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	<title>vegan-und-lecker.de &#187; Rezepte</title>
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	<description>Vegan und Lecker (heldenhafte Rezepte für jeden Tag)</description>
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		<title>K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 20:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein neues Spielzeug   Einen Hochleistungsmixer! Nein, ich habe mich nicht der Keimling-Vitamix-Riege angeschlossen. Das Produkt mag gut sein, aber erstens ist mir das Marketing zu aufdringlich (ich wurde auch schon gefragt, ob ich nicht testen m&#246;chte, so wie gef&#252;hlte andere tausend blogs&#8230;) und es &#228;rgert mich, dass Blogger daf&#252;r kostenlos &#8220;missbraucht&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein neues Spielzeug <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Einen Hochleistungsmixer! Nein, ich habe mich nicht der Keimling-Vitamix-Riege angeschlossen. Das Produkt mag gut sein, aber erstens ist mir das Marketing zu aufdringlich (ich wurde auch schon gefragt, ob ich nicht testen m&#246;chte, so wie gef&#252;hlte andere tausend blogs&#8230;) und es &#228;rgert mich, dass Blogger daf&#252;r kostenlos &#8220;missbraucht&#8221; werden, zweitens ist mir das Ding schlicht zu teuer und drittens finde ich das Design furchtbar! Es erinnert mich an die Computer aus den 80ern und die Zeiten sind gl&#252;cklicherweise vorbei. Aber das ist ja alles Geschmacksache&#8230;Jedenfalls habe ich mich f&#252;r den Hochleistungsmixer von bianco entschieden, den <a href="https://www.bianco-power-shop.com/forte.html">bianco forte</a>. Leistungsmerkmale entsprechen dem Vitamix, dazu gibt es aber noch die sechs Automatikprogramme, die wirklich sehr praktisch sind und den St&#246;&#223;el mit Temperaturanzeige (f&#252;r alle, die sich rohk&#246;stlich ern&#228;hren &#8211; ich habe bisher noch keine Anwendung daf&#252;r gefunden&#8230;). Au&#223;erdem ich finde ihn um L&#228;ngen h&#252;bscher und zudem unschlagbar g&#252;nstig (insofern man in diesem Preissegment von g&#252;nstig sprechen kann). Es gibt ihn nat&#252;rlich auch in ganz schniekem Design, aber das waren mir die 150€ mehr nicht wert (alles ist identisch au&#223;er dem Design).</p>
<p>Lange lange lange habe ich mich gegen diesen Hochleistungsmixer-Hype gewehrt und hatte beschlossen, mir NIE so ein Ding anzuschaffen. Braucht doch kein Mensch, pah! Stimmt. Brauchen tut so ein Ger&#228;t ganz wirklich gar &#252;berhaupt niemand. Man kann alles auch so irgendwie machen und ein guter P&#252;rierstab tut´s auch. Echt jetzt. Ist so. ABER: das Ding ist einfach gro&#223;artig! Toll! Wunderbar! Fantastisch! Ich will es nicht mehr missen. Himmel, ich bin mal wieder echt ganz richtig doll verliebt in ein K&#252;chenger&#228;t. Peinlich, aber wahr <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Mein Mann hat nur nachsichtig gel&#228;chelt, als ich nach Ankunft des Mixers selig grinsend in die K&#252;che geschwebt bin und dem kleinen M. erz&#228;hlt, dass er seine Mama jetzt sehr sehr lange nicht wiedersehen wird. Jepp. Ich jage seitdem quasi ALLES durch den Mixer! Und das Kind hat mittlerweile schon diverse Smoothies verk&#246;stigt und scheinbar f&#252;r sehr gut befunden. Suppe gab´s auch schon. Und Nussk&#228;se. Und Saucen. Und Cremes. Und Aufstriche. Und K&#228;sekuchen.</p>
<p>Jaaaaaa, K&#228;sekuchen! Aus dem Mixer?? Richtig. Und keine Angst, ich bin nicht auf den Rohkost-Tripp gekommen. Werde ich auch nie, denn ich liebe gekochtes Essen. Aber vor sieben Jahren (damals&#8230;.) habe ich in der relativen N&#228;he von M&#252;nchen gelebt. Dort gab es eines der ersten veganen Restaurants in Deutschland: das Zerwirk. Gibt es mittlerweile leider nicht mehr, aber damals eben schon noch (&#252;brigens hat der Moschinski da gearbeitet und den habe ich dort 2006 mal kennengelernt, als ich mich da f&#252;r einen Job beworben habe &#8211; er war irgendwie seltsam und das mit dem Job war auch seltsam, aber das ist ein anderes Thema &#8211; ich schweife ab). Jedenfalls dieses Restaurant (was sehr lecker war!!) hatte auch noch ein kleines Bistro angeschlossen und da wiederum gab es ganz viel Rohkost-Zeugs. Unter anderem K&#228;sekuchen. Und das war ungelogen einer der besten K&#228;sekuchen, die ich jemals gegessen habe! Und ich habe schon viele gegessen. Falls es untergegangen sein sollte: ich LIEBE K&#228;sekuchen! Also, der Laden hat mittlerweile dicht, aber an diesen Kuchen muss ich immer noch denken. Und versuche seitdem, den irgendwie nachzubauen. Daher also nun mal wieder ein Versuch, dieses Mal mit meinem neuen Spielzeug.</p>
<p>Und was soll ich sagen?! Er ist gro&#223;artig geworden! Schmeckt zwar ein bisschen anders als der vom Zerwirk, aber er ist einfach unglaublich k&#246;stlich. So cremig, vanillig, zitronig, s&#252;&#223; (aber nicht zu sehr&#8230;). Wirklich gut. Und richtig fix gemacht (abgesehen vom Einweichen der Cashews&#8230;). Nichts muss backen. Also perfekt geeignet f&#252;r warme Sommermonate. Und wer mag, genie&#223;t den Kuchen als Eistorte oder halbgefroren. Sehr erfrischend.</p>
<p>Kalorientechnisch nat&#252;rlich nichts f&#252;r schwache Nerven, denn er besteht nur aus N&#252;ssen, S&#252;&#223;ungsmitteln und Kokosfett. Daf&#252;r ist er super gesund, enth&#228;lt keinen raffinierten Zucker, s&#228;ttigt angenehm und macht gl&#252;cklich. Aber vorsichtshalber habe ich nur eine kleine Springform gemacht, das war die perfekte Menge, um drei Tage zu zweit davon zu essen. Das Rezept geht nat&#252;rlich tats&#228;chlich konsequent roh, mein Kuchen war es aber nicht, da wahrscheinlich keine meiner verwendeten Zutaten Rohkostqualit&#228;t hatte. Aber das ist mir ja bums. Bei dem Kokosfett ist es nat&#252;rlich euch &#252;berlassen, ob ihr lieber neutrales Kokosfett oder nach Kokos schmeckendes Kokos&#246;l nehmt, je nach Gusto.</p>
<p>Ach, und das Rezept funktioniert bestens auch ohne Hochleistungsmixer. Einfach die Cashews ca. 8-12 Stunden einweichen und ggf. gaaaanz feine St&#252;ckchen in Kauf nehmen &#8211; das tut dem Geschmack keinen Abbruch.</p>
<div id="attachment_1607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1607 " title="K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/07/Rohkostkuchen.jpg" alt="K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh" width="576" height="277" /><p class="wp-caption-text">K&#246;stlich cremiger K&#228;sekuchen in roh</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine kleine Springform (18 cm Durchmesser):</strong></p>
<ul>
<li><strong>130 g Mandeln (oder Waln&#252;sse oder beides gemischt)</strong></li>
<li><strong>75 g Datteln, getrocknet und entsteint</strong></li>
<li><strong>1 El Wasser</strong></li>
<li><strong>nach Belieben eine Prise Salz, gemahlene Vanille, Zimt o.&#228;.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>200 g Cashews, unger&#246;stet und ungesalzen (f&#252;r 2-12 Stunden in Wasser eingeweicht)</strong></li>
<li><strong>75 ml Zitronensaft, frisch gepresst</strong></li>
<li><strong>60-70 g Agavensirup (je nach S&#252;&#223;schnabeligkeit)</strong></li>
<li><strong>75 g Kokos&#246;l oder Kokosfett (fest)</strong></li>
<li><strong>60 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>1/2 Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>1 Prise Salz</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>F&#252;r den Boden die Mandeln (oder gemischten N&#252;sse) zusammen mit den Datteln mahlen/p&#252;rieren/mixen (hierf&#252;r nehme ich den Mixuntersatz meines P&#252;rierstabes). Die Konsistenz sollte ruhig noch feinst&#252;ckig sein, damit der Boden etwas Biss hat. Gew&#252;rze und das Wasser zuf&#252;gen und nochmal kurz durchmixen bis alles zusammenh&#228;lt, wenn man etwas Masse zwischen den Fingern presst (sollte eure Masse noch nicht klebrig genug sein, noch einen Essl&#246;ffel Wasser zugeben, aber nicht zu viel!).</p>
<p>Eine kleine Springform mit Backpapier auskleiden. Die Mandel-Dattel-Masse hineingeben, mit den Fingern andr&#252;cken und einen ca. 2cm hohen Rand hochziehen/festdr&#252;cken.</p>
<p>F&#252;r die F&#252;llung die einweichten Cashews (ohne Einweichwasser) in den Mixer geben. Das Kokosfett vorsichtig bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und zusammen mit den &#252;brigen Zutaten zu den Cashews geben. Wer einen Hochleistungsmixer hat, gibt die Vanilleschote im Ganzen hinein, ansonsten das Mark auskratzen und nur das verwenden. Alles auf h&#246;chster Stufe 1-2 Minuten mixen (ggf. l&#228;nger) bis eine m&#246;glichst glatte feine homogene Creme entstanden ist.</p>
