8221; (das hilft einerseits, um den Stiel mit der Kugel fest zu verkleben, sorgt aber vor allem auch f&#252;r ein luftdichtes Abdichten der Schokoschicht).</p>
<p>Die Schokolade komplett fest werden lassen (dauert im K&#252;hlschrank nur 5 Minuten). Dann die Kugeln mit der &#252;brigen Schokolade komplett &#252;berziehen (am Besten mit Hilfe eines L&#246;ffels) und in die Cakepop-Halterungen stecken. Sobald die Schokolade leicht &#8220;anzieht&#8221;, also fest wird, die Kugeln mit den gehackten N&#252;ssen bestreuen (macht man das gleich nach dem &#220;berziehen mit der Schokolade, rutschen die N&#252;sse wieder runter), dann fest werden lassen.</p>
<p>Fertig <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Die Cakepops halten durch den &#220;berzug eine ganze Weile frisch, k&#246;nnen also problemlos 1-2 Tage im Voraus angefertigt werden (zB f&#252;r einen Geburtstag oder so&#8230;daf&#252;r ist das ein tolle Geschenk, finde ich!). Sie sind leider aber deutlich schneller aufgefuttert als hergestellt&#8230;</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Antipasti</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 20:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[glutenfrei/glutenarm]]></category>
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		<category><![CDATA[Snack]]></category>

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		<description><![CDATA[Antipasti sind toll! Denn sie passen quasi zu allem und schmecken immer. Egal, ob lauwarm oder kalt, ob solo oder als Beilage. Sie passen wunderbar zu frischem Baguette oder Ciabatta, aber auch als Pizzabelag. Eine mit gegrillten Antipasti belegte Pizza braucht keinen veganen K&#228;se-Ersatz-Krempel oder &#228;hnliches, sondern &#252;berzeugt durch den tollen Geschmack des gegrillten Gem&#252;ses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Antipasti sind toll! Denn sie passen quasi zu allem und schmecken immer. Egal, ob lauwarm oder kalt, ob solo oder als Beilage. Sie passen wunderbar zu frischem Baguette oder Ciabatta, aber auch als Pizzabelag. Eine mit gegrillten Antipasti belegte Pizza braucht keinen veganen K&#228;se-Ersatz-Krempel oder &#228;hnliches, sondern &#252;berzeugt durch den tollen Geschmack des gegrillten Gem&#252;ses (und das aromatisierte &#214;l, was beim Marinieren &#8220;entsteht&#8221;). Au&#223;erdem kann man prima eine gro&#223;e Portion Antipasti zubereiten, da es sich einige Tage im K&#252;hlschrank h&#228;lt, so dass man zB ein schnelles Mittagessen erh&#228;lt &#8211; Nudeln mit Pesto und dazu Antipasti, yummy! Reste des Gem&#252;ses werten jedes belegte Brot oder Br&#246;tchen auf und eignen sich auch gut zum Mitnehmen.</p>
<p>Ihr seht schon &#8211; die M&#246;glichkeiten der Verwendung von Antipasti sind nahezu unendlich&#8230;wir essen sie (??) auch gerne zum Raclette &#8211; ich glaube wirklich, ALLES schmeckt gleich viel aromatischer und besser, wenn man Antipasti dazu gibt! An Gem&#252;sesorten eignen sich fast alle, die man selber gerne mag und die sich braten oder grillen lassen. Paprika geh&#246;ren f&#252;r mich unbedingt dazu und die m&#252;ssen auch unbedingt gegrillt werden &#8211; das Aroma wird hierdurch einfach unvergleichlich. S&#252;&#223;lich, pikant und fein &#8211; perfekt! Zucchini und/oder Auberginen passen auch super und k&#246;nnen entweder mit den Paprika zusammen gegrillt oder in der Pfanne gebraten werden (Auberginen vorher entw&#228;ssern und damit auch entbittern), Champignons mag ich am Liebsten scharf angebraten. Auch Zwiebelringe eignen sich hervorragend &#8211; sch&#246;n langsam geschmort, mmmhhhhh&#8230;.aber wie gesagt, es geht fast alles.</p>