<p>Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.</p>
<p>F&#252;r 1-2 Stunden in den K&#252;hlschrank und dann f&#252;r einige Stunden in den Gefrierschrank stellen. Der Schritt mit dem Gefrierschrank ist nicht zwingend notwendig, gibt dem Kuchen aber eine bessere Konsistenz. Vor dem Servieren etwa eine Stunde auftauen lassen bzw. den Kuchen im K&#252;hlschrank aufbewahren. Alternativ dauerhaft gerfrieren und als Eistorte genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		<title>Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2014 20:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Jahren backe ich unser Brot selber. Nahezu ausschlie&#223;lich. Ausnahmen gibt es so gut wie keine und wenn, dann beziehen sie sich eigentlich nur auf seltenen akuten Br&#246;tchen-Appetit. Br&#246;tchen backe ich zwar auch selber und mittlerweile recht gut (ich habe zB ein fantastisches Rezept f&#252;r Weltmeisterbr&#246;tchen erarbeitet, was ich unbedingt mit euch teilen muss, aber bisher waren sie immer zu schnell aufgegessen, um h&#252;bsche Fotos davon zu machen&#8230;), aber Br&#246;tchen-Hunger kommt bei mir meist spontan und will ebenso spontan befriedigt werden, so dass ich dann h&#228;ufig auf gekaufte zur&#252;ckgreife. Aber ansonsten backe ich selbst. Und friere ein.</p>
<p>Irgendwie hat sich das in den letzten Jahren so eingeb&#252;rgert. Ich habe immer weniger Brot gefunden, was mir wirklich geschmeckt hat und habe auch keine Lust, daf&#252;r durch die halbe Stadt zu fahren. Au&#223;erdem bin ich ein Fan von 100%igem Vollkornbrot, was es fast nirgends gibt. Dazu kommt, dass mich das herk&#246;mmliche gekaufte Brot oft auch gar nicht satt macht, so dass ich sehr viel davon essen muss, wozu ich aber nicht immer Lust habe. Brot vom Biob&#228;cker ist zwar manchmal ok, wobei es auch da gro&#223;e Qualit&#228;ts- und Geschmacksunterschiede gibt, aber auf Dauer und bei uns Viel-Brot-Essern ist mir das einfach zu teuer. F&#252;r ein 1kg-Brot zahle ich hier vier Euro aufw&#228;rts, je nachdem, was an Saaten o&#228; drin ist.</p>
<p>Jedenfalls habe ich mich irgendwann mal vor ca. 7 Jahren mit dem Ansetzen von Sauerteig auseinandergesetzt und nach ein paar Fehlschl&#228;gen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Anfangs noch mit gekauftem Vollkornmehl, mittlerweile aber haben wir eine sehr gute und robuste M&#252;hle in der K&#252;che stehen, die in Windeseile frisches Korn zu fluffigem Mehl vermahlt. Hierdurch ist das Ergebnis nochmal um L&#228;ngen besser geworden. Von dem Erhalt der guten Inhaltsstoffe von Getreide und Pseudogetreide mal abgesehen, (so dass das Brot auch aus ern&#228;hrungsphysiologischer Sicht bombe ist) ist der Geschmack wirklich fantastisch und kein bisschen mit gekauftem Sauerteig und gekauftem Brot zu vergleichen! Auch ein noch so gutes Bio-B&#228;cker-Brot kann da einfach nicht mithalten.</p>
<p>Wie man an den diversen Brotback-Blogs sehen kann, gibt es unz&#228;hlige Verarbeitungsm&#246;glichkeiten von Mehl zu Brot, was meist aber mit relativ viel Aufwand und vor allem Genauigkeit, verschiedenen Teigf&#252;hrungen, Br&#252;hst&#252;cken, Quellst&#252;cken und Zeitpl&#228;nen verbunden ist. Die Ergebnisse k&#246;nnen sich zwar sehen lassen, aber mir pers&#246;nlich ist das viel zu viel Aufwand! Und wenn ein Brot schon dadurch misslingt, weil 0,5 g zu viel Hefe zugef&#252;gt wurde oder ich es nicht exakt bei 28°C habe reifen lassen oder gar 1 Minute zu lang auf falscher Stufe geknetet habe, dann ist dieses Rezept nichts f&#252;r mich. Ich ben&#246;tige Rezepte mit Mengenangaben, die auch ein paar Gramm Abweichung zulassen, au&#223;erdem muss die Zubereitung schnell und simpel und die Zeiteinteilung relativ flexibel sein. Dem kleinen M. ist es n&#228;mlich v&#246;llig egal, ob das Brot genau JETZT dreimal gefaltet werden muss, wenn er vor Hunger br&#252;llt, schlafen will oder die Windel voll hat und auch sonst nimmt er herzlich (und herzlos <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) wenig R&#252;cksicht, auf das, was seine Mami gerade tun will&#8230;</p>
<p>Daher habe ich in den letzten Monaten ein Rezept entwickelt, was mittlerweile zu meinem absoluten Standard-Brot-Rezept geworden ist. Es besteht aus reinem Vollkornmehl und ist unglaublich variabel! Ich schreibe euch hier die 100% Roggen-Variante mit K&#252;rbiskernen auf, aber man kann problemlos die H&#228;lfte des Mehls durch anderes Vollkornmehl nach Geschmack austauschen, auch durch helleres Mehl, falls man es nicht ganz so vollkornig mag (dann aber etwas weniger Wasser nehmen), mit den Kernen und Saaten ganz nach Geschmack variieren usw. Bei uns gibt es das Brot seit Monaten in zig Varianten, das hier ist die Basis-Version.</p>
<p>Au&#223;erdem ist es herrlich unkompliziert in der Zubereitung. Ihr braucht lediglich einen backstarken Roggenvollkorn-Sauerteig-Ansatz (der h&#228;lt sich im K&#252;hlschrank aber ewig, wenn man ihn regelm&#228;&#223;ig immer weiter z&#252;chtet &#8211; es lohnt sich also, einmal Zeit zu investieren und sich einen guten heran zu ziehen! Meiner ist bestimmt einige Jahre alt&#8230;). Ich habe immer 250 g Sauerteig im K&#252;hlschrank, den ich f&#252;r den Ansatz des Brotes nehme. Der wird gef&#252;ttert und dann werden 250 g abgenommen zur Verarbeitung und 250 g kommen wieder in den K&#252;hlschrank. F&#252;r das n&#228;chste Brot drei Tage sp&#228;ter&#8230;</p>
<p>Auch zeitlich ist dieses Brot quasi in jeden Alltag integrierbar. Morgens oder vormittags einfach den Sauerteig mit Wasser und Vollkornmehl vermengen. Ein paar Stunden reifen lassen (mindestens 4, nach oben keine wirkliche Grenze&#8230;), mit den &#252;brigen Zutaten vermengen (nur mit dem L&#246;ffel, keine K&#252;chenmaschine ist n&#246;tig, kein langes Kneten usw!), in die Form f&#252;llen, gehen lassen, backen, ausk&#252;hlen, genie&#223;en. Ich liebe es!</p>
<div id="attachment_1599" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-1599 " title="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/05/Vollkornbrot.jpg" alt="Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen" width="576" height="360" /><p class="wp-caption-text">Saftiges Roggenvollkornbrot mit K&#252;rbiskernen</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r ein Kastenbrot (ca. 34&#215;12 cm, Fassungsverm&#246;gen der Form: 2l, wird aber nur knapp voll):</strong></p>
<ul>
<li><strong>250 g backstarker Roggensauerteigansatz (aus dem K&#252;hlschrank)</strong></li>
<li><strong>120 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>130 g Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>500 g Roggenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>15 g Meersalz</strong></li>
<li><strong>15 g Agavensirup (oder Rohrohrzucker)</strong></li>
<li><strong>5-10 g Frischhefe (je nachdem, wie backstark euer Sauerteig ist)</strong></li>
<li><strong>400 g Wasser</strong></li>
<li><strong>50 g K&#252;rbiskerne</strong></li>
<li><strong>Haferflocken f&#252;r die Form</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Den Sauerteigansatz mit 120 g Roggenvollkornmehl und 130 g Wasser in einer Plastiksch&#252;ssel mit Deckel verr&#252;hren. An einem warmen Ort abgedeckt ca. 4 Stunden (oder l&#228;nger&#8230;) gehen lassen bis der Ansatz aktiviert und deutlich gegangen ist. Es sollten sich jetzt viele Blasen gebildet haben.</p>
<p>Von diesem Ansatz nun 250 g abnehmen und wieder zur&#252;ck in den K&#252;hlschrank stellen (ich bewahre meinen Sauerteigansatz immer in einem Einmachglas auf).</p>
<p>Die &#252;brigen 250 g des Sauerteigs mit allen &#252;brigen Zutaten (bis auf die Haferflocken) in eine gro&#223;e Sch&#252;ssel geben und alles gr&#252;ndlich mit einem L&#246;ffel vermengen. Ich gehe zum Schluss immer nochmal mit den H&#228;nden durch, damit alles gut vermischt ist. Die Konsistenz des Teiges ist recht weich und sehr klebrig, aber das soll so, da er noch ordentlich quillt und das Brot dadurch sch&#246;n saftig wird.</p>
<p>Die Kastenform gut einfetten und gleichm&#228;&#223;ig mit den Haferflocken (oder Mehl/Saaten o&#228;) ausstreuen. Den Teig einf&#252;llen und mit dem feuchten L&#246;ffelr&#252;cken glatt streichen. Mit Haferflocken bestreuen.</p>
<p>Das Brot an einem warmen Ort (ich heize immer den Ofen kurz auf 50°C, stelle ihn aus und dann das Brot in den kuschelig warmen Ofen) ca. 2 Stunden gehen lassen bis es sich merklich vergr&#246;&#223;ert hat und knapp an den Rand der Kastenform reicht.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen, dann das Brot aus der Form l&#246;sen, umdrehen und so auf dem Kopf weitere 10-15 Minuten backen (ich schalte da meist den Ofen aus und nutze die Restw&#228;rme).</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen und erst dann anschneiden. Genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nacho-&#8221;K&#228;se&#8221;-Sauce</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/04/18/nacho-kaese-sauce/</link>
		<comments>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/04/18/nacho-kaese-sauce/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2014 09:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Brotaufstrich]]></category>
		<category><![CDATA[Dip]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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		<category><![CDATA[Sauce]]></category>
		<category><![CDATA[schnell]]></category>
		<category><![CDATA[Snack]]></category>
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		<description><![CDATA[Jepp, mich gibt es auch noch. Zum Gl&#252;ck   . Ich finde es wahnsinnig schade, dass hier im Moment auf dem blog so wenig los ist und w&#252;rde das liebend gerne &#228;ndern, denn das Bloggen fehlt mir! Sehr. Der Grund f&#252;r die derzeitige Abstinenz ist ganz einfach: ich habe im Moment so gut wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jepp, mich gibt es auch noch. Zum Gl&#252;ck <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Ich finde es wahnsinnig schade, dass hier im Moment auf dem blog so wenig los ist und w&#252;rde das liebend gerne &#228;ndern, denn das Bloggen fehlt mir! Sehr. Der Grund f&#252;r die derzeitige Abstinenz ist ganz einfach: ich habe im Moment so gut wie keine Zeit und Energie, um neue Rezepte zu kreieren, auszuprobieren und zu fotografieren. Kochen und Backen dient derzeit ausschlie&#223;lich der Nahrungsaufnahme &#8211; f&#252;r mehr ist irgendwie kein Platz. Das hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anders vorgestellt und erhofft&#8230;</p>
<p>Der kleine M. w&#228;chst und gedeiht pr&#228;chtig und ist ein wahnsinnig zauberhafter kleiner Kerl, aber er fordert auch nonstop und ist alles andere als &#8220;pflegeleicht&#8221; (bl&#246;des Wort f&#252;r ein Kind&#8230;). Ich hatte mir vorgestellt, dass ich in der Zeit, wo er tags&#252;ber schl&#228;ft, wunderbar den Haushalt schmei&#223;en und Kochen und Backen kann, fotografiert w&#252;rde dann so zwischendrin. Tja, Pustekuchen, denn ich habe ein Kind, was Tagschlaf hasst! Und sich weigert, liegend zu schlafen&#8230;er schl&#228;ft nur in der Trage und dann darf ich dabei nat&#252;rlich nicht rumwuseln. sonst wacht er auf und wird sehr unleidig *seufz*. Soviel zu den schlauen Ratschl&#228;gen, was man alles tun kann, w&#228;hrend das Kind schl&#228;ft! Naja, wir haben halt ein sehr aufgewecktes und neugieriges Baby und das Nicht-Schlafen-Wollen geh&#246;rt eben auch zu ihm und seiner Pers&#246;nlichkeit. Jedenfalls f&#252;hrt das dazu, dass der Haushalt abends und am Wochenende notd&#252;rftig erledigt wird und f&#252;r entspanntes Kochen und Backen ist einfach kein Platz. So. Das nur mal zur Erkl&#228;rung f&#252;r euch. Ich hoffe seeeeehr, dass sich das alles bald bessert, denn ich bleibe bei dem Ganzen doch etwas auf der Strecke. Jedenfalls bin ich aber auch ganz schrecklich dankbar, dass ihr mir trotzdem noch so toll die Stange haltet und kommentiert und mails schreibt usw. Das ist echt sch&#246;n <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  !</p>
<p>Jetzt gibt´s aber euch endlich mal wieder ein Rezept. Tadaaa!</p>
<p>Ich lebe ja nun wirklich schon sehr lange vegan und habe bei Kinobesuchen schon immer sehr neidisch auf die Nachos mit K&#228;se-Dip geschielt. Keine Ahnung, wie der Dip schmeckt, denn zu meiner unveganen Zeit gab es sowas noch nicht, aber da ich fr&#252;her alles in Richtung Schmelzk&#228;se geliebt habe, stellte ich mir die Nacho-K&#228;se-Sauce immer sehr k&#246;stlich vor. Nachos schmecken zwar auch mir einer guten Salsa wirklich lecker, aber ab und zu mag man ja auch mal Abwechslung.</p>
<p>Daran habe ich mich erinnert als ich mal wieder meine Lieblings-Instant-K&#228;se-Sauce auf Cashew-Basis gemacht habe. Flugs ein bisschen rumgelesen und Inspirationen gesammelt und dann ein eigenes Rezept kreiert. Eine Basis rein aus Cashews war mir zu nussig und s&#252;&#223;lich, au&#223;erdem stimmte die Konsistenz nicht. Also habe ich mich daran erinnert, in irgendeine amerikanischen Rezept von gekochten Kartoffeln und M&#246;hren gelesen zu haben im Zusammenhang mit einer veganen K&#228;sesauce. Bisher dachte ich immer, dass es sich dabei um eine nichtschmeckende low-fat-Variante handelt, ins Leben gerufen von Fett-Paranoikern und habe es nie getestet. Bis jetzt. Denn genau diese Kombi aus Cashews und gekochter M&#246;hre plus Kartoffel macht den perfekten Schmelz und genau die richtige Nacho-Cheese-Sauce-Konsistenz.</p>
<p>Gepimpt habe ich das Ganze noch mit ger&#246;steter Paprika (bei mir aus dem Glas), was einen tollen Geschmack gibt. Abgerundet wird die Sauce mit Hefeflocken und diversen Gew&#252;rzen, wobei eine besondere Rolle dem Miso zukommt. Hierdurch entsteht der spezielle k&#228;sige Geschmack. Es geht auch ohne, aber perfekt wird es mit. Wundert euch nicht &#252;ber das Knoblauchpulver und das Zwiebelsalz &#8211; normalerweise mag ich solche Sachen gar nicht und benutze lieber frische Zutaten, aber im Zusammenhang mit veganer K&#228;sesauce finde ich es einfach perfekt, um den gew&#252;nschten Yummy-Effekt zu erreichen. Aus irgendeinem Grund klappt das mit den pulverisierten Zutaten besser als mit frischen &#8211; ich hab´s oft ausprobiert und mir mittlerweile einfach beides zugelegt. H&#228;lt ewig und wird ausschlie&#223;lich f&#252;r K&#228;sesaucen genutzt.</p>
<p>Die vegane Nacho-K&#228;se-Sauce schmeckt ganz k&#246;stlich warm, aber ebenso auch kalt. Sowohl zu Nachos als auch zu Gem&#252;se-Sticks, als Brotaufstrich, als Saucen-Verfeinerung usw. Ob sie sich auch zum &#220;berbacken eignet, kann ich leider nicht sagen, denn daf&#252;r war sie zu schnell aufgefuttert. Selbst der Liebste, der gar nicht so auf Nachos steht, war hin und weg von der leckeren K&#228;se-Sauce.</p>
<div id="attachment_1596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1596 " title="Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/04/DSC_5886.jpg" alt="Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce" width="350" height="448" /><p class="wp-caption-text">Nacho-&quot;K&#228;se&quot;-Sauce</p></div>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>1 mittlere M&#246;hre (ca. 100 g)</strong></li>
<li><strong>1 mittlere Kartoffel (ca. 125 g)</strong></li>
<li><strong>3 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>1/2 rote Paprikaschote, ger&#246;stet und enth&#228;utet (aus dem Glas oder selbst gemacht)</strong></li>
<li><strong>50 g Cashews, natur</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Knoblauchpulver</strong></li>
<li><strong>1 Tl Zwiebelsalz</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
<li><strong>1 Tl Miso, hell</strong></li>
<li><strong>1 El Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>2 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Senf, mittelscharf</strong></li>
<li><strong>200 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>ein Schuss Sojasahne (ca. 1 El)</strong></li>
<li><strong>2 El Margarine</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Kartoffel und die M&#246;hre sch&#228;len und in kleine W&#252;rfel schneiden. In wenig Wasser ganz weich kochen (ca. 10-15 Minuten). Das Kochwasser abgie&#223;en und die Gem&#252;sew&#252;rfel mit allen anderen Zutaten im Mixer ganz fein cremig p&#252;rieren. Zur Not tut´s auch der P&#252;rierstab <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Die Sauce in einen kleinen Topf geben und unter R&#252;hren kurz aufkochen bis sie sch&#246;n andickt. Von der Herdplatte nehmen, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und lauwarm oder kalt mit den Nachos servieren und genie&#223;en. H&#228;lt sich auch einige Tage im K&#252;hlschrank.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/03/02/apfel-kaesekuchen-tarte/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 14:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Käsekuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Yeah, endlich mal wieder ein neues K&#228;sekuchen-Rezept! Wie sehr ich auf veganen K&#228;sekuchen stehe, brauche ich wohl nicht mehr zu erw&#228;hnen &#8211; ich glaube, das eine oder andere Mal wurde diese Tatsache bereits auf dem Blog kundgetan   . Und auch meine Liebe zu allen Variationen von Apfelkuchen sollte hinl&#228;nglich bekannt sein.