<p>Hier gibt es meine pers&#246;nliche Lieblings-Antipasti-Zusammenstellung mit einer fein w&#252;rzigen Marinade aus Kr&#228;utern, Oliven&#246;l, Zitronensaft und zur Abrundung etwas Ahornsirup. Die Zubereitung braucht zwar etwas (vor allem das Abpulen der Paprikahaut ist nervig), aber daher sollte man eben auch gleich eine ordentliche menge machen, so dass sich die Arbeit lohnt &#8211; und das wird sie <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<div id="attachment_1474" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><img class="size-full wp-image-1474 " title="Antipasti" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/02/Antipasti.jpg" alt="Antipasti" width="448" height="301" /><p class="wp-caption-text">Antipasti</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ca. 4 Personen (je nachdem, was man damit macht&#8230;):</strong></p>
<ul>
<li><strong>3 rote Paprikaschoten</strong></li>
<li><strong>1 gro&#223;e Zucchini</strong></li>
<li><strong>400 g braune Champignons</strong></li>
<li><strong>3 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>je 1 Tl Basilikum und Thymian, getrocknet</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
<li><strong>30 ml Gem&#252;sebr&#252;he </strong></li>
</ul>
<p><strong>F&#252;r die Marinade:</strong></p>
<ul>
<li><strong>80 ml Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>Saft 1/2 Zitrone</strong></li>
<li><strong>1- 1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>Pfeffer</strong></li>
<li><strong> je 1 Tl Basilikum und Thymian, getrocknet</strong></li>
<li><strong>2 Tl Ahornsirup (alternativ Agavensirup oder Rohrohrzucker)</strong></li>
<li><strong>2 Tl Aceto Balsamico</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Paprikaschoten halbieren und das Kerngeh&#228;use entfernen. Mit der Hautseite nach oben nebeneinander auf ein mit Backpapier (Vorsicht! Kann sich leicht am Grill entz&#252;nden &#8211; eventuell lieber Alufolie nehmen) ausgelegtes Backblech legen.</p>
<p>Die Zucchini je nach L&#228;nge halbieren oder dritteln und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden (sie schrumpfen noch sehr, daher nicht zu d&#252;nn schneiden, sonst &#8220;l&#246;sen&#8221; sich die Zucchini auf&#8230;). Die Scheiben nebeneinander zu den Paprikaschoten auf das Blech legen. Salzen, Pfeffern und mit den Kr&#228;utern bestreuen. Mit 1 1/2 El Oliven&#246;l betr&#228;ufeln.</p>
<p>Das Blech m&#246;glichst dicht unter den Grill im Backofen schieben und den Grill voll aufheizen. Das Gem&#252;se so lange grillen bis die Paprikahaut Blasen wirft und schwarz (ja, schwarz!) wird. Vom verbrannten Geruch nicht abschrecken lassen, die Haut wird sp&#228;ter abgemacht!</p>
<p>Die Paprikah&#228;lften direkt aus dem Ofen in eine Sch&#252;ssel mit Deckel geben, abdecken und ca. 30 Minuten ausk&#252;hlen lassen. Das Abdecken sorgt daf&#252;r, dass sich die Haut besser abpulen l&#228;sst.</p>
<p>Mit den H&#228;nden und einem (stumpfen) Messer die Paprikaschoten von der Haut befreien. Die fertigen Schoten in schmale Streifen schneiden und zusammen mit den gegrillten Zucchini in eine flache (Auflauf-)Schale geben.</p>
<p>Die Champignons putzen und je nach Gr&#246;&#223;e halbieren oder vierteln (die St&#252;cke k&#246;nnen ruhig gro&#223; sein). Das restliche Oliven&#246;l in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Champignons unter gelegentlichem Wenden scharf anbraten bis sie sch&#246;n gebr&#228;unt sind. Salzen, pfeffern und mit der Gem&#252;sebr&#252;he abl&#246;schen. Die Champignons zu dem &#252;brigen Gem&#252;se in die Schale geben.</p>
<p>In einer separaten Sch&#252;ssel die Zutaten f&#252;r die Marinade vermengen und gut verquirlen. Kr&#228;ftig abschmecken und &#252;ber das Gem&#252;se geben. Alles vorsichtig durchmengen und f&#252;r mindestens eine Stunde, gerne auch l&#228;nger oder &#252;ber Nacht durchziehen lassen. Im K&#252;hlschrank abgedeckt aufbewahren. Vor dem Verzehr Raumtemperatur annehmen lassen, sonst leidet der Geschmack.</p>
<p>Et voilà!</p>
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