Was liegt also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yeah, endlich mal wieder ein neues K&#228;sekuchen-Rezept! Wie sehr ich auf veganen K&#228;sekuchen stehe, brauche ich wohl nicht mehr zu erw&#228;hnen &#8211; ich glaube, das eine oder andere Mal wurde diese Tatsache bereits auf dem Blog kundgetan <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Und auch meine Liebe zu allen Variationen von Apfelkuchen sollte hinl&#228;nglich bekannt sein.</p>
<p>Was liegt also n&#228;her, als endlich endlich endlich (warum habe ich das vorher noch nie ausprobiert??) beides zu kombinieren?! Genau. Nichts. Also gedacht und dann auch schleunigst getan. Aber damit es nicht zu schn&#246;de und langweilig wird, habe ich kurzerhand eine Tarteform genommen, wodurch der Kuchen erstens flacher ist als gewohnt und zweitens doppelt so sch&#246;n aussieht. Dadurch, dass er flacher ist, entf&#228;llt das ansonsten bei K&#228;sekuchen n&#246;tige, aber unglaublich l&#228;stige, lange Abk&#252;hlen und Warten. Gro&#223;artig, oder?! Diese Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte k&#252;hlt (je nach Wetter&#8230;) in weniger als einer Stunde soweit ab, dass man sie prima anschneiden und schon gleich genie&#223;en kann. Perfekt!</p>
<p>Da ich derzeit auf einem kleinen Nussmus-Trip bin und noch ein angebrochenes Glas Haselnussmus in Schrank hatte, habe ich bei dem M&#252;rbeteig sowohl mit Margarine als auch Nussmus gearbeitet. Belohnt wurde diese Experimentierfreude durch einen sehr feinen, nicht dominanten, Nussgeschmack und eine wunderbare Zartheit des Teiges. Kann ich also nur empfehlen. Und wer sich &#252;ber das Haselnussmus wundert, obwohl es auf diesem Blog noch nie was mit Haseln&#252;ssen gab, da ich bekannterma&#223;en dagegen allergisch bin: aus mir unerfindlichen Gr&#252;nden bin ich nicht mehr sonderlich allergisch und kann zumindest Haseln&#252;sse in Mus-Form oder auch gemahlen verarbeitet problemlos essen. Meine Theorie hierzu ist, dass ich wegen der vorzeitigen Wehen im letzten Jahr zwei Cortisonspritzen bekommen habe, um die Lungenreife von M. zu forcieren und Cortison wird auch bei starken Allergien eingesetzt und soll Wunder wirken. Nat&#252;rlich mit all den bl&#246;den Nebenwirkungen&#8230;daher kam und kommt es in diesem Bereich f&#252;r mich nicht in Frage, aber m&#246;glicherweise ist diese ungewohnte Allergiefreiheiheit ein angenehmer Nebeneffekt dieser uns&#228;glichen Krankenhauszeit.</p>
<p>Jedenfalls esse ich derzeit daher wahnsinnig gerne und recht oft Haseln&#252;sse in verbackener Form und freue mich wie ein kleines Tofu-Schnitzel dar&#252;ber. Wer wei&#223;, wie lange das geht&#8230;</p>
<p>Daher auch hier. Es geht aber auch jedes andere Nussmus. Und zusammen mit der K&#228;sekuchenf&#252;llung und den &#196;pfeln verbindet sich alles zu einem gar k&#246;stlichen Gesamt-Geschmacks-Erlebnis! Diese Tarte schmeckt einfach gro&#223;artig. Nach Haselnuss, nach Zitrone, nach Vanille, nach Apfel. Alles zusammen. Und da sie so sch&#246;n flach ist, kann man auch prima zwei St&#252;cke davon verdr&#252;cken.</p>
<p>Einzig die Konsistenz des M&#252;rbeteiges gef&#228;llt mir noch nicht so richtig, da er am zweiten Tag ziemlich br&#246;selig geworden ist und die H&#228;lfte in der Form h&#228;ngengeblieben ist. Geschmacklich ist das ja egal, aber f&#252;r die Optik&#8230;ich glaube, beim n&#228;chsten Mal werde ich etwas mehr Mehl zuf&#252;gen, dann sollte er auch etwas besser zusammenhalten.</p>
<p>Ach ja, es sollten unbedingt sehr aromatische &#196;pfel verwendet werden, sonst habt ihr nur den halben Spa&#223;. Auch noch anzumerken ist, dass die Tarte nicht sonderlich s&#252;&#223; ist, aber durch die karamellisierte Zuckerkruste wunderbar &#8220;rund&#8221; im Geschmack. Aber wer sehr s&#252;&#223;schnabelig ist, sollte die Zuckermenge in Teig und F&#252;llung etwas erh&#246;hen.</p>
<div id="attachment_1591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="size-full wp-image-1591  " title="Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/03/Apfel-K&#228;sekuchen.jpg" alt="Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte" width="493" height="347" /><p class="wp-caption-text">Apfel-K&#228;sekuchen-Tarte</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine gro&#223;e Tarteform (ca. 28 cm Durchmesser, alternativ eine gro&#223;e Springform nehmen):</strong></p>
<ul>
<li><strong>100 g Pflanzenmargarine, sehr weich</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>30 g Haselnuss-Mus (oder anderes Nussmus)</strong></li>
<li><strong>eine Prise Salz</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>175 g Mehl (evtl. mit 200 g versuchen&#8230;)</strong></li>
<li><strong>1 El Maisst&#228;rke</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>75 g Pflanzenmargarine, sehr weich</strong></li>
<li><strong>50 g Puderzucker</strong></li>
<li><strong>Schale und Saft 1/2 Zitrone</strong></li>
<li><strong>Mark einer Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>35 g Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>350 g Sojajoghurt, natur (Zimmertemperatur!)</strong></li>
<li><strong>2 gro&#223;e &#196;pfel, mit Schale</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Rohrohrzucker zum Bestreuen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>F&#252;r den M&#252;rbeteig die Margarine zusammen mit dem Rohrohrzucker kr&#228;ftig schaumig schlagen (mit dem Quirl des Handmixers oder der K&#252;chenmaschine) bis die Masse heller geworden ist. Das Nussmus zuf&#252;gen und alles cremig verr&#252;hren. Dann Salz, Vanille, Backpulver und St&#228;rke unterr&#252;hren, zum Schluss das Mehl zuf&#252;gen und verkneten. Der Teig ist sehr weich, daher ggf. noch etwas mehr Mehl zuf&#252;gen (gesamt aber h&#246;chstens 200 g).</p>
<p>Eine Tarteform gut einfetten, dann den Teig mit den H&#228;nden/Fingern m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig in die Form dr&#252;cken (zum Ausrollen ist der Teig zu weich) und einen kleinen Rand hochziehen.</p>
<p>F&#252;r die K&#228;sekuchen-Creme die Margarine zusammen mit dem Puderzucker einige Minuten richtig sch&#246;n cremig wei&#223;lich aufschlagen, dann die St&#228;rke zuf&#252;gen, ebenso wie das Vanillemark und die abgeriebene Zitronenschale. Zum Schluss den Sojajoghurt und Zitronensaft zugeben und alles zu einer m&#246;glichst glatten Creme verr&#252;hren. Falls der Joghurt zu kalt ist, bilden sich kleine Margarine-Kl&#252;mpchen, das ist aber nicht weiter schlimm und verschwindet beim Backen.</p>
<p>Die Creme auf dem M&#252;rbeteig verteilen und glattstreichen. &#196;pfel waschen, entkernen, vierteln und mit der Schale in d&#252;nne gleichm&#228;&#223;ige Spalten schneiden (ca. 3 mm). Die Spalten so dekorativ wie m&#246;glich und gew&#252;nscht auf der Creme verteilen, dann alles mit dem Rohrohrzucker bestreuen.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel des Backofens etwa 45 Minuten backen bis die Tarte leicht gebr&#228;unt ist. Falls sie zu schnell br&#228;unt ggf. mit Backpapier abdecken.</p>
<p>etwas ausk&#252;hlen lassen, anschneiden, genie&#223;en und schwelgen.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/01/25/macadamia-blondies-mit-weisser-schokolade/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jan 2014 13:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute teile ich eines meiner liebsten Lieblings-Rezepte mit euch, was ich bisher geh&#252;tet habe wie einen kleinen Schatz: Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade!
Wer wei&#223;e Schokolade mag, wird diese kleinen K&#246;stlichkeiten lieben, ich verspreche es! F&#252;r alle Liebhaber der dunklen Schokolade ist das Rezept vielleicht nichts, aber nichtsdestotrotz solltet ihr es unbedingt testen &#8211; ich habe ungelogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute teile ich eines meiner liebsten Lieblings-Rezepte mit euch, was ich bisher geh&#252;tet habe wie einen kleinen Schatz: Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade!</p>
<p>Wer wei&#223;e Schokolade mag, wird diese kleinen K&#246;stlichkeiten lieben, ich verspreche es! F&#252;r alle Liebhaber der dunklen Schokolade ist das Rezept vielleicht nichts, aber nichtsdestotrotz solltet ihr es unbedingt testen &#8211; ich habe ungelogen noch niemanden gefunden, dem diese Blondies nicht geschmeckt haben und in den letzten Jahren habe ich einige davon verteilt&#8230;</p>
<p>Sie sind s&#252;&#223; (aber keinesfalls zu s&#252;&#223;!), m&#228;chtig, buttrig, schokoladig, nussig, cremig, vanillig. Einfach lecker und f&#252;r mich ganz und gar perfekt! Selbst nach drei Tagen und dem zehnten St&#252;ck.</p>
<p>Man ben&#246;tigt Unmengen an wei&#223;er Schokolade (ich nehme immer <a href="http://www.vantastic-foods.com/upload/images/artikel/112/vf_buttons_weiss.jpg">diese hier</a>) und riiiiiichtig viele Macadamias &#8211; beides kommt sowohl in den Teig als auch oben drauf. Und die Kombination, die sich schon bei den <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/03/02/macadamia-zitronen-cakepops-mit-weisser-schokolade/">Macadamia-Zitronen-Cakepops</a> vortrefflich bew&#228;hrt hat, ist auch dieses Mal unschlagbar! Never change a winning team <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Gut, f&#252;r kalorienz&#228;hlende Kohlenhydrate-Zucker-Wei&#223;mehl-Meider sind die Blondies ja mal rein gar nichts &#8211; alle anderen: unbedingt nachmachen! Dekadente kleine K&#246;stlichkeiten, die stante pedes auf den H&#252;ften landen, daf&#252;r aber jeden Bissen wert sind und ein gl&#252;ckseliges Grinsen ins Gesicht zaubern. Ist ja auch mal sch&#246;n Besseres Seelenfutter gibt´s f&#252;r mich kaum. Ich k&#246;nnt´ schon wieder&#8230;</p>
<div id="attachment_1586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1586 " title="Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/01/Blondies_1.jpg" alt="Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade" width="512" height="466" /><p class="wp-caption-text">Macadamia-Blondies mit wei&#223;er Schokolade</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine 20 x 20 cm Form:</strong></p>
<ul>
<li><strong>150 g wei&#223;e Schokolade</strong></li>
<li><strong>80 g Alsan (oder andere Pflanzenmargarine)</strong></li>
<li><strong>35 g Zucker (wei&#223; oder Rohrohr, ganz nach Belieben)</strong></li>
<li><strong>2 El Sojamehl</strong></li>
<li><strong>das Mark einer halben Vanilleschote</strong></li>
<li><strong>75 g Macadamias, ger&#246;stet und gesalzen</strong></li>
<li><strong>225 g Weizenmehl Typ 405 oder 550</strong></li>
<li><strong>50 g gemahlene Cashews (zur Not gemahlene Mandeln)</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Natron</strong></li>
<li><strong>1 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>140 ml Sojamilch (oder Hafermilch)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>30 g wei&#223;e Schokolade</strong></li>
<li><strong>50 g Macadamias, ger&#246;stet und gesalzen</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>100 g wei&#223;e Schokolade mit Alsan und Zucker in einen kleinen Topf geben und bei geringer Hitze unter h&#228;ufigem R&#252;hren schmelzen bis sich alles aufgel&#246;st und etwas verbunden hat. Dann mit einem Schneebesen das Sojamehl sowie die Pflanzenmilch einr&#252;hren und alles gut verquirlen.</p>
<p>In einer R&#252;hrsch&#252;ssel Mehl, gemahlene Cashews, Backpulver und Natron mischen. Die verbliebenen 50 g der wei&#223;en Schokolade grob hacken, Macadamias mit Wasser abbrausen, damit das Salz abgesp&#252;lt wird. Mit einem sauberen Handtuch etwas trockentupfen und ebenfalls grob hacken.</p>
<p>N&#252;sse und Schokolade zu der Mehlmischung geben, ebenso wie das ausgekratzte Vanillemark. Dann die Schokoladen-Alsan-Zucker-Mischung zuf&#252;gen und alles mit dem Schneebesen zu einem z&#228;hen Teig verr&#252;hren.</p>
<p>In die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und glatt streichen. Die Blondies im vorgeheizten Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.</p>
<p>Aus dem Ofen holen und auf der noch hei&#223;en Oberfl&#228;che die restliche wei&#223;e Schokolade verteilen und schmelzen lassen, dann mit einem Pinsel gleichm&#228;&#223;ig verstreichen. Die restlichen Macadamias ebenfalls mit Wasser absp&#252;len und grob hacken, dann auf die noch warmen Schokolade streuen und leicht andr&#252;cken.</p>
<p>Komplett ausk&#252;hlen lassen, dann anschneiden und schwelgen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Flammkuchen</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2014/01/12/flammkuchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 14:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[backen]]></category>
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		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[veganisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich lebe noch   Und es ist auch alles in Ordnung! Aber die ersten Wochen mit Baby waren und sind doch deutlich herausfordernder als ich es mir habe vorstellen k&#246;nnen&#8230;zumal wir auch nicht mit einem unkomplizierten Anf&#228;ngerbaby gesegnet wurden. Daf&#252;r haben wir den s&#252;&#223;esten Knopf der Welt (selbstredend   ). Wir sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich lebe noch <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Und es ist auch alles in Ordnung! Aber die ersten Wochen mit Baby waren und sind doch deutlich herausfordernder als ich es mir habe vorstellen k&#246;nnen&#8230;zumal wir auch nicht mit einem unkomplizierten Anf&#228;ngerbaby gesegnet wurden. Daf&#252;r haben wir den s&#252;&#223;esten Knopf der Welt (selbstredend <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Wir sind nach wie vor in der Eingew&#246;hnungsphase, aber es klappt immer besser und wird auch langsam sch&#246;ner. Trotzdem bin ich noch weit von Alltag entfernt und so ist auch immer noch wenig Platz f&#252;r Kochen und Backen (was &#252;ber reine Nahrungsaufnahme hinausgeht) und noch weniger f&#252;r Kreativit&#228;t und Experimente. Aber es kommt langsam! Daher werdet ihr nun ab jetzt auch endlich wieder h&#228;ufiger neue Rezepte und posts bekommen &#8211; ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass ich das immer besser mit meinem Mami-Dasein verbinden kann. Und Kommentare werden ab jetzt auch wieder beantwortet! Falls bei denen der letzten zwei Monate noch aktuell brennende Fragen dabei sein sollten, meldet euch bitte nochmal, dann kann ich darauf eingehen.</p>
<p>Erstmal m&#246;chte ich mich bei euch allen lieben treuen Leserinnen und Lesern bedanken f&#252;r die schrecklich vielen und lieben und tollen Gl&#252;ckw&#252;nsche und W&#252;nsche zur Geburt des kleinen M. Ich war und bin richtig ger&#252;hrt &lt;3 und habe dadurch einiges an Kraft sch&#246;pfen k&#246;nnen. Danke.</p>
<p>So, jetzt aber mal Schluss mit Mami-Baby-Kram und ordentlich &#8220;Tofu bei die Algen&#8221; (ich liebe den Tatortreiniger!!): ich habe nat&#252;rlich auch ein neues Rezept mitgebracht. Es musste zwar einige Zeit in der Schublade rumliegen, hat aber nichts ans Leckerheit verloren und passt vor allem ganz wunderbar zur k&#252;hlen Jahreszeit.</p>
<p>Es gibt oberleckeren Flammkuchen! Ich liebe alles, was in die Richtung Quiche, Tarte oder Flammkuchen geht wie zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/03/12/quiche-mit-champignons-zwiebeln-und-lauch/">Quiche mit Champignons, Zwiebeln und Lauch</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/12/07/kraeuterwuerziger-zwiebel-fladen-mit-zucchini/">kr&#228;uterw&#252;rziger Zwiebelfladen mit Zucchini</a>, <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/06/24/polenta-tartes-mit-mangold-und-tomaten/">Polenta-Tartes mit Mangold und Tomaten</a> oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/03/27/mangold-zucchini-quiche-mit-tomaten/">Mangold-Zucchini-Quiches mit Tomaten</a>. Die Unterschiede liegen neben der Form, Dicke und Art des Teiges und der F&#252;llung bzw. des Belages vor allem in der Masse, die auf den Teig gestrichen wird. Manchmal nehme ich daf&#252;r p&#252;rierten Tofu, manchmal Sojajoghurt und manchmal pflanzliche Sahne. Alles sehr lecker, aber alles auch unterschiedlich in Konsistenz und Geschmack.</p>
<p>Dieses Mal wollte ich einen &#8220;richtigen&#8221; Flammkuchen, der im Original meines Wissens nach eine Basis von Creme fraiche hat und neben Zwiebeln/Lauch noch mit krossen Speckstreifen belegt ist. Anstelle der Creme fraiche habe ich Hafersahne mit Mandelmus und Zitronensaft verr&#252;hrt, kr&#228;ftig gew&#252;rzt und auf den Teig gestrichen, darauf kamen dann Zwiebeln, Zucchini und Lauch &#8211; alles vorher anged&#252;nstet. Und zuoberst dann richtig kross angebratene R&#228;uchertofuscheiben und alles mit dem Rest Hafersahne-Mandelmus-Mischung betr&#228;ufelt und ab in den Ofen.</p>
<p>K&#246;stlich!!! Wirklich oberk&#246;stlich! Ich glaube, ich habe noch nie so einen guten veganen Flammkuchen gegessen&#8230;(jaja, Eigenlob und so, aber es stimmt), was vor allem an der Hafesahne-Mandelmus-Mischung lag, die gar k&#246;stlich &#252;berbacken und alles sch&#246;n saftig und trotzdem knusprig gehalten hat. Und das Highlight waren die krossen R&#228;uchertofuscheiben. Alles in allem also eine rundum gelungene und feine Sache. Ich fand das Ganze so lecker, dass ich dasselbe Rezept zwei Tage sp&#228;ter gleich wieder gemacht habe.</p>
<p>Der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt, was Gem&#252;se und W&#252;rzung angeht. Und wahrscheinlich kann man auch Sojasahne daf&#252;r nehmen, aber mit Hafersahne wird´s einfach perfekt, da sie andere Schmelzeigenschaften hat als die Sojasahne und sich viel besser zum &#220;berbacken eignet und gerade in Verbindung mit dem Mandelmus einfach wunderbar harmoniert. Probiert´s aus!</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1581" title="Flammkuchen" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2014/01/Flammkuchen.jpg" alt="Flammkuchen" width="512" height="312" /></p>
<p><strong>Zutaten f&#252;r drei sehr d&#252;nne Bleche oder zwei etwas dickere:</strong></p>
<ul>
<li><strong>500 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>100 g Hartweizengrie&#223;</strong></li>
<li><strong>2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>1 Tl Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>2 El Oliven&#246;l</strong></li>
<li><strong>320 ml Wasser</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>250 ml Hafersahne</strong></li>
<li><strong>2 El Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>2 El Hefeflocken</strong></li>
<li><strong>2 Tl Maisst&#228;rke (Speisest&#228;rke)</strong></li>
<li><strong>100 ml Wasser</strong></li>
<li><strong>Pfeffer, Muskatnuss</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Mandelmus, wei&#223;</strong></li>
<li><strong>1 Tl Salz</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 Zucchini</strong></li>
<li><strong>2 gro&#223;e Stangen Lauch</strong></li>
<li><strong>2-3 gro&#223;e Zwiebeln</strong></li>
<li><strong>200 g R&#228;uchertofu</strong></li>
<li><strong>2 El Raps&#246;l</strong></li>
<li><strong>Salz, Pfeffer</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Hartweizengrie&#223; mit Weizenmehl und Salz mischen. In die Mitte eine Mulde formen, dort hinein die Trockenhefe und den Rohrohrzucker geben. Etwas Wasser dazugeben und mit einem L&#246;ffel zu einem Vorteig verr&#252;hren. Einige Minuten gehen lassen bis die Hefe aktiviert ist. Dann das restliche Wasser und das Oliven&#246;l zuf&#252;gen und alles mit den Knethaken der K&#252;chenmaschine oder des Handmixers ca. f&#252;nf Minuten kr&#228;ftig durchkneten bis ein homogener weicher Teig entsteht.</p>
<p>Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen.</p>
<p>In der Zwischenzeit die Hafersahne mit Zitronensaft, Hefeflocken, Maisst&#228;rke, Wasser, Mandelmus, Pfeffer, Salz und Muskatnuss verr&#252;hren.</p>
<p>Die Zucchini in d&#252;nne kurze Streifen schneiden, ebenso den Lauch. Die Zwiebeln in d&#252;nne Viertelringe schneiden und den R&#228;uchertofu ebenfalls in d&#252;nne Streifen.</p>
<p>Das &#214;l in einer gro&#223;en beschichteten Pfanne richtig hei&#223; erhitzen und den R&#228;uchertofu darin einige Minuten scharf anbraten bis er sch&#246;n kross ist. Dann die Temperatur reduzieren und das Gem&#252;se zuf&#252;gen. Bei mittlerer Hitze unter h&#228;ufigem R&#252;hren garen, aber nicht zu sehr Farbe nehmen lassen. Mit Salz und Pfeffer w&#252;rzen.</p>
<p>Den gegangenen Hefeteig nochmals kr&#228;ftig durchkneten, halbieren oder drittel und ausrollen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit der Hafersahne-Mischung d&#252;nn betreichen. Das Gem&#252;se gleichm&#228;&#223;ig darauf verteilen und die restliche Sauce dar&#252;ber tr&#228;ufeln.</p>
<p>Den Backofen vorheizen auf 200 °C Ober- und Unterhitze und den Flammkuchen darin ca. 20-25 Minuten backen bis die Oberfl&#228;che leicht knusprig und gebr&#228;unt ist.</p>
<p>Frisch und hei&#223; genie&#223;en. Reste schmecken aber auch kalt <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>M.</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/10/30/m/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 16:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gibt es kein Rezept, daf&#252;r aber einen sehr privaten und pers&#246;nlichen post, der mir am Herzen liegt   .
M. ist da! endlich. Er wurde am vergangenen Freitag mittag geboren. Bis dahin war es allerdings ein beschwerlicher Weg&#8230;nicht nur, dass ich von Beginn an eine eher unsch&#246;ne Schwangerschaft hatte mit schlimmen Schmerzen bereits ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es kein Rezept, daf&#252;r aber einen sehr privaten und pers&#246;nlichen post, der mir am Herzen liegt <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>M. ist da! endlich. Er wurde am vergangenen Freitag mittag geboren. Bis dahin war es allerdings ein beschwerlicher Weg&#8230;nicht nur, dass ich von Beginn an eine eher unsch&#246;ne Schwangerschaft hatte mit schlimmen Schmerzen bereits ab dem 5. Monat und dann sogar mit vorzeitigen Wehen in der 29. Woche f&#252;r zwei Wochen ins Krankenhaus musste &#8211; nein, es ging noch weiter und eine meiner schlimmsten &#196;ngste hat sich erf&#252;llt. Ich habe in den letzten Wochen zu allem &#220;berfluss auch noch eine Gestose bzw. Pr&#228;eklampsie entwickelt &#8211; im Volksmund auch als Schwangerschaftsvergiftung bekannt. Das ist im schlimmsten Fall lebensbedrohlich f&#252;r Mutter und Kind.</p>
<p>Daher war ich also mal wieder eine Weile  im Krankenhaus. Dabei psychisch und physisch am Ende&#8230;Krankenhausaufenthalte sind schier unertr&#228;glich f&#252;r mich &#8211; ich schlafe dort nicht, esse kaum und f&#252;hle mich einfach nur furchtbar. Dass ich in einem 3er-Zimmer auf der Entbindungsstation mit S&#228;uglingen lag, hat meinen Zustand auch nicht wirklich verbessert.</p>
<p>Jedenfalls waren die Symptome dort auch trotz Medikamenten nicht in den Griff zu bekommen bzw. wurden sogar eher noch schlimmer und ich konnte einfach nicht mehr. So dass endlich &#252;ber eine Einleitung nachgedacht wurde. Dies geschah dann auch am Freitag mit dem Hinweis, dass mein K&#246;rper wahrscheinlich noch nicht bereit sei zur Geburt in der 38. Woche, so dass ich mit 4-5 Tagen rechnen m&#252;sse, die das dauert, wenn es denn &#252;berhaupt klappt.</p>
<p>Morgens bekam ich also das Gel, sollte zwei Stunden sp&#228;ter zur CTG-Kontrolle, zu der ich schon kaum mehr laufen konnte vor Schmerzen. Bis dato dachte ich noch, dass sei nur eine Nebenwirkung vom Gel, die bald wieder verschwindet. Zum Gl&#252;ck hatte ich trotzdem meinen Mann gebeten zu kommen, denn es ging nun Schlag auf Schlag. Die Er&#246;ffnungsphase habe ich quasi &#252;bersprungen und hatte von Beginn an ununterbrochen Wehen ohne Pause, dann Presswehen und zack! war M. geboren. Unter f&#252;r mich schier unaushaltsamen Schmerzen. Ich habe so nach einer PDA geschrien, aber daf&#252;r ging alles zu schnell. Auch die herbeigesehnte Ohnmacht blieb aus&#8230;</p>
<p>Dank des bestes Mannes der Welt habe ich die Geburt aber geschafft, trotz totalem Delirium, in dem ich nichtmal mehr meinen Arm selbstst&#228;ndig heben konnte, geschweige denn die Augen &#246;ffnen. Ich bin so unendlich dankbar, dass er mir so zur Seite gestanden hat, daf&#252;r habe ich keine Worte!</p>
<p>Jedenfalls ist alles gut gegangen, sowohl f&#252;r mich als auch M. Einzig ging alles zu schnell f&#252;r uns beide, das will erstmal verdaut werden&#8230;er ist ein tolles Baby mit langen Haaren und zarter weicher Babyhaut. Ein ungeduldiger kleiner Kerl, der noch ganz viel N&#228;he braucht, um besser in dieser Welt ankommen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Seit zwei Tagen sind wir nun zu hause und nat&#252;rlich unsicher, &#228;ngstlich, &#252;berfordert und dauerm&#252;de, aber vor allem sehr sehr gl&#252;cklich &#252;ber und mit dem kleinen Knopf, der im Moment den Mittelpunkt unserer Welt darstellt.</p>
<p>Wir brauchen nun erstmal ganz viel Zeit und Ruhe, um uns als Familie kennenzulernen und auch die neue Situation. Daher wird es in der n&#228;chsten Zeit sehr ruhig hier werden, denn vor allem ich muss mich erstmal erholen von allem. Sobald es m&#246;glich ist, geht´s aber nat&#252;rlich wie gewohnt weiter &#8211; ich habe noch sooo viele Sachen, die schon fotografiert sind und verbloggt werden wollen! Aber bitte habt Geduld. Und bitte habt Verst&#228;ndnis, dass ich im Moment auch keine Kommentare beantworten kann. Sie werden nat&#252;rlich freigeschaltet und gerne k&#246;nnen die Fragen nat&#252;rlich von anderen Lesern beantwortet werden. Ach so, und teilweise reicht es schon, die vorherigen Kommentare/Fragen zu dem Rezept und meine Antworten darauf zu lesen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Und zum Schluss hier noch ein Foto von unserem zauberhaften Baby in seinem viel zu gro&#223;en Strampler &lt;3 .</p>
<div id="attachment_1577" class="wp-caption aligncenter" style="width: 337px"><img class="size-full wp-image-1577 " title="M." src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/10/Max.jpg" alt="M." width="327" height="448" /><p class="wp-caption-text">M.</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>K&#252;rbis-Hefe-Zopf</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/29/kuerbis-hefe-zopf/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 13:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[braucht Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon l&#228;nger auf meinem Blog mitliest, wei&#223;, dass ich nicht soooooo die K&#252;rbis-Freundin bin. Es ist nicht so, dass ich ihn gar nicht mag, aber den ganzen Begeisterungsst&#252;rmen vieler anderer kann ich mich eben nicht so wirklich anschlie&#223;en. K&#252;rbis ist mir oft zu s&#252;&#223;, zu mehlig und eben zu k&#252;rbissig. Nichtsdestotrotz muss ich jedes Jahr welchen kaufen, sobald die Saison losgeht, denn K&#252;rbisse sehen einfach wundersch&#246;n aus! Sowohl in Form als auch in Farbe &#8211; wunderbare orange-T&#246;ne und runde weiche Formen, das mag ich sehr. Und ich mag eben auch den Herbst unwahrscheinlich gerne und K&#252;rbis ist einfach unab&#228;nderlich mit Herbst und buntem Laub bei mir verkn&#252;pft.</p>
<p>Was macht aber jemand, der K&#252;rbis nun eben nicht so gerne mag, dann mit dem Ding? Genau! Ich &#8220;schmuggel&#8221; ihn gerne ins Essen, so dass er zwar etwas Geschmack abgeben kann, aber nicht dominant ist, denn am allerliebsten habe ich ihn eben wegen der Farbe (graues oder pinkes Essen geht gar nicht f&#252;r mich, orangenes aber umso mehr <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). So dass es bei uns dann zB <a href="http://vegan-und-lecker.de/2012/10/18/kuerbis-gemuese-creme-suppe/">K&#252;rbis-Gem&#252;se-Creme-Suppe</a> gibt oder auch <a href="http://vegan-und-lecker.de/2011/11/05/kuerbis-kartoffel-gnocchi-mit-lauch-sahne-sauce-und-raeuchertofu/">K&#252;rbis-Kartoffel-Gnocchi</a>. Beides wirklich ausgesprochen lecker und auch f&#252;r K&#252;rbis-Nicht-Liebhaber bestens geeignet!</p>
<p>Als dritte Alternative, um K&#252;rbis m&#246;glichst neutral zu verarbeiten, habe ich die Option entdeckt, K&#252;rbisp&#252;ree in Brot zu verbacken! Das finde ich genial, denn der K&#252;rbis sorgt f&#252;r eine intensive orange-gelbe Farbe und zudem f&#252;r wunderbare Fluffigkeit. Und da er geschmacklich eh leicht s&#252;&#223;lich ist, bot sich eine Art K&#252;rbis-Stuten geradezu an.</p>
<p>Um dem Ganzen noch ein paar mehr Extra-N&#228;hrstoffe zu geben, habe ich den Hefe-Zopf mit einem Teil Vollkornmehl gebacken, wodurch er etwas fester aber immer noch sch&#246;n wattig ist, au&#223;erdem unterstreicht das Weizenvollkornmehl die leichte S&#252;&#223;e durch etwas Kernigkeit. Mit so einem K&#252;rbis-Hefe-Zopf kann man also ganz prima sowohl Gem&#252;se (K&#252;rbis) als auch Vollkornprodukte (Mehl) in Kinder oder Fast-Food-Erwachsene bekommen, ohne dass sie es wirklich merken werden, denn der Zopf ist einfach nur lecker! Er ist nicht so s&#252;&#223; wie klassischer Stuten, so dass man ihn gut mit herzhaften und s&#252;&#223;en Aufstrichen/Bel&#228;gen essen kann. Und falls wider Erwarten doch mal ein Rest &#252;brig bleiben sollte, kann man die trockenen Scheiben prima toasten und er schmeckt fast wie frisch. Eingefrieren l&#228;sst er sich nat&#252;rlich auch&#8230;</p>
<div id="attachment_1573" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1573 " title="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/K&#252;rbis-Hefe-Zopf.jpg" alt="K&#252;rbis-Hefe-Zopf" width="512" height="387" /><p class="wp-caption-text">K&#252;rbis-Hefe-Zopf</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r einen gro&#223;en Zopf:</strong></p>
<ul>
<li><strong>380 g K&#252;rbisp&#252;ree (ich hatte Hokkaido, den ich einfach ungesch&#228;lt ged&#252;nstet/ged&#228;mpft und dann p&#252;riert habe)</strong></li>
<li><strong>200 g Weizenvollkornmehl</strong></li>
<li><strong>300 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 1/2 Tl Salz</strong></li>
<li><strong>50 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>80 g Pflanzenmargarine, weich</strong></li>
<li><strong>1 Pckg. Trockenhefe</strong></li>
<li><strong>evtl einen Schuss Sojamilch (je nach Feuchtigkeit des P&#252;rees&#8230;)</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>1 El Sojasahne + 1 El Wasser</strong></li>
<li><strong>je eine gute Prise Salz und Zucker</strong></li>
<li><strong>2 El K&#246;rner-Mix (ich hatte Sonnenblumen-, K&#252;rbis- und Sojakerne)</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die beiden Mehlsorten mit Rohrohrzucker, Salz und Trockenhefe gut vermischen, dann das K&#252;rbisp&#252;ree sowie die weiche Margarine zuf&#252;gen. Alles mit dem Knethaken der K&#252;chenmaschine oder Handmixer ca. f&#252;nf Minuten auf kleiner Stufe durchkneten bis ein weicher geschmeidiger Teig entstanden ist. Der Teig sollte etwas feucht und keinesfalls zu trocken sein, da das Vollkornmehl noch etwas quillt, daher ggf. einen Schuss Sojamilch oder Wasser zuf&#252;gen bis die richtige Konsistenz erreicht ist.</p>
<p>Abgedeckt an einem warmen Ort 1-1 1/2 Stunden gehen lassen bis der Teig deutlich an Volumen gewonnen hat.</p>
<p>Den Teig mit den H&#228;nden kr&#228;ftig durchkneten, dann in drei m&#246;glichst gleichgro&#223;e Teile teilen. Jedes Teil zu einem langen Strang rollen und dann einen lockeren Zopf daraus flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.</p>
<p>Sojasahne mit Wasser, Salz und Zucker verr&#252;hren und den Zopf gleichm&#228;&#223;ig damit einpinseln. Den K&#246;rner-Mix darauf verteilen und ggf. leicht andr&#252;cken.</p>
<p>Den Zopf an einem warmen Ort m&#246;glichst abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen, evtl. l&#228;nger, bis er sch&#246;n aufgegangen ist.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen bis er schon goldglb gebr&#228;unt ist. Ausk&#252;hlen lassen, dann anschneiden und m&#246;glichst frisch genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schokoladen-K&#228;sekuchen-Muffins</title>
		<link>http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/2013/09/15/schokoladen-kaesekuchen-muffins/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Sep 2013 14:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[Käsekuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Muffins]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst einmal m&#246;chte ich mich ganz herzlich bedanken f&#252;r eure tollen Reaktionen und die furchtbar lieben Kommentare auf meinen letzten Post   . Ich bin ganz schrecklich ger&#252;hrt (jaja, die Hormone&#8230;) und dankbar f&#252;r eure Gl&#252;ckw&#252;nsche und Zuspr&#252;che und tr&#246;stenden Worte! Auch toll, dass einige von euch ihre eigene Geschichte in der Hinsicht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst einmal m&#246;chte ich mich ganz herzlich bedanken f&#252;r eure tollen Reaktionen und die furchtbar lieben Kommentare auf meinen <a href="http://vegan-und-lecker.de/2013/09/05/apfel-nuss-crumble/">letzten Post</a> <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Ich bin ganz schrecklich ger&#252;hrt (jaja, die Hormone&#8230;) und dankbar f&#252;r eure Gl&#252;ckw&#252;nsche und Zuspr&#252;che und tr&#246;stenden Worte! Auch toll, dass einige von euch ihre eigene Geschichte in der Hinsicht mit mir geteilt haben. Ich hatte lange &#252;berlegt, ob ich was zu meiner Schwangerschaft und den Schwierigkeiten und jetzt dem Klinikaufenthalt schreiben soll und bin sooooo froh, es getan zu haben! Denn eure Unterst&#252;tzung hilft mir im Moment wirklich sehr und macht vieles ertr&#228;glicher und weniger schlimm. Der kleine M. ist zum Gl&#252;ck nach wie vor in meinem Bauch, aber ich habe immer wieder mit teils heftigen und unangenehmen Wehen zu k&#228;mpfen, was bedeutet, dass ich quasi gar nichts machen darf &#8211; jede kleine Anstrengung wird sofort &#8220;bestraft&#8221; und ich will ja, dass der Kleine noch ein paar Woche in mir ausgebr&#252;tet wird! Wobei es mir manchmal einfach nur uns&#228;glich schwer f&#228;llt und leider auch kaum positive Schwangerschaftsgef&#252;hle zul&#228;sst&#8230;jetzt in den letzten Wochen vor der Geburt regt sich selbst bei mir ein minimaler Nestbautrieb (ich bin da eher pragmatischer ausgerichtet, daher ist der nur sehr zart ausgepr&#228;gt) und es macht mich kirre, dem nicht nachgeben zu k&#246;nnen &#8211; es ist einfach nicht dasselbe, Sachen im Internet anzuschauen und zu bestellen oder in L&#228;den und auf Flohm&#228;rkten zu st&#246;bern und sich inspirieren zu lassen! Aber gut, das hier soll kein Jammerblog werden <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Daher habe ich trotz allem heute wieder ein sch&#246;nes Rezept f&#252;r euch, was ich gerne teilen m&#246;chte! Es ist auch relativ unaufwendig und l&#228;sst sich teilweise prima im Sitzen erledigen &#8211; perfekt! Und zwar handelt es sich um K&#228;sekuchen-Muffins (habe ich hier schon iiiiirgendwann mal erw&#228;hnt, wie sehr ich auf K&#228;sekuchen stehe??!! <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Aber nicht einfach irgendwelche, denn ich wollte gerne etwas Neues ausprobieren. Denn trotz meiner ausgepr&#228;gten K&#228;sekuchen-Liebe habe ich doch tats&#228;chlich noch NIE Schokoladen-K&#228;sekuchen gegessen! Man glaubt es kaum&#8230;</p>
<p>Ich kenne klassischen K&#228;sekuchen mit M&#252;rbeteig/Streuselteig/R&#252;hrteig in <a href="http://vegan-und-lecker.de/tag/kaesekuchen/">diversen Variationen</a>, aber die K&#228;sekuchenmasse ist immer &#228;hnlich. Klassisch eben. Einmal habe ich die K&#228;sekuchenmasse mit wei&#223;er Schokolade getestet, aber das war dann schon das h&#246;chste der Gef&#252;hle. Ansonsten kenne ich <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/11/17/marmorierte-kaese-kuchen-brownies/">K&#228;sekuchen-Brownies</a>, also Brownieteig und darauf K&#228;sekuchenmasse, oder <a href="http://vegan-und-lecker.de/2010/09/09/schoko-kaese-kuchen/">Schokor&#252;hrteig und darauf dann K&#228;sekuchemasse</a>. Aber Schokolade bzw. Kakao in der K&#228;sekuchenmasse???! Konnte ich mir bisher nicht vorstellen und obwohl mir solche Kuchen von diversen Foodblogs und aus Kochb&#252;chern st&#228;ndig entgegenlachen, habe ich stets einen gro&#223;en Bogen darum gemacht.</p>
<p>Bis heute! Jaja, ich habe meine K&#228;sekuchen-Spie&#223;igkeit zur Seite gelegt und mich todesmutig an Muffins gewagt, die aus einem hellen R&#252;hrteig bestehen, in dem geschmolzene wei&#223;e Schokolade verarbeitet wird, und einer K&#228;sekuchemasse, die mit Kakao gemacht wird, also einer Schokoladen-K&#228;sekuchen-Masse!! Oh ja, soooo mutig war ich. Und probiert und gegessen habe ich die Dinger auch, ha!</p>
<p>Abgesehen vom Schmelzen der Schokolade sind die Muffins schnell gemacht mit einfachen Zutaten, diesmal sogar g&#228;nzlich ohne Puddingpulver (braucht man sonst ja auch nicht, aber der Bequemlichkeit halber nehme ich meist welches&#8230;). Geschmacklich waren sie gut, aber mehr auch irgendwie nicht &#8211; ich wei&#223; nicht, was genau mir fehlte, aber sie haben mich jetzt nicht umgehauen oder Geschmacksexplosionen hervorgerufen, sondern sie waren schlicht ganz lecker. Wobei ich zugeben muss, dass mir die Schoko-K&#228;sekuchenmasse zwar geschmeckt hat, aber irgendwie f&#252;r mich nichts gemein hatte mit K&#228;sekuchen. Vielleicht hat mich das einfach irritiert?! Wahrscheinlich ist mein Gaumen in der Hinsicht ganz arg konservativ und weigert sich, Schokolade mit K&#228;sekuchengeschmack zu verkn&#252;pfen. F&#252;r alle, die da offener sind bzw. sogar wissen, dass sie Schokoladen-K&#228;sekuchen m&#246;gen, sind diese Muffins perfekt! Alle anderen sollten sie trotzdem ausprobieren und sich einfach ihr eigenes Urteil bilden.</p>
<p>Die F&#246;rmchen sind &#252;brigens aus einem Kaufhaus in Uppsala &#8211; ich hatte sie dort in einem Korb mit reduzierten Sachen entdeckt und sie waren so ein unglaubliches Schn&#228;ppchen und dazu noch total s&#252;&#223; und h&#252;bsch, dass ich gleich einige Pakete davon mit nach hause nehmen musste &#8211; mit dieser Entdeckung lief ich dann den kompletten Tag mit Dauergrinsen im Gesicht herum. Manchmal ist es SEHR einfach, mich gl&#252;cklich zu machen <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<div id="attachment_1569" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-1569 " title="Schokoladen-K&#228;sekuchen-Muffins" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/Double-Chocolate.jpg" alt="Schokoladen-K&#228;sekuchen-Muffins" width="512" height="371" /><p class="wp-caption-text">Schokoladen-K&#228;sekuchen-Muffins</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r 8 Muffins:</strong></p>
<ul>
<li><strong>50 g wei&#223;e Schokolade (zB Reismilch o.&#228;.)</strong></li>
<li><strong>15 g Pflanzenmargarine (alternativ 1 El Raps&#246;l)</strong></li>
<li><strong>100 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>40 g Rohrohrzucker</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1 Prise Salz</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Natron</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Backpulver</strong></li>
<li><strong>100 ml Pflanzenmilch</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>50 g Sojajoghurt natur</strong></li>
<li><strong>1 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>optional 1-2 El wei&#223;e Schokolade, gehackt</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>150 g Sojajoghurt, natur</strong></li>
<li><strong>1 geh. El Maisst&#228;rke</strong></li>
<li><strong>1 1/2 El Kakaopulver</strong></li>
<li><strong>2-3 El Puderzucker</strong></li>
<li><strong>1 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>25 g Kokosfett</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Margarine zusammen mit der wei&#223;en Schokolade ganz vorsichtig unter R&#252;hren schmelzen.</p>
<p>In einer Sch&#252;ssel Mehl mit Rohrohrzucker, Vanille, Salz, Natron, Backpulver und Maisst&#228;rke mischen.</p>
<p>In einer zweiten (kleinen) Sch&#252;ssel die Pflanzenmilch mit dem Sojajoghurt und dem Zitronensaft verr&#252;hren.</p>
<p>Die Schokoladen-Margarinen-Mischung sowie die Pflanzenmilch-Sojajoghurt-Zitronensaft-Mishcung zu den trockenen Zutaten in die Sch&#252;ssel geben und alles mit einem L&#246;ffel gut verr&#252;hren. Es d&#252;rfen ruhig noch kleine Kl&#252;mpchen im Teig sein &#8211; also, nicht zu lange r&#252;hren, sonst werden die Muffins z&#228;h. Optional nun die gehackte wei&#223;e Schokolade unterheben.</p>
<p>Den Teig auf 8 Muffinf&#246;rmchen verteilen (wer nicht so stabile F&#246;rmchen hat, kleidet am Besten ein Muffinblech mit den Papierf&#246;rmchen aus, da sonst alles komplett auseinander l&#228;uft&#8230;).</p>
<p>Das Kokosfett schmelzen und mittels eines Schneebesens gut mit dem Sojajoghurt, Maisst&#228;rke, Kakao, Puderzucker und Zitronensaft verquirlen, so dass eine ganz glatte dicke Creme entsteht.</p>
<p>Diese Creme nun teel&#246;ffelweise auf dem hellen Muffinteig verteilen und ganz leicht marmorieren.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen bis die Muffins sch&#246;n aufgegangen und leicht goldbraun sind (sie fallen wieder etwas zusammen, nicht wundern&#8230;). Am Besten im leicht ge&#246;ffneten Backofen abk&#252;hlen lassen, dann genie&#223;en.</p>
<p>Et voilà!</p>
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		<item>
		<title>Apfel-Nuss-Crumble</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 14:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heldin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Auflauf]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[glutenfrei/glutenarm]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[raffiniert]]></category>
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		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Still ist´s geworden hier &#8211; dabei war doch mein Plan, nach dem Schweden-Urlaub gaaaaaanz viel Zeit in der K&#252;che mit Kochen und Backen zu verbringen&#8230;(vorher war Sommer bedingte Pause   ) Aber wie das so ist mit den Pl&#228;nen: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Und in den letzten Monaten ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Still ist´s geworden hier &#8211; dabei war doch mein Plan, nach dem Schweden-Urlaub gaaaaaanz viel Zeit in der K&#252;che mit Kochen und Backen zu verbringen&#8230;(vorher war Sommer bedingte Pause <img src='http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) Aber wie das so ist mit den Pl&#228;nen: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Und in den letzten Monaten ist leider sehr viel anders gekommen als gedacht und geplant. Der Knaller kam dann vor 2 1/2 Wochen und hat alles &#252;ber den Haufen geworfen.</p>
<p>Ich musste n&#228;mlich von jetzt auf gleich f&#252;r zwei Wochen ins Krankenhaus. Keine Sorge, mir geht´s (k&#246;rperlich) gut, aber seit einigen Monaten bin ich nicht mehr alleine, sondern teile gro&#223;z&#252;gigerweise meinen Unterleib mit einem kleinen strampelnden Jungen &lt;3 . Ich bin n&#228;mlich im 8. Monat schwanger. Leider verl&#228;uft die Schwangerschaft alles andere als sch&#246;n und gut und problemlos, woran ich ziemlich zu knabbern habe. Und nun musste ich auch noch mit vorzeitigen Wehen ins Krankenhaus. Da geht man einfach zur banalen Vorsorge und dann das. Ich hab´s nicht gemerkt (r&#252;ckblickend schon, aber ich hatte die Zeichen einfach ignoriert&#8230;) und habe dann in der Klinik das volle Programm bekommen mit Wehenhemmer-Tropf (Tokolyse) und Cortison zur Lungenreife des Babys usw, von den Sorgen und Vorw&#252;rfen mal ganz abgesehen (die habe ich aber nicht bekommen, sondern mir selber gemacht). Nun bin ich in der 31. Woche und durfte vor ein paar Tagen ENDLICH wieder nach hause (Krankenh&#228;user machen mich n&#228;mlich ganz klar krank!), aber da ich mein Baby nicht im Brutkasten besuchen m&#246;chte, ist die n&#228;chsten Wochen absolutes Low-Level-Programm angesagt mit wenig Treppensteigen (haha, wir wohnen im 5. Stock!!), viel Sitzen und Liegen, wenig Hausarbeit, kein Einkaufen, nichts Tragen usw. Ich habe noch Gl&#252;ck, da ich den wundervollsten Mann der Welt habe, der mir schon im Krankenhaus unglaublich toll zur Seite gestanden hat und der auch jetzt tut, was er kann neben seinem echt anstrengenden Vollzeit-Job, aber mich macht das alles wahnsinnig! Ich will in die K&#252;che und ich mag sogar den Haushalt machen und ich liebe Lebensmittel-Einkaufen und ich will rumlaufen und ich will ich will ich will&#8230;nein, ich bin keine 3 Jahre alt und tue nat&#252;rlich alles, um das Baby noch m&#246;glichst lange in mir zu halten, aber Spa&#223; ist was anderes.</p>
<p>So, das ist aber jedenfalls der Grund f&#252;r die derzeitige Abwesenheit, die wahrscheinlich auch noch etwas dauern wird. Denn, wenn ich im Moment koche, muss es einfach und schnell sein und das ist meist nicht bloggenswert&#8230;in 2-3 Wochen wird es dann hoffentlich wieder besser, aber wie war das nochmal mit den Pl&#228;nen?? Ich sollte einfach damit aufh&#246;ren. Jedenfalls bin ich nicht weg, lebe immer und auch weiterhin vegan (ja, auch eine vegane Schwangerschaft funktioniert problemlos trotz Unkerei meiner Frauen&#228;rztin&#8230;das Baby entwickelt sich pr&#228;chtig!!), werde nach wie vor bloggen und kochen und backen, aber im Moment muss ich meine Priorit&#228;ten einfach anders setzen, ob es mir passt oder nicht (nach meinem Willen geht´s hier schon lange nicht mehr&#8230;so ein Baby ist schon im Mutterleib SEHR willensstark *seufz*).</p>
<p>Ok, genug der Jammerei, denn heute gibt es tats&#228;chlich doch mal wieder ein Rezept von mir! Und zwar eines, was man total gut im Sitzen und mit wenig Aufwand zubereiten kann: Apfel-Nuss-Crumble! Super lecker! Apple-Crumble liebe ich ja eh und mache ihn meist frei Schnauze, da er wunderbar unkompliziert ist. Heute gibt es mal eine gehaltvolle Variante (nichts f&#252;r Kalorien-Phobiker) mit vielen N&#252;ssen, die wunderbar r&#246;sten im Ofen beim Backen und einen traumhaften Geschmack geben. Aus Faulheit, &#228;h, der N&#228;hrstoffe wegen, habe ich die &#196;pfel komplett mit Schale verarbeitet, was prima funktioniert hat. Dazu gab es bei uns fluffig aufgeschlagene Vanille-Sahne auf Haferbasis, die ich aus Schweden mitgebracht habe. Ein Knaller! Wie bl&#246;d, dass es sowas hier nicht gibt&#8230;aber Vanillesauce/-pudding/-eis tut´s nat&#252;rlich auch! Ach so, nicht wundern, die Konsistenz der Streusel ist ist recht fein, da geschmolzene Margarine verwendet wird. Wer sie lieber grober/dicker mag, sollte einfach weiche Margarine nehmen.</p>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="size-full wp-image-1566  " title="Apfel-Nuss-Crumble" src="http://vegan-und-leckerde.webtagebuch.net/files/2013/09/Nuss-Crumble.jpg" alt="Apfel-Nuss-Crumble" width="493" height="329" /><p class="wp-caption-text">Apfel-Nuss-Crumble</p></div>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine mittelgro&#223;e Auflaufform (ca. 25&#215;20 cm):</strong></p>
<ul>
<li><strong>125g N&#252;sse (ich hatte Cashews, Mandeln und Paran&#252;sse)</strong></li>
<li><strong>100 g Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>3 El Haferflocken, Kleinblatt</strong></li>
<li><strong>65-75 g Rohrohrzucker, je nachdem, wie s&#252;&#223; ihr es m&#246;gt</strong></li>
<li><strong>eine gute Prise Salz</strong></li>
<li><strong>einige Abriebe Muskatnuss</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Zimt, gemahlen</strong></li>
<li><strong>1/2 Tl Vanille, gemahlen</strong></li>
<li><strong>100 g Pflanzenmargarine</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>750 g s&#252;&#223;-s&#228;uerliche &#196;pfel (bio, falls ihr die Schale mit verwendet)</strong></li>
<li><strong>1 El Weizenmehl Typ 550</strong></li>
<li><strong>1 El Vanillezucker, am Besten selbstgemacht</strong></li>
<li><strong>2 Tl Zitronensaft</strong></li>
<li><strong>abgeriebene Schale 1/2 Zitrone</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Als erstens werden die Streusel gemacht, da sie vor der Verwendung wieder etwas fester werden sollen. Hierf&#252;r die N&#252;sse fein mahlen und mit dem Mehl, Haferflocken, Zucker und Gew&#252;rzen gut vermengen. Die Margarine vorsichtig schmelzen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles mittels einer Gabel oder den H&#228;nden gut verkneten &#8211; der Teig wirkt relativ feucht. Zur Seite stellen, so dass die Margarine wieder etwas fester werden kann.</p>
<p>Die &#196;pfel entkernen (nach Wunsch auch sch&#228;len, aber die Schale hat wirklich null gest&#246;rt und wurde aufgrund der langen Backzeit wunderbar weich und zart) und in kleine W&#252;rfel schneiden. In einer gro&#223;en Sch&#252;ssel mit Mehl, Vanillezucker, Zitronensaft und -schale gut vermischen.</p>
<p>Die Apfelf&#252;llung in eine Auflaufform geben und die Streusel gleichm&#228;&#223;ig dar&#252;ber verteilen. Die Form mit Alufolie oder Backpapier gut abdecken und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze 40 Minuten backen lassen. Dann die Abdeckung entfernen (Vorsicht, hei&#223;er Dampf!) und den Crumble weitere ca. 20 Minuten fertig backen bis er oben sch&#246;n knusprig und leicht gebr&#228;unt ist und die F&#252;llung so sch&#246;n blubberig duftend ist.</p>
<p>Kurz abk&#252;hlen lassen und die erste Portion am Besten noch lauwarm mit Vanillesahne/-sauce/-eis oder einfach pur genie&#223;en!</p>
<p>Et voilà!</p>
